Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Thietmar von Merseburg


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Thietmar (* 25. Juli 975 1. Dezember 1018 ) auch Dietmar war Bischof von Merseburg und ein Geschichtschreiber der Zeit der sächsischen Kaiser (Ottonen).

Thietmar wurde am 25. Juli 975 als Sohn des Grafen Siegfried von Walbeck geboren der mit sächsischen Kaiserhaus verwandt war. Im kaiserlichen Stift Quedlinburg und im Kloster Berge in Magdeburg unterzog er sich der Ausbildung und dann 1002 Propst des von seinem Großvater gestifteten Klosters Walbeck. 1009 schließlich erhielt er das Bistum Merseburg Heinrich II. 1004 wiederhergestellt hatte. Er starb 1. Dezember 1018 und er wurde im Dom beigesetzt.

Er schrieb zwischen 1012 und 1018 Chronik in acht Büchern welche die Geschichte 908 bis 1018 umfasst und an die Geschichte Merseburgs Polen und der Wendenkriege wertvolle Mitteilungen zur anschließt. Thietmar ist in der Geschichte seiner gut unterrichtet wahrheitsliebend und anschaulich in der namentlich sind die drei letzten Bücher (1014-18) wie ein Tagebuch. Weniger gut ist sein Stil und die Komposition da er immer Zusätze und Nachträge hinzufügte die sich da eigene Handschrift Thietmars erhalten ist leicht erkennen

[Dieser Artikel basiert hauptsächlich auf dem Artikel Meyers Konversationslexikon von 1888.]

Werke

  • Thietmari Merseburgensis episcopi Chronicon (1012-1018); Ausgaben:
    • in Monumenta Germaniae historica" hg. v. Hannover 1889 (= Script. III) brauchbare Ausgabe.
    • hg. v. R. Holtzmann (MG. SS. Germ. NS. 9) maßgebliche Ausgabe.
  • Deutsche Übersetzungen:
    • von Laurent (2. Aufl. Berlin 1879).
    • von R. Holtzmann 1938 (in GdV

Literatur

  • Thietmar (Dietmar) in: Meyers Konversationslexikon 4.Aufl. 1888 Bd.15 S.655.
  • Wattenbach/Holtzmann hg. v. Franz-Josef Schmale Darmstadt I S.52-58.




Bücher zum Thema Thietmar von Merseburg

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Thietmar_von_Merseburg.html">Thietmar von Merseburg </a>