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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Textlinguistik


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Die Textlinguistik beschäftigt sich mit Texten d.h. sprachlichen die auch mehr als einen Satz umfassen als zusammengehörig aufgefasst werden können. So betont die Textgrammatik die kontextuelle Bedeutung und Funktion Erscheinungen die im Sprachunterricht oft zusammenhangslos unterrichtet (Morphologie Syntax).

Ein Text ist dabei sowohl ein mündlich vorgetragener als auch ein schriftlich aufgezeichneter Text. Problematisch dass es (nach Angabe im Studienbuch Linguistik ) keine abgeschlossene linguistische Definition des Begriffes gibt. Hier ist auch auf die aktuelle innerhalb der Kulturwissenschaften hinzuweisen die den Textbegriff dem Stichwort: "Kultur als Text" auf sämtliche Phänomene übertragen wollen.

Zu den Aufgaben der Textlinguistik gehören Analyse Klassifikation und Abgrenzung von Texten und ihrer und die Untersuchung der kommunikativen Funktion und von Texten.

In nichtfiktionalen Texten der Muttersprache oder anderen Sprache die man gut kennt fällt meist leicht zu erkennen ob Sätze einen Text bilden oder nicht. Oft kann man auseinandergerissene Texte wieder in Zusammenhang bringen und dabei auf Kohäsion und Kohärenz von Texten die Mittel durch die sie erzeugt werden

Vorläufer der Textlinguistik sind zum Beispiel Gattungslehre die Rhetorik und die Stilistik .

Literatur

  • Angelika Linke/Markus Nussbaumer/Paul R. Portmann Studienbuch Linguistik Max Niemeier Verlag Tübingen 2001
  • Klaus Brinker: Linguistische Textanalyse. Dritte Auflage 1992.




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