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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 28. Dezember 2014 

Tagebaurestloch


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Ein Tagebaurestloch entsteht in der Folge des Bergbaus wenn mineralische Rohstoffe ( Kohle Erz Sand Kies Stein ) im Tagebau abgebaut werden. Nach der Stillegung eines kann dieser nur mit dem Volumen des Abraums wieder verfüllt werden. Das Volumen der Rohstoffe fehlt und es bleibt entweder eine Senke über die gesamte Tagebaufläche oder ein am Ende des Abbaufeldes zurück.

Tagebaurestlöcher müssen rekultiviert werden. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

Bei der Verfüllung wird fremdes Material das Tagebaurestloch gebracht. Das ist bei der als Deponie für Abfälle meistens problematisch weil eindringendes Grundwasser mit Schadstoffen kontaminiert werden kann und eine dauerhafte und Abdichtung des aufgefüllten Deponiekörpers sehr aufwändig ist. spätere Nutzung des aufgefüllten Geländes wird auch die Setzungsprozesse des Füllmaterials erschwert.

Die meisten Tagebaurestlöcher werden mit Grund- Oberflächenwasser geflutet. Bei einer entsprechenden Rekultivierung der (Abflachung und Verfestigung der Uferzonen um Rutschungen verhindern Bepflanzung) können hochwertige Erholungslandschaften entstehen. Auf diese Weise entstand zum das Naherholungsgebiet Ville westlich von Köln oder der Blausteinsee nördlich von Eschweiler .

Weblinks

www.neuseenland.de
www.braunkohlenstrasse.de



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