Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Tantrayâna (»Fahrzeug der Tantra-Texte«). Im 2. Jahrhundert in Indien entstandene esoterische Form des Buddhismus innerhalb der nördlichen Mahayana -Tradition.
Der Tantrismus ist durchdrungen von okkulten magischen Vorstellungen. Sehr ausgeprägt sind Ritual und da die Befolgung esoterischer Stufenwege zur Erkenntnis Erleuchtung zentral für die religiöse Praxis ist. Bedeutung ist die Einweihung (abhisheka) und die Unterstellung des Schülers (cela) unter einen kundigen Lehrer oder Meister (guru) der diesem auf dem spirituellen Weg ist.
Der (ursprünglichere) Südliche Buddhismus der Theravada sieht all dies als ernsthafte Verfälschungen Lehre Buddhas. Er warnte stets vor Magie Anhaften an transzendente Wesen) da solche Bindungen karmische Folgen hätten.
Die Techniken die im Tantrismus angewendet zielen hauptsächlich auf direkte Erfahrungen ab und auch das Alltagsleben. Im Westen wird der oft auf eine Transformation sexueller Energien oder auf einen Weg zur sexuellen Erfüllung reduziert. alle Formen des Tantrismus beeinhalten aber tatsächlichen
Eine Anwendungsform z.B. des buddhistischen Tantra die Karmamudra-Praxis bei der tatsächlich sexuelle Vereinigung Rolle spielen kann. Unter bestimmten Voraussetzungen soll diese Weise schnell Erleuchtung (siehe Nirvana ) erreicht werden können.
"Rotes Tantra" bezeichnet jene Minderheit des in welcher auch die körperliche sexuelle Vereinigung Frau und Mann als Teil von Übungen Die Mehrheit des "weißen Tantra" hingegen lehnt wegen der Gefahr des Missbrauchs ab.
In Europa und den USA wird neuerdings als eine ganzheitliche Lebenshaltung die Spiritualität Sexualität verbindet verstanden. Zur Vermittlung dieser Lebenshaltung es eine Vielzahl von Workshops unterschiedlicher meist Anbieter mit unterschiedlichen Inhalten. Von der Öffentlichkeit werden dabei meist nur diejenigen deren Inhalte zur reisserischen Darstellung in den Medien eignen.