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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Termination


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Termination wird eine Art der Indianerpolitik der USA genannt die zwischen 1953 und 1968 praktiziert wurde.

Inhaltsverzeichnis

Ziel

Mit dem Amtsantritt von Dillon S. als Verantwortlicher für Indianerangelegenheiten wehte ein neuer in der amerikanischen Indianerpolitik. Vergessen war der Indian Reorganisation Act vergessen waren die Autonomiebestrebungen der Stämme vergessen war das Mitspracherecht der Stammesregierungen. Bureau of Indian Affairs (BIA) wurde ausgemistet. Superintendenten des BIA sich für die Rechte der Indianer einsetzten durch regierungstreue Beamte ersetzt.

Myer strebte die Auflösung aller Stämme Ein wesentlicher Teil seiner Politik bestand darin Indianer zur Umsiedlung in Städte zu veranlassen. siedelten zwischen 1950 und 1967 61'600 Indianer in urbane Gebiete sei es freiwillig durch Druck. 1952 brachte Myer einen Gesetzesvorschlag amerikanische Parlament wonach der Bund seine Verantwortung die Indianer abgeben sollte. Stattdessen sollten die für sich selbst verantwortlich sein. Der Vorschlag 1953 als so genannte House Concurrent Resolution 108 in Kraft gesetzt. Interessant erscheint das dass nirgends in dieser Resolution der Begriff Termination steht. Vielmehr wurde er umgangen mit wie „to end the wardship status of Indians and to grant them all of rights and prerogatives pertaining to American citizenship".

Folgen

Dieses Gesetz hatte weitreichende Folgen. Es eine Liste mit sämtlichen Stämmen erstellt die fortgeschritten waren um sofort terminiert zu werden. 1962 wurden 120 meist kleinere Stämme jedoch einige grössere wie die Menominee in Wisconsin oder die Klamath in Oregon kurzerhand aufgelöst. Davon betroffen waren rund Prozent aller Indianer die meisten an der wohnhaft. Die Indianer verloren ihren autonomen Sonderstatus. mussten Steuern zahlen was sie meist nicht konnten erhielten keine staatliche Unterstützung mehr. Die in Vergangenheit vertraglich zugesicherten regelmässigen Entschädigungszahlungen als Gegenleistung die Besiedelung indianischen Landes durch die Weissen unter den Tisch gewischt. So waren die bald von der Fürsorge abhängig. Sie verloren Kontrolle über ihre Reservation und über ihr Land. Alleine zwischen und 1957 also in den ersten vier der Terminationspolitik verloren die Indianer 1 8 acres. Bis zum Ende der Terminationspolitik sollten über 2 4 Millionen acres sein.

Durch Myers Umsiedlungsprogramme zogen bis 1972 78'000 Indianer von den Reservationen in die wovon lediglich 48'000 einen Job fanden. Rund Drittel der betroffenen Indianer kehrte im selben wieder in die Reservationen zurück.

Die Aberkennung des indianischen Sonderstatus traf Indianer völlig unvorbereitet. Die wenigsten fanden sich plötzlich in der weissen Welt zurecht. Bereits den 1960er-Jahren mussten Notmassnahmen ergriffen werden um wachsenden Armut der Indianer Einhalt zu gebieten. Indianer mussten finanziell unterstützt werden. Alleine im 1971 sah sich die Regierung gezwungen 626 Dollar für die medizinische Versorgung Ausbildung Wohlfahrt Programme und Hausbau der Indianer zu verwenden.

Siehe auch

Indianerpolitik der USA General Allotment Act Indian Reorganisation Act Indian Self Determination Act

Literatur

  • Frantz Klaus: Die Indianerreservationen in den USA - Aspekte Territorialen Entwicklung und des sozio-ökonomischen Wandels . Erdkundliches Wissen Heft 109. Franz Steiner Stuttgart: 1993
  • Washburn Wilcomb: Handbook of North American Indians . Volume 4: History of Indian-White Relations . Smithsonian Institution (Hg.). Washington: 1988.




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