Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Taschenbuch


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Ein Taschenbuch ist ein Buch von kleinem Format für eine große Gebräuchlich ist auch die englische Bezeichnung Paperback (engl. Papierrücken ) im Gegensatz zu Hardcover (engl. fester Einband ).

Geschichte

Schon im Altertum gab es kleinformatige – dies hatte verschiedene Gründe. Aus der der Christenverfolgung sind kleinformatige Papyrus-Schriften überliefert sie aufgrund ihrer Größe leicht transportiert und verborgen Als kleinstes gilt der so genannte Kölner aus dem 5. Jahrhundert . Es ist nur 3 5 x 5 cm groß.

Im Mittelalter kannte man kleinformatige Inkunabeln und Beutelbücher die z. B. den Katechismus oder Geschäfts- und Rechtsvorschriften enthielten.

An das aufkommene Bildungsbürgertum und speziell Frauen richteten sich die Almanache des 18. Jahrhunderts darunter die so genannten Musenalmanache. Generell in dieser Zeit Taschenbuch als literarische Gattung eine besondere Form Almanachs der unterschiedliche Texte (sowohl Novellen Lyrik u. dgl. als auch nichtliterarische Texte) Es beanspruchte eine breite Leserschaft teilweise auch Zielgruppen. So entstanden "Taschenbücher für Frauenzimmer" u. Namhafte Taschenbuchautoren waren Goethe Schiller oder Wieland .

Mitte des 19. Jahrhunderts kamen Buchreihen auf den Markt die durch modernere billig angeboten werden konnten. Sie wurden meist ganze Reihen vertrieben. Aus dieser Zeit stammen B. die Reclam -Taschenbücher. In dieser Zeit liefen viele Urheberrechte Klassiker aus so dass diese von vielen gedruckt werden konnten.

Heute versteht man unter dem Taschenbuch Buch mit kleineren Abmessungen so dass es die Tasche gesteckt werden kann. Merkmale sind Pappeinband ohne Schutzumschlag die kleine Schrift mit engen Satzspiegel holzhaltiges grobes Papier hohe Druckauflage und Verarbeitung die einen günstigen Verkaufspreis ermöglicht.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts brachte der Ullstein-Verlag nach britischem Vorbild Taschenbücher heraus und im Zweiten Weltkrieg versuchte der Fischer-Verlag mit seiner Reihe Junge Welt Einfluss auf die Bildung von deutschen zu nehmen.

Das moderne Taschenbuch

Die ersten modernen Taschenbücher erschienen ca. 1935 in England als Penguin Books und 1939 in den USA als pocket books

In Deutschland entstanden die ersten Taschenbücher der Nachkriegszeit den 40er Jahren; der Rowohlt Verlag hatte zwar eine Lizenz der Besatzungsmächte zum Drucken von Büchern war gutes Papier knapp. Eine erste Lösung der Verlag indem er im Rotationsverfahren auf Zeitungspapier und im recht unhandlichen Zeitungsformat druckte "Rowohlts Rotations Romane" (rororo) waren geboren. Die vier Titel wurden in jeweils 100.000 Exemplaren und zum Preis von 50 Pfennig verkauft; Bücher waren sofort ein großer Erfolg. Die vier Titel die auch die Bemühung widerspiegeln Deutschen nach der Nazizeit ein "anderes" Kulturgut waren

Ab 1950 inspiriert von Produktionsweisen in USA produzierte Rowohlt in der Bundesrepublik die "richtigen" Taschenbücher die nun auch erstmals die 11 - 18 cm großen Abmessungen hatten. zu den "klassischen" Taschenbuchmerkmalen kam nun noch so genannte "Lumbecken" ein nach Emil Lumbeck Klebebindeverfahren das die Produktion noch einmal verbilligte. wird der Druckbogen nicht mehr einzeln geheftet dann mit dem Einband geklebt sondern die werden ungeheftet zusammengeführt der Buchblock im Rücken angeschliffen und dann im ganzen in den eingeklebt.

Eine weitere Besonderheit der ersten rororo-Taschenbücher bis heute beibehalten wurde war die Anzeigenwerbung der Mitte der Bücher die nochmals den senken sollten.

Ganz entscheidend zum Erfolg beigetragen haben Buchumschläge des Künstlerehepaares Karl Gröning jr. und Pferdmenges die bis etwa 1959 rund 350 schmückten. Edgar Friederichsen der Herstellungsleiter hatte die mit Rowohlt zusammen gebracht.

Nach 1950 gaben auch andere Verlage Taschenbücher heraus bekanntesten sind der S. Fischer Verlag der Goldmann Verlag und dtv .




Bücher zum Thema Taschenbuch

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Taschenbuch.html">Taschenbuch </a>