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Theben (Griechenland)


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Theben ( Thebae ; neugr. Thiva ) war die größte Stadt in der griechischen Landschaft Böotien auf den Vorhöhen des Teumessos wurde von Homer als die Stadt der sieben Thore ( Thebe Heptapylos ) genannt und war in der historischen der wichtigste Ort des Böotischen Bundes.

Siehe auch: Antike Thiva.

Theben in der griechischen Mythologie

Die mythische Geschichte Thebens ist reich Legenden um Herakles Dionysos und Laios . Das antike Theben lag in quellenreicher Gegend über dem südlichen Rande der aonischen Als frühe Bewohner gelten die Kadmeer ( Kadmeionen ). Die Stadt oder zunächst die Burg Kadmeia wurde der Sage nach von dem Phönizier Kadmos gegründet nachdem er den Drachen getötet der das Land verödete.

Jedenfalls ließen sich bei Theben phönikische nieder welchen dann griechische aus Kleinasien folgten die Sage von Amphion aussgt der durch Leier die Steine herbeilockte. Amphion und Zetos die Mauern und fügten sieben Tore hinzu das geflügelte Wort vom "siebentorigen Theben" auslösten. der Blütezeit hatte der Ring einen Umfang mehr als 7 km (15 km [?]). aus Thessalien stammenden Böoter verdrängten die ursprünglichen der Stadt.

Zu dem Geschlecht der Kadmeionen gehörte der Sohn des Laios Ödipus der die Regierung seinen Söhnen Eteokles und Polyneikes mit der Bestimmung übergab daß jeder ein Jahr regieren sollte. Eteokles brach den und veranlaßte dadurch den berühmten Zug der Sieben gegen Theben dem 20 Jahre später der Zug Epigonen d. h. der Söhne jener Sieben welcher mit der Niederlage der Thebaner bei und der Zerstörung des alten Theben endete.

Geschichte

Ausgrabungen haben einen bedeutenden mykenischen Palast nachgewiesen. Neben zahlreichen Funden darunter Archiv mit vielen Linear-B -Tafeln die der Palastverwaltung dienten kamen über kostbare assyrische Siegel aus dem 13. Jh. Chr. zu Tage die Beziehungen zum assyrischen bezeugen. Offenbar war das Reich von Theben nicht unbedeutend. Neuerdings gibt es sogar Spekulationen Theben im 14./13. Jh. die führende Macht Griechenland und sein Herrscher der König von Ahhijawa aus hethitischen Quellen war (s. Weblink). Gegen 1200 v. Chr. wurde Theben zerstört blieb aber weiterbesiedelt.

Theben gehörte später zum Böotischen Bund Sitz der Böotarchen und somit Hauptstadt des 728 v. Chr. erhielt die Stadt von dem Bakchiaden aus Korinth neue Gesetze.

Auf Athens wachsende Macht eifersüchtig und den Abfall Platääs vom Böotischen Bund erbittert es 507 v. Chr. einen Krieg gegen Athen wurde aber

In den Perserkriegen stand Theben mit Orchomenos auf der der Perser und erlitt mit diesen die bei Platää 479 v. Chr. worauf die Häupter der persischen Partei wurden.

Thebens Ansehen hatte infolgedessen so gelitten Athen durch Errichtung demokratischer Verfassungen in den Städten Thebens Einfluss wiederholt zu brechen und seiner eigenen Hegemonie zu unterwerfen suchte.

Nachdem durch den Sieg bei Önophyta 456 v. Chr. Böotien (außer Theben) für den Athenischen gewonnen worden war schlugen die aus Böotien im Verein mit den Orchomeniern ein athenisches unter Tolmides 447 v. Chr. bei Koroneia wodurch Böotien sich vom Bund wieder losriß. Zugleich wurde die aristokratische in Theben wiederhergestellt.

Im Peloponnesischen Krieg gehörte Theben zu erbittertsten Feinden Athens und versuchte 431 v. Chr. vergeblich Platää zu erobern; erst 427 v. Chr. gelang ihm die Zerstörung dieser Stadt.

410 v. Chr. schloß es einen neuen Bund mit Als nach dem Sturz der Demokratie in die 30 Tyrannen eine Schreckensherrschaft daselbst führten sich besonders in Theben die athenischen Flüchtlinge besetzten von hier aus 403 v. Chr. unter Thrasybulos die kleine Grenzfeste Phyle und später den Piräeus. Infolge dieses und zugleich aus Eifersucht auf die wachsende Spartas nahm Theben wieder eine demokratische Verfassung

Auch begann es 395 v. Chr. in Verbindung mit Korinth und Argos offenen Krieg den Korinthischen gegen Sparta ward aber 394 v. Chr. bei Koroneia geschlagen.

Beim Ausbruch des olynthischen Kriegs ( 382 v. Chr. ) besetzte der spartanische Feldherr Phöbidas durch Handstreich die Burg von Theben stellte die der Aristokratie wieder her und schickte die Häupter demokratischen Partei in die Verbannung.

Aber schon 379 v. Chr. kehrte Pelopidas mit den übrigen Flüchtlingen Theben zurück stürzte die Aristokraten und erzwang Hilfe eines athenischen Heers die Räumung der Theben schloß hierauf ein Bündnis mit Athen und Epameinondas aber traten an die Spitze des

Zwei Einfälle der Lakedämonier (Spartaner) wies mit Hilfe der Athener ab ja es sich auch die übrigen böotischen Städte. Als Thebaner 371 v. Chr. den allgemeinen Frieden nicht annahmen weil Spartaner die Auflösung des Böotischen Bundes forderten der thebanische Krieg in welchem Theben durch Epameinondas Sieg bei Leuktra ( 371 v. Chr. ) die Hegemonie errang. Es stürzte auch Macht auf dem Peloponnes indem Epameinondas den Bund stiftete und die Unabhängigkeit Messeniens wiederherstellte; ja es strebte sogar nach Seeherrschaft.

Jetzt glaubte selbst Athen Thebens Übermacht zu müssen und trat auf Spartas Seite und nach des Epameinondas Sieg und Tod Mantineia ( 362 v. Chr. ) sank Thebens Macht wiederum welche nur das Genie seiner beiden größten Staatsmänner so gestiegen war.

Neid und Haß trieben Theben an das sich ihm nicht unterwerfen wollte durch Amphiktyonengericht wegen Verletzung des delphischen Tempelgebiets zu hohen Geldstrafe verurteilen und sich zum Vollstrecker zu lassen. Hierdurch erregte es den zweiten Krieg ( 355 - 346 v. Chr. ) in dem es jedoch unterlag worauf Philipp von Makedonien zu Hilfe rief und ihm Gelegenheit sich in Hellas festzusetzen.

Erst nachdem die Amphiktyonen 339 v. Chr. den Lokrern von Amphissa den zweiten Krieg erklärt und Philipp herbeigerufen hatten ihr gegen die Lokrer zu vollstrecken und dieser besetzte griffen die Athener und Thebaner zu Waffen gegen jenen erlagen aber in der bei Chäroneia 338 v. Chr. .

Theben mußte darauf makedonische Besatzung in Kadmeia aufnehmen. Nach Philipps Tod ( 336 v. Chr. ) empörte sich Theben gegen Alexander den ( 335 v. Chr. ) auf die falsche Nachricht von dessen Schon nach zwölf Tagen stand dieser vor Stadt und zerstörte sie nach dem Beschluß korinthischen Synedrions; 6.000 Thebaner fielen 30.000 wurden Sklaven verkauft.Alexander ließ nur das Haus des Pindar stehen.

Erst 315 v. Chr. wurde Theben von Kassandros mit Hilfe Athener wieder aufgebaut und stand nun unter Herrschaft erhielt in der Antike aber nie seine frühere Bedeutung zurück..

Im achäischen Krieg 146 v. Chr. schloß es sich der Kriegserklärung der an die Römer an; nach Verlust der bei Skarpheia und Leukopetra flohen aber die Thebens auf die Peloponnes und Theben verödete Pausanias fand nur noch die Burg und Tempel vor. Im 2. Jahrhundert war die untere Stadt schon gänzlich

Ende des 19. Jahrhunderts begann man mit Ausgrabungen bei denen der Kabirentempel freigelegt wurde.

Weblinks:




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