Frische Schnittflächen dieses weichen und hämmerbaren sind hochglänzend nach kurzer Zeit überziehen sie mit einem blaugrauen Oxidfilm. In feuchter Luft Wasser bildet sich Thallium(I)-hydroxid. In Alkalilaugen ist unlöslich. Mit Halogenen reagiert es schon bei Zimmertemperatur. Im Gegensatz zu den leichteren Gruppenmitgliedern Thallium überwiegend in der Oxidationsstufe +1 vor auch +2 und +3 sind möglich. Daher Thallium als Begleiter in vielen verschiedenen Mineralien
Thallium (griechisch thallos für grüner Trieb) 1861 in England von Sir William Crookes spektroskopisch im Bleikammerschlamm einer Schwefelsäurefabrik anhand einer grünen Spektrallinie (grüner Trieb) entdeckt. Zur gleichen gelang dem Franzosen Auguste Lamy die Darstellung Metalls auf elektrolytischem Wege.
Thallium ist keineswegs ein seltenes Element. gibt aber nur ganz wenige Mineralien mit hohen Thalliumgehalt wie das Crookesit (Schweden und dem Lorandit (USA) und dem Hutchinsonit. Die Menge ist als Begleitelement in kaliumhaltigen Tonen und Graniten enthalten. Zur Bedarfsdeckung ist die anfallende Menge der Verhüttung von Kupfer Blei Zink und sulfidischen Erzen ausreichend.
Metallisches Thallium wird meist durch Ausfällen Zink gewonnen.
Thallium und thaliumhaltige Verbindungen sind hochgiftig und mit großer Vorsicht gehandhabt werden. Die tödliche Dosis beträgt ca 1 Wesentlich geringere Mengen lösen aber schon psychische neurologische Störungen aus.