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Türkischsprachige Kultur in Deutschland


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Türken beim Gebet in einer Moschee in

Während des " Wirtschaftswunders " in der Bundesrepublik Deutschland in den 1960er Jahren wurden viele Gastarbeiter in der Türkei angeworben da die bundesdeutsche Industrie dringend suchte. Von den meisten Türken und auch ihrem Gastland war ihr Aufenthalt nur als gedacht. Da aber die wirtschaftliche Lage für in Deutschland besser war als in ihrer wollten in der Folgezeit nur wenige türkische dauerhaft in die Heimat zurück. Statt dessen viele Familienangehörige aus der Türkei nach. Auch dem offiziellen Anwerbestopp 1973 kamen viele Türken als illegale Einwanderer oder als Asylbewerber und blieben.

Der Versuch in den 80er Jahren finanzielle Anreize die Türken zur Rückkehr in Heimat zu bewegen da sich der frühere mittlerweile ins Gegenteil gewandelt hatte wurde nur wenigen wahrgenommen und scheiterte. Auch 2003 zogen Türken nach Deutschland als abwanderten.

Türkinnen bei einem Tag der Offenen Tür einem türkischen Kulturzentrum in Biberach/Riß

Die Zahl der Türken und türkischstämmigen Deutschland ist mittlerweile auf fast 3 Millionen angestiegen. Sie haben sich in Deutschland eingerichtet sind insbesondere im Kultur- und Geschäftsleben (zunächst a. in der Gastronomie inzischen aber auch vielen anderen Branchen) stark tätig. Die Verbindung ihrer Heimat halten viele durch regelmäßige Besuche und auch der Empfang türkischer Fernsehsender ist Viele leben auch im christlich geprägten Deutschland islamische Glaubenskultur.

Viele Türken in Deutschland besitzen mittlerweile bundesdeutschen Pass und die türkische Staatsangehörigkeit. Lange waren die Türken die zahlenmäßig stärkste nicht Bevölkerungsgruppe in Deutschland. Mittlerweile wurden sie von zugewanderten Russlanddeutschen und deren Angehörigen auf den Platz verdrängt.

Türkische Migrantenliteratur

Aus der türkischen Einwanderergruppe sind eine anerkannter Schriftstellerinnen und Schriftsteller hervorgegangen deren Literatur den Begriffen "Migrantenliteratur" oder "Migrationsliteratur" bezeichnet werden Einige AutorInnen: Aras Ören Güney Dal Aysel Özakin (schreiben auf werden übersetzt Emine Sevgi Özdamar Zafer Senocak Yüksel Pazarkaya Zehra Cirak Tekinay Renan Demirkan Feridun Zaimoglu Yadé Kara (schreiben auf Deutsch).

Türkischer Migrantenfilm

Die Probleme der türkisch- oder arabischsstämmigen werden auch in zahlreichen Filmen thematisiert. Einer ersten Vertreter des Genres ist der Film "Angst essen Seele auf" ( 1973 ) von Rainer Werner Fassbinder . 1998 erschien "Lola und Bilitikid" von Kutlug Ataman der insbesondere die homosexueller Türken thematisiert. 2000 kam der Gangsterfilm "Kanak Attack" von Lars Becker nach der Romanvorlage "Abschaum" von Feridun Zaimoglu in die Kinos. 2001 wurden Thomas Arslans "Der schöne Tag" und Buket Alakus "Anam - meine Mutter" veröffentlicht. Der türkischstämmige Regisseur Fatih Akin beschreibt die Lebenswelten der türkischen Migranten seinen Filmen Kurz und schmerzlos ( 1998 ) und Gegen die Wand der 2004 den Goldenen Bären gewann.

Weblinks


Siehe auch: Russischsprachige Kultur in Deutschland Polnischsprachige Kultur in Deutschland Kopftuchstreit Liste türkischsprachiger Künstlerinnen und Künstler



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