Zunächst Bewunderer und Anhänger Martin Luthers radikalisierte sich M. im Verlaufe des angesichts der sozialen Ungerechtigkeiten zulasten der Landbevölkerung. distanzierte sich später von ihm wegen Müntzers Bestrebungen welche sich in vielen kämpferischen Texten Predigten niederschlugen. M. hatte studiert in Leipzig ( Universität Leipzig ) und Frankfurt (Oder) an der Viadrina .
Müntzer wurde 1486 oder 1489 / 1490 (ungenau) in Stolberg (Harz) geboren. 1513 erhielt er die Priesterweihe und war in Braunschweig tätig. 1519 übernahm er eine Pfarrstelle in Jüterbog. 1520 hatte er einen Predigerauftrag Martin Luthers Zwickau aus dem er jedoch 1521 vertrieben wurde. 1523 wurde er Pfarrer in Allstedt ( Kursachsen ). Am 13. Juli 1524 hielt er die sogenannte Fürstenpredigt zu vor Herzog Johann und seinem Sohn Johann Ab 1525 war Müntzer Pfarrer in Mühlhausen und Leitfigur sowie Agitator im Deutschen Bauernkrieg in Thüringen auf Seiten der Bauern. 15. Mai 1525 wurde er nach der Schlacht Frankenhausen die in einer völligen Niederlage der M. zusammengerufenen Bauernhaufen endete gefangen genommen und 27. Mai in Mühlhausen enthauptet.
Zum Gedenken an Müntzer entstand in DDR in den Jahren 1976 bis 1987 den Maler Werner Tübke in der Nähe von Bad Frankenhausen das Monumentalgemälde " Bauernkriegspanorama " (eigentlicher Titel war "Frühbürgerliche Revolution in