1896 veröffentlichte Herzl Sohn deutsch-jüdischer Eltern seine der Notwendigkeit und Durchführbarkeit der Gründung eines Staates in seiner Veröffentlichung Der Judenstaat . Er ist zu dieser Zeit als in Paris tätig und schreibt das Buch unter der Dreyfuss-Affaire .
Theodor Herzl berief 1897 den 1. Zionistenkongreß nach Basel ein und wurde zum Präsidenten der Weltorganisation gewählt. Das dort verabschiedete Basler Programm die Grundlage für zahlreiche Verhandlungen (u.a. mit Kaiser Wilhelm II. und dem türkischen Sultan) mit dem eine "Heimstätte des jüdischen Volkes" in Palästina zu schaffen. Obwohl seinerzeit ohne greifbaren schuf Herzls Tätigkeit wesentliche Voraussetzungen für die des Staates Israel ( 1948 ).
In seinem utopischen Roman Altneuland ( 1902 ) entwirft er sein idealistisches Bild für künftigen Judenstaat. Dort vertritt Herzl auch die die in Palästina lebenden Araber würden die jüdischen Siedler freudig begrüßen was sich als Annahme erwies.