Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Taiping-Aufstand ( 1851 - 1864 ) ist einer der blutigsten Konflikte in Geschichte. Es war eine Konfrontation zwischen dem China unter der niedergehenden Qing-Dynastie und einer Sekte um Hong Xiuquan einem zum Christentum konvertierten Mystiker . In diesem Konflikt starben wahrscheinlich 30 Menschen. Der Aufstand ist nach dem Taiping Tianguo (太平天國) benannt dem Himmlischen Königreich des vollkommenen Friedens welches von den Aufständischen gegründet wurde.
Zur Mitte des 19. Jahrhunderts war China von vielen Problemen gezeichnet. Reihe von Naturkatastrophen hatte das Land getroffen war die Qing-Dynastie nicht in der Lage ökonomischen Probleme zu lösen. Dazu kamen die Niederlagen gegen westliche Mächte zum Beispiel im Ersten Opiumkrieg . Besonders im Süden gab es viele Mandschu -Gefühle.
Der Mystiker Hong Xiuquan gründete seine in dieser Zeit im Süden Chinas. In 1840ern bekam die Sekte einen militärischen Arm um Banditentum zu bekämpfen.
Die Sekte wurde verfolgt was zuerst einem Guerillakrieg führte und später zu einem Bürgerkrieg. Aufstand begann in der Provinz Guangdong wo die Taiping-Kämpfer den kaiserlichen Truppen Niederlage zufügten. Im Jahr 1851 rief Hong das Taiping-Königreich aus und sich zu dessen Herrscher. Der Aufstand breitete in großer Geschwindigkeit in Richtung Norden aus März 1853 wurde Nanjing eingenommen wobei 30.000 kaiserliche Soldaten und Zivilisten getötet wurden. Nanjing wurde Hauptstadt des Königreichs und wurde in Tianjing (Himmlische Hauptstadt)
Die Armee der Aufständischen war durch Disziplin und Fanatismus gekennzeichnet. Die Soldaten trugen Jacken blaue Hosen und lange Haare.
Die Kämpfe waren extrem brutal weil Artillerie aber große Mengen an Menschen mit Waffen eingesetzt wurden. Allein in der Dritten von Nanjing ( 1864 ) wurden innerhalb von nur drei Tagen Menschen getötet.
Zu seinem Höhepunkt umfaßte das Gebiet Himmlischen Königreichs fast ganz Süd- und Mittelchina. war kein Hafen unter Kontrolle der Aufständischen man sich keine Unterstützung von außen sichern
Nach einer Niederlage in der Nähe Beijing expandierte das Reich in Richtung Westen die meisten Kämpfe fanden im Tal des Jangtsekiangs statt um die Positionen zu halten.
Da das Königreich sich keine Unterstützung außerhalb schaffen konnte und auch in der keinen Rückhalt fand konnte es nicht auf bestehen.
Im Jahr 1853 zog Hong sich aus Politik und zurück um sich der Meditation zu widmen.
Im August 1860 griff die Armee der Taipings Shanghai wurden jedoch von Truppen des Frederick Townsend zurückgeschlagen. Die Kaisertruppen wurden unter Zheng Guofan Li Hongzhang konsolidiert und marschierten 1864 gegen das Taiping-Reich. Der Thron ging Mai 1864 an Hong's Sohn Hong Tianguifu der allerdings nichts unternahm um das Reich retten.
Hong verkündete daß Gott die Hauptstadt verteidigen würde aber als die kaiserlichen Truppen vergiftete er sich.
Nach dem Fall von Tianjing wurden meisten Taiping-Prinzen von den Qing hingerichtet.