Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Taufe Jesu wird im Markusevangelium gleich zu Beginn (1 9-11) und in den drei anderen Evangelien an hervorgehobener Stelle berichtet. Das Ereignis im katholischen Festkreis "Taufe des Herrn".
Zu Johannes dem Täufer der am Jordan angesichts des kommenden Gottesgerichts Umkehr predigt zur Bußtaufe aufruft kommt Jesus um sich mit der Menge taufen lassen. Als er aus dem Wasser steigt er den Himmel geöffnet und den Heiligen Geist in Taubengestalt herabkommen. Zugleich hört er Gottes Stimme vom Himmel der ihn als geliebten Sohn proklamiert.
Der Erzählung liegt höchstwahrscheinlich eine historische zu Grunde. Sie kann als das Berufungserlebnis gedeutet werden durch das er in Abhängigkeit zugleich Abgrenzung von Johannes dem Täufer sein und seinen Auftrag erkannte und sich zur Wirksamkeit gesendet erfuhr: das Reich Gottes zu verkünden und zu verkörpern.
Das Hinabsteigen in die "Sündflut" solidarisch den Armen Kranken und Sündern wurde von nachösterlichen Gemeinde als Vorwegnahme des Verbrechertods am und des Abstiegs ins Totenreich verstanden - damit als Wendung zum Leben für alle