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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 22. September 2014 

Tetanus


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Tetanus auch Wundstarrkrampf genannt ist eine Erkrankung des Nervensystems die durch Bakterien ausgelöst wird. Die Infektion erfolgt durch Eindringen von Clostridium tetani in offene Wunden oder Schnitte. Das vermehrt sich und sondert Toxine (Tetanospasmin) ab über den Blutweg oder periphere Nervenbahnen in Gehirn gelangen. Dort hemmt es im Vorderhirn Synapsen was Lähmungen und Muskelkrämpfe verursacht.

Inhaltsverzeichnis

Symptome

Nach einer Inkubationszeit zwischen drei Tagen drei Wochen kommt es zu grippeähnlichen Beschwerden Kopfschmerz Schwindel Ermüdungserscheinungen und Muskelschmerzen. In seltenen kann die Inkubationszeit mehrere Monate (sic!) betragen. ersten uncharakteristischen Symptome der Erkrankung sind Kopfschmerzen Mattigkeit Schwindel und Schweißausbrüche. Anschließend kann der Kiefer nicht bewegt werden (Kieferklemme) und einem durch Krämpfe grinsenden Gesichtsausdruck. Unbehandelt kommt es zu einer (Rigor) der langen Rücken- und Bauchmuskeln die Kopf und Nacken absteigend verläuft. Danach folgen in Armen Beinen Kehlkopf und Zwerchfell. Die selbst dauern 1 - 2 Minuten und von den kleinsten äußeren Reizen (akustisch optisch mechanisch ) ausgelöst. Eine direkte Ansteckung von Mensch Mensch ist nicht möglich.

Prophylaxe

Da die Keime sog. Anaerobier sind nur unter Sauerstoffabschluss wachsen ist die Reinigung Wunde und evtl. Wundtaschen (Hautüberlappungen) oberste Behandlungspflicht bei Schürfwunden.

Nach einer Verletzung der Haut wird kein ausreichender Impfschutz nachgewiesen werden kann) eine kombinierte Impfung (sowohl aktive als auch passive durchgeführt. Diese besteht aus der Injektion von Antikörpern gegen den Tetanuserreger und einer Injektion abgetöteten Tetanuserregern. Nach ca. 4 Wochen und 1 Jahr sollten weitere Impfungen erfolgen um sicheren aktiven Schutz gegen Tetanus aufzubauen.

Gegen Tetanus kann und sollte man impfen lassen bevor es zu Verletzungen kommt. Impfung ist eine aktive Immunisierung und sollte den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) bei allen Säuglingen nach Vollendung 2. Lebensmonats durchgeführt werden. Vollständiger Schutz ist nach 3 Impfungen vorhanden.

Der Impfschutz hält etwa 10 Jahre an. Meist wird eine Kombinationsimpfung gegen Tetanus Diphterie durchgeführt.

Behandlung

Da es keine Behandlung gegen das wirksame Tetanustoxin gibt erfolgt die Behandlung symptomal. Wunde wird gesäubert gegen den Erreger wird gegeben das Immunsystem des Patienten wird gestärkt der Körper körpereigene Antikörper entwickelt die Muskeln entspannt und der Patient wird in einem und schallgeschützen Raum untergebracht.

Letalität

Tetanus ist eine hoch gefährliche Krankheit. weniger als 10 Fällen die im Durchschnitt Deutschland jedes Jahr daran erkranken führt sie ca 3 zum Tod.

Meldepflicht

Tetanus ist nach dem Infektionsschutzgesetz nicht Einige Bundesländer in Deutschland haben jedoch vor Meldepflicht einzuführen bzw. haben diese bereits eingeführt. erteilen dazu die obersten Gesundheitsbehörden der jeweiligen

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