Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 20. Oktober 2014 

Töpen


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Töpen ist eine Gemeinde in Bayern im Oberfrankens mit rund 1.200 Einwohnern ( 2002 ). Sie liegt an der Grenze zu und Thüringen im nördlichen Landkreis Hof . Die Gemeinde ist neben Feilitzsch Trogen Gattendorf Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Feilitzsch .

Inhaltsverzeichnis

Lage und allgemeine Angaben

Töpen liegt in der Talsenke des in unmittelbarer Nähe zur ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Hauptort hat knapp 900 Einwohner mit den Isaar und Fattigsmühle (seit 1971 ) Hohendorf Tiefendorf dem bayerischen Teil von Mödlareuth Moosanger sowie Königshof kommt die Gemeinde 1200 Einwohner. Durch den Ort verläuft die Bundesstraße 2 die den Altort von der erst den letzten Jahrzehnten entstandenen "Siedlung" trennt. Wenige entfernt befindet sich die A 72 mit der Ausfahrt Hof/Töpen .

Geschichte

Der Zeitpunkt der ersten Besiedlung Töpens unbekannt die erste urkundliche Erwähnung des Ortes 1310 . Der Name Töpen stammt wahrscheinlich aus dem Mainwendischen und etwa "feuchte Niederung". Etwa in der Zeit 1200 kamen im Gefolge der Vögte von Weida die "Herren von Tepen" in die die ihren Namen nach der schon bestehenden wählten. Dieses Geschlecht starb etwa 200 Jahre aus sodass die Besitzungen über verwandtschaftliche Beziehungen andere Familien übergingen.

Seit 1390 sind Vorläuferkirchen der heutigen St. Martinskirche bezeugt. Töpen war zunächst eine Filialkirche thüringischen Gefell . Ihre heutige Gestalt erhielt die Kirche mehrere Erweiterungen und Umbauten. Seit 1528 ist die Kirche evangelisch .

Der bekannteste Bewohner Töpens war Jean Paul der von 1786 bis 1789 als Hauslehrer im heute noch bestehenden Unteren Schloss unterrichtete.

Ein Grenztausch von 1524 zwischen Brandenburg-Bayreuth und Sachsen wirkte sich 20. Jahrhundert insbesondere für den Gemeindeteil Mödlareuth gravierend aus. Töpen lag nach 1945 am Eisernen Vorhang in Mödlareuth verlief die Grenze entlang Bachs mitten durch den Ort sodass ein zur neuen Bundesrepublik und der andere zur DDR gehörte. Endgültig geschlossen wurde die Grenze Gemeindegebiet mit der Aufgabe des Grenzübergangs "Töpen-Juchhöh" Jahr 1966 der bis dahin als Umgehung für noch unterbrochene Autobahn A 9 ( München -Berlin) gedient hatte. Die relative Isolierung des endete mit der Öffnung der Grenzen im 1989 .

Heutiger Ort

Das Ortsbild Töpens wird heute relativ von den großen Lagerhallen zweier Lebensmittelvertriebe dominiert. Gegensatz dazu stehen der Ort und die Landschaft. In den letzen Jahren wird durch Maßnahmen der Dorferneuerung der Ortskern saniert; in Umgebung sind mehrere Wanderwege ausgewiesen unter anderem des ehemaligen Todesstreifens.

Links

Website der Gemeinde Töpen
Kirchengemeinde Töpen



Bücher zum Thema Töpen

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/T%F6pen.html">Töpen </a>