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Telomer


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Die Telomere sind die natürlichen Chromosomenenden. Sie sind die Stabilität von Chromosomen wesentliche Strukturelemente der DNA die einen hohen Guanin - und Thymin -Anteil besitzen und eine hochrepetitive Sequenz besitzen. allen Wirbeltieren findet man z.B. die 6 Nukleotide in bis zu 20 kbp langen Wiederholungen. Für den Stabilisierungseffekt ist die gefaltete Sekundärstruktur der Telomere wichtig.

Mit jeder Zellteilung werden die Telomere verkürzt; unterschreitet die ein kritisches Minimum um die 4 kbp normalerweise Zelltod ein. Das Enzym Telomerase (ein RNA - Protein Komplex) macht die Verkürzung der Telomere Aktiv ist dieses Enzym jedoch nur bei Einzellern sowie bei Mehrzellern in Keim - und Embryonalzellen aber auch in Krebszellen .

Eine größere Länge der Telomere und eine erhöhte Stressresistenz der Zellen hat mit Wahrscheinlichkeit einen bedeutenden Einfluss auf die Gesamt lebenserwartung eines Organismus. Dies wurde zuletzt durch Studie koreanischer Wissenschaftler mit dem Fadenwurm Caenorhabditis elegans bestätigt: Dem Wurm wurden längere Chromosomenenden was die durchschnittliche Lebensdauer von 20 auf Tage verlängerte ("Nature Genetics" - Online-Vorabmeldung Anfang 2004).




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