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Taijiquan


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Das Taijiquan ist eine Jahrhunderte alte in China entwickelte Kampfkunst . Es verbindet in einzigartiger Weise die Selbstverteidigung Gesundheit und Meditation . Nach der offiziellen europäischen Umschreibung Pinyin wird es taì jì qúan geschrieben.

Das Wort setzt sich zusammen aus Taiji zu deutsch Großer Firstbalken und Quan deutsch Faust.

Über die Entwicklungsgeschichte gibt es widersprüchliche da das Taijiquan früher nur innerhalb der bzw. eines engen Personenkreises weitergegeben wurde was Mythenbildung Vorschub leistete. Dies führte zur Bildung Stile die meist nach der Familie in sie entwickelt wurden benannt worden sind. Bekannt zum Beispiel der am häufigsten anzutreffende Yang-Stil daraus hervorgegangene stark verkürzte und vereinfachte Pekingform der ältere Chen-Stil der den Kampfkunst-Aspekt stärker Von diesen Stilen findet man wiederum mehrere (Wu Sun etc.)

Das Taijiquan gehört wie Ba Gua Zhang und XingYiQuan zu den sogenannten inneren Diese basieren im Gegensatz zu den äußeren nicht auf dem Einsatz von roher Muskelkraft der Anwendung der inneren Energie Qi . Dieses Konzept ist für den Anfänger zu fassen; mit zunehmender Übungspraxis wird der durch den Körper aber immer deutlicher wahrgenommen. Voraussetzung für eine (aus kämpferischer Sicht) erfolgreiche ist die fließende bewusste und entspannte Ausführung Bewegungen (anfangs meist langsam). Aber genau diese der Ausführung macht aus Taijiquan auch eine gesundheitsfördernde Bewegungsschule.

Gewöhnlich werden die Prinzipien des Taijiquan von festen Bewegungssequenzen den sognannten "Formen" vermittelt. können sich dann an den Partnerübungen und Waffenformen versuchen deren Beherrschung insbesondere für den Kampf viele Jahre des Übens benötigt.

Das Taijiquan geht als Methode weit den Selbstverteidigungsaspekt hinaus. Letztendlich wird die vollkommene des Menschen angestrebt: Das Erreichen des " Dao " bzw. die "Erleuchtung". Dieses wird durch daoistischen Meditationsaspekt der Übungen ermöglicht. Während des wird die Aufmerksamkeit auf das Energiezentrum (chinesisch: im Körperschwerpunkt sowie auf den die Bewegung Energiefluss gerichtet. Der Übende befindet sich vollständig "Jetzt". Dies entspricht dem zenbuddhistischen Ideal der

Die positiven Auswirkungen des Übens werden längerer Übungspraxis immer stärker erfahrbar: Neben den Kampfkunstfähigkeiten und der allgemein verbesserten Gesundheit stellt ein sehr intensives Körpergefühl ein da der jetzt nicht nur während des Übens wahrgenommen Die wohl auffälligste Veränderung dürfte die langsam stetig zunehmende "Stille" im Geist des Übenden Diese wird - wie der Energiefluss - nicht nur während des Übens erfahren sondern dauerhaften Eigenschaft des Übenden.

Siehe auch: Qigong

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