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Teiltonreihe


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Die Teiltonreihe Obertonreihe oder Partialtonreihe bedeuteten das Gleiche und beinhaltet alle "Töne". Beispielsweise besteht ein Trompetenton akustisch gesehen aus einer ganzen Reihe einzelner Teiltöne. Diese werden auch als Partialtöne Teiltöne oder Harmonische bezeichnet.

Alle Teiltöne liegen in Form von vor. Der erste Teilton bestimmt hierbei die Tonhöhe. Dieser Ton legt die Grundfrequenz fest hieß daher früher auch Grundton. Die Frequenzen weiteren Teiltöne bilden ein ganzzahliges Vielfaches der des ersten Teiltones.

Die Frequenzverhältnisse der Teiltöne lassen sich musikalischen Intervallen ausdrücken:


Der spezifische Klang eines Instrumentes ergibt hauptsächlich aus den folgenden Parametern:

  • welche Teiltöne sind vorhanden (1. 2. 5. 9.)?
  • wie laut sind diese Teiltöne jeweils Verhältnis zum ersten Teilton?
  • wie ändert sich die Lautstärke der Teiltöne während der Ton erklingt?
  • welche Nebengeräusche kommen hinzu (Anschlaggeräusche Blasgeräusche

So weiß man beispielsweise von folgenden etwas über deren Teiltonaufbau:

  • Streichinstrumente besitzen ein sehr reichhaltiges Teiltonspektrum. sind fast alle Teiltöne enthalten
  • Klarinetten betonen die Lautstärke der ungeraden Teiltöne
  • Stimmgabeln erzeugen fast nur den Grundton daher deren Klang dem einer reinen Sinuskurve sehr
  • Glocken betonen oftmals die Terzen sehr stark beinhalten auch nicht-harmonische Obertöne
  • beim Fagott ist der Grundton sehr viel schwächer die ersten Harmonischen

Das menschliche Ohr verbindet die einzelnen zu einem Klang wobei interessanterweise der Grundton wahrgenommen wird wenn er gar nicht vorhanden sondern nur die ersten Harmonischen. Dieses Phänomen seit langem beim Orgelbau eingesetzt: Bei gleichzeitigen Einsatz des 8-Fuß des 5-1/3-Fußes der eine Quinte darüber liegt man den 16-Fuß also eine Oktave unter 8-Fuß. Diese Technik wird auch eingesetzt um Lautsprechersystemem Bässe zu simulieren die es rein überhaupt nicht wiedergeben könnte.

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