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Themenzentrierte Interaktion


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Die Themenzentrierte Interaktion (TZI) ist ein Konzept der Gruppenarbeit von der Pädagogin und Psychoanalytikerin Ruth Cohn entwickelt wurde.

Die TZI beruht auf dem theoretischen der Psychoanalyse der Gruppentherapien sowie der Humanistischen Psychologie berücksichtigt Erfahrungen aus der Gestalttherapie . Die Themenzentrierte Interaktion eignet sich für Selbsterfahrungs- und therapeutische Gruppen in lernenden Organisationen flachen Hierarchien. Cohn hat auf dem Hintergrund Axiomen ein Strukturmodell entwickelt und dafür Postulate Hilfsregeln formuliert welche die ethische und methodische der TZI bilden.

Inhaltsverzeichnis

System der TZI

Das Strukturmodell beschreibt vier Faktoren welche Gruppe konstituieren:

  • 1. das ICH. Damit sind die Personen mit ihren Anliegen und Befindlichkeiten gemeint;
  • 2. das WIR. Hierbei geht es das Miteinander der Personen also um Beziehungen;
  • 3. das ES umfasst de Aufgabe Auftrag der Gruppe;
  • 4. der Globe. Er meint das soziale politische ökologische kulturelle engere und weitere der Gruppe.

Axiome der TZI

Die TZI basiert auf drei Grundannahmen:
  • "Der Mensch ist eine psycho-biologische Einheit. ist auch Teil des Universums. Er ist autonom und interdependent. Autonomie (Eigenständigkeit) wächst mit Bewusstsein der Interdependenz (Allverbundenheit)." (Cohn Von der zur Themenzentrierten Interaktion 1975 Seite 120)
  • "Ehrfurcht gebührt allem Lebendigem und seinem Respekt vor dem Wachstum bedingt bewertende Entscheidungen. Humane ist wertvoll Inhumanes ist wertbedrohend." (Cohn der Psychoanalyse zur Themenzentrierten Interaktion 1975 Seite
  • "Freie Entscheidung geschieht innerhalb bedingender innerer äusserer Grenzen. Erweiterung dieser Grenzen ist möglich." Von der Psychoanalyse zur Themenzentrierten Interaktion 1975 120)

Postulate der TZI

Die Axiome führen zu den zwei
  • Sei deine eigene Chairperson die Chairperson selbst!
Darin steckt die Aufforderung sich selbst und die Umwelt in den Möglichkeiten und wahrzunehmen und jede Situation als ein Angebot die eigene Entscheidung anzunehmen.
  • Störungen haben Vorrang! (im Sinne von sich Vorrang")
Cohn dazu:" Das Postulat dass Störungen leidenschaftliche Gefühle Vorrang den haben bedeutet dass die Wirklichkeit des Menschen anerkennen; und diese die Tatsache dass unsere lebendigen gefühlsbewegten Körper Seelen Träger unsere Gedanken und Handlungen sind." Von der Psychoanalyse zur Themenzentrierten Interaktion 1975 122) Die Postulate sind nicht als Regeln verstehen sondern als Beschreibungen. Will heißen: Störungen sich de facto Vorrang - ob wir ihnen einräumen oder nicht. (Liegt eine Tanne zur Straße wird der Radfahrer ihr Vorrang müssen will er sich nicht verletzen. Ähnlich Chairperson-Postulat: Der Mensch hat de facto Verantwortung die Teilmacht die ihm gegeben ist. Er de facto für sein Tun und Lassen Wenn die beiden Postulate nun als Imperativ sind ist darin eine Aufforderung zu sehen auch so zu verhalten.

Hilfsregeln der TZI sind:

Die Hilfsregeln können die Interaktion in Gruppe günstig beeinflussen. Sie sind nicht als Weisungen zu betrachten.
  • 1) Vertritt dich selbst in Deinen Sprich per "Ich" und nicht per "Wir" per "Man".Diese Formen lassen auf ein "Verstecken" der Gruppe oder einer öffentlichen Meinung schließen. kommt dass es durch eine derartige Kommunikation fällt Hypothesen entgegen ihrer Natur als Tatsache
  • 2. Wenn du eine Frage stellst warum du fragst und was deine Frage dich bedeutet. Sage Dich selbst aus und das Interview .
"Echte Fragen verlangen Informationen die nötig um etwas zu verstehen oder Prozesse weiterzuführen. Informationsfragen werden durch die Gründe für die persönlicher und klarer." (Cohn Von der Psychoanalyse Themenzentrierten Interaktion 1975 Seite 124)
  • 3) Sei authentisch und selektiv in Kommunikationen. Mache dir bewusst was du denkst fühlst und wähle was du sagst und
Die Regel will Verständnis und Vertrauen fördern. kann wachsen wenn das was ich sage mich stimmig ist und wenn ich mir bin was von dem Stimmigen ich dem anvertrauen möchte.
  • 4) Halte dich mit Interpretationen von so lange wie möglich zurück. Sprich statt deine persönlichen Reaktionen aus.
  • 5) Sei zurückhaltend mit Verallgemeinerungen!
Verallgemeinerungen unterbrechen den Gruppenprozess. Sie dienen Gesprächsverlauf nur wenn sie einen Themenbereich zusammenfassend und zu einem neuen Thema überleiten.
  • 6) Wenn du etwas über das Benehmen die Charakteristik eines anderen Teilnehmers aussagst sage was es dir bedeutet dass er so wie er ist (d.h. wie du ihn
Die Regel hilft mir Regel 2 Fragen und Feedback nicht zu Geheimwaffen werden.

  • 7) Seitengespräche haben Vorrang. Sie stören sind meist wichtig. Sie würden nicht geschehen sie nicht wichtig wären. (Vielleicht wollt ihr erzählen was ihr miteinander sprecht?)
Auch wenn Seitengespräche vordergründig stören sind aber meist wichtig für die tieferen Ebenen Kommunikation (vergl. Schulz von Thun ). Sie können neue Anregungen bringen Unklarheiten Missverständnisse verdeutlichen oder auf eine gestörte Interaktion hinweisen.
  • 8) Nur einer zur gleichen Zeit
Niemand kann mehr als einer Äusserung gleichen Zeit zuhören. Und einander Zuhören signalisiert konzentrierte Interesse füreinander das Gruppen zusammenhalten lässt.
  • 9) Wenn mehr als einer gleichzeitig will verständigt euch in Stichworten über was zu sprechen beabsichtigt.
So werden alle Anliegen kurz beleuchtet die Gruppenaktion weitergeht.
  • 10) Beachte Körpersignal !
Beobachte eigene u. fremde Körpersignale.

Absicht der TZI

Die TZI hat das Ziel zwischen Bedürfnissen der einzelnen Gruppenmitglieder sowie der Gruppe der gemeinsamen Aufgabe und dem Umfeld ein Gleichgewicht herzustellen und es zu erhalten. Dazu das Thema als Brennpunkt des Gruppenprozesses und vier Faktoren gesetzt. Damit soll ein effektives und emotionales Lernen (das sog. lebendige Lernen) Gruppen ermöglicht werden.

TZI lernen

TZI wird im Ruth Cohn Institut gelehrt. Die Ausbildung strukturiert sich in Grundausbildung die Persönlichkeitsbildung und Methodik umfasst. Die dauert 6 1/2 Wochen und schliesst mit Zertifikat ab. Die Diplomausbildung dauert etwa zehn und enthält Elemente wie Supervision Arbeit in Peergruppen und weiterführende Workshops Persönlichkeitsentwicklung und Methodik.

Quelle

  • Cohn Ruth C. "Von der Psychoanalyse zur Interaktion" Stuttgart 1975 Klett-Cotta
  • Methodikreferat

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