Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 21. Oktober 2017 

Thomas Jefferson


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Thomas Jefferson

Thomas Jefferson (*  13. April 1743 (des julianischen Kalenders)) in Shadwell Virginia ; †  4. Juli 1826 in Monticello Virginia) war 3. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ( 1801 - 1809 ).

Jefferson wird als Sohn wohlhabender Farmer Virginia geboren. Sein Denken war von der Aufklärung bestimmt. Er gilt als entscheidender Autor amerikanischen Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776 und als intellektueller Kopf der frühen Diese Erklärung löste den Unabhängigkeitskrieg der dreizehn britischen Kolonien gegen Großbritannien aus und endete mit der Gründung USA . An der Verfassung der USA arbeitete Jefferson nicht direkt mit (da während ihrer Erstellung amerikanischer Botschafter in Frankreich jedoch durchziehen seine Ideen das Werk.

Zurück in Amerika das inzwischen fest der Hand der Föderalistischen Partei war gründete die erste Oppositionspartei der Vereinigten Staaten die "Republican Party" nannte. Diese änderte später ihren in "Democratic Republicans" und noch später in Jefferson kann somit als Gründer der amerikanischen Demokraten gelten. Die heutigen Republikaner entstanden dagegen erst in den 1850er-Jahren eine neue Partei um Abraham Lincoln.

In seiner Amtszeit als Präsident versuchte mit großen Erfolg eine Politik des Ausgleichs den europäischen Mächten durchzuführen die gerade in Napoleonischen Kriege verwickelt waren.

Das wichtigste Ereignis seiner Präsidentschaft war der damals durchaus umstrittene Kauf Louisianas d.h. nicht nur des Territoriums des US-Staates gleichen Namens sondern des ganzen Gebietes dem Mississippi und den Rocky Mountains von Frankreich - damit wurde das Territorium der USA verdoppelt und der Weg zum Pazifik eingeleitet. Unter seiner Regierung erforschte die Expedition von Lewis und Clark den damals unbekannten Westen Nordamerikas.

Thomas Jefferson

Sein Landsitz Monticello in der Nähe heutigen Washington wurde nach seinen Entwürfen erbaut und den modernsten Errungenschaften seiner Zeit ausgestattet. Jefferson als umfassend gebildeter Humanist ; zu seinen Interessengebieten zählte auch die die er um neue Ausgrabungstechniken bereichert hat. liebte er das Essen und den Wein; seines Aufenthalts als Botschafter der USA in Paris machte er häufige Reisen in bedeutende und bemühte sich danach auf seinem Landgut Wein zu kultivieren. Entschieden verfocht er die mäßigen öffentlichen Weinkonsums gegen den strengen Puritanismus seinen Hinterzimmer-Schnaps-Besäufnissen.

Jeffersons Ideal war das einer Nation Bauern. Freiheit und persönliche Autonomie waren seiner Vorstellung nach nur von ökonomisch unabhängigen Position aus erreichbar. Wirtschaftspolitisch schlug das darin nieder dass er forderte es für jeden Amerikaner möglich sein ein Stück zu besitzen. Ebenfalls forderte er den Freihandel da die US-amerikanische Landwirtschaft von Exporten Europa abhing. All seine Überlegungen basierten auf Vorstellung dass in Amerikas Westen weiterhin quasi Land zur Verfügung stände. Sein Gegenspieler Alexander Hamilton (ein Föderalist) wollte Wohlstand vor allem Handel und Produktion erzeugen. Dieser Konflikt zwischen agrarischen Süden und dem handwerklich-kommerziellen Norden wurde den USA zum bestimmenden Thema der folgenden

Thomas Jefferson glaubte an die Einzigartigkeit das Potenzial der Vereinigten Staaten ideengeschichtlich kann ihn daher als Vordenker des amerikanischen Exzeptionalismus

Monticello

Wie viele andere der amerikanischen Gründerväter Jefferson auch in religiösen Dingen ein Freidenker. ist sein Versuch ein "von Aberglauben befreites" Evangelium zusammenzustellen das er aber Lebzeiten aus Vorsicht nicht veröffentlichte -- die einfachen Amerikaner waren ja traditionell kirchengebunden.

Jefferson pflegte umfangreiche Korrespondenz mit vielen Menschen seiner Zeit über alle nur denkbaren aber vor allem über gesellschaftliche und politische und Praxis; diese Briefe werden auch heute den USA noch gern zitiert.

Wie viele andere Südstaaten-Grundbesitzer seiner Zeit Jefferson Sklaven . Schon zu seinen Lebzeiten entstanden ausgiebige über die Frage ob Jefferson mit der Sally Hemings Kinder gehabt habe. Die Frage geklärt - er hatte.

Die Präsidentenwahl des Jahres 1800 endete in einem Patt zwischen Jefferson und seinem Gegner Aaron Am 17. Februar 1801 wählte das Repräsentantenhaus Jefferson zum Präsidenten und Burr zum Daraufhin wurde die Verfassung so geändert dass für die beiden Ämter getrennt abgestimmt wird. wurde einmal wiedergewählt; danach trat er nach Vorbild von George Washington nicht noch einmal an.

Jefferson starb am gleichen Tag wie Amtsvorgänger John Adams dem amerikanischen Nationalfeiertag des Jahres 1826 . Damit endete die aufklärerisch-weltoffene Gründergeneration der Politik; es folgte eine neue Phase die Abschottung nach außen und stärkere Populär-Demokratisierung im gekennzeichnet war.

Jefferson war zum Zeitpunkt seines Todes hoch verschuldet dass seine Erben Monticello verkaufen

Monticello

Sein Bild ziert heute die 2-Dollar-Banknote.

Literatur

Ekkehart Krippendorf: Jefferson und Goethe Hamburg Verlagsanstalt) 2001 - nicht nur für Jefferson problemorientierte sehr erhellende und gut lesbare Darstellung.

Weblinks

Vorgänger :
John Adams
Präsidenten der USA Nachfolger :
James Madison
Vizepräsident :
Aaron Burr 1801 - 1805
George Clinton 1805 - 1809



Bücher zum Thema Thomas Jefferson

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Thomas_Jefferson.html">Thomas Jefferson </a>