Das silbergraue Seltene Erdmetall ist duktil schmiedbar. Mit dem Messer kann es geschnitten Bei Temperaturen oberhalb 1298°C; wandelt sich α-Terbium in βTerbium um. In Luft ist Terbium relativ beständig es sich mit einer Oxidschicht. Bei Temperaturen oberhalb 150°C verbrennt es zum Terbiumdioxid TbO 2 . Mit Wasser reagiert es unter Wasserstoffentwicklung Hydroxid.
Terbium wird zum Dotieren von Calciumfluorid und Strontiummolybdat zur Verwendung in Halbleitern? (solid-state verwendet. Zusammen mit Zirkondioxid dient es zur in Hochtemperatur-Brennstoffzellen. Das Oxid wird dem grünen in Bildröhren und Fluoreszenzlampen zugesetzt. Natriumterbiumborat dient Lasermaterial zur Erzeugung von kohärentem Licht mit Wellenlänge von 546 nm.
Terbium-Eisen-Cobalt- oder Terbium-Gadolinium-Eisen-Cobalt-Legierungen dienen als Beschichtung wiederbeschreibbaren MO-Disks (magneto-optisch). Terbium-Dyprosium-haltige Legierungen zeigen eine Magnetostriktion (Längenänderung durch ein Magnetfeld oder magnetische bei Längenänderung). Solche Legierungen werden in der eingesetzt.
In Neodym-Eisen-Bor-Magneten erhöhen sie die Koerzivität.
Die Entdeckung des Elementes Terbium ist verworren und bis heute nicht geklärt. Allgemein man Carl Gustav Mosander als Entdecker an der Anfang der die von Johan Gadolin entdeckte Yttererde untersuchte. Die vermeintlich reine war aber eine Mischung mehrerer Lanthanide gewesen
Reines Terbium wurde erst mit Aufkommen Ionenaustauschtechnik (nach 1945) hergestellt.
Aus dem schwedischen Ortsnamen Ytterby leitete die Elementbezeichnung ab.
Nach einer aufwändigen Abtrennung der anderen wird das Oxid mit Fluorwasserstoff zum Terbiumfluorid umgesetzt. Anschließend wird mit unter Bildung von Calciumfluorid zum Terbium reduziert. verbleibender Calciumreste und Verunreinigungen erfolgen in einer Umschmelzung im Vakuum.