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Thujon



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Strukturformel
Allgemeines
Name Thujon
Summenformel C 10 H 16 O
Andere Namen Absinthol
Kurzbeschreibung farblose Flüssigkeit
CAS-Nummer 546-80-5
Sicherheitshinweise

Xn (Gesundheitsschädlich)
R- und S-Sätze Mit Absatz zwischen R und S
Handhabung Schutzmaßnahmen: Handschuhe Atemschutz o.ä.
Lagerung Temperaturbereich Belüftet trocken o.ä.
MAK Maximale Arbeitsplatzkonzentration ml/m 3
LD 50 (Ratte) 500 mg/kg (oral)
LD 50 (Kaninchen) 0 031 mg/kg (intravenös)
Physikalische Eigenschaften
Aggregatzustand flüssig
Farbe farblos
Dichte 0 9109 g/cm³
Molmasse 152 24 g/ mol
Schmelzpunkt x °C
Siedepunkt 201 °C
Dampfdruck x hPa (x °C)
Weitere Eigenschaften
Löslichkeit x g/l (angeben welches LM!) (bei xx
Gut löslich in Ethanol Diethylether Chloroform
Schlecht löslich in Wasser
Unlöslich in Lösungsmittel
Kristall
Kristallstruktur Gittertyp angeben
Thermodynamik
Δ f H 0 g in kJ / mol
Δ f H 0 l in kJ / mol
Δ f H 0 s in kJ / mol
S 0 g 1 bar in J/mol·K
S 0 l 1 bar in J/mol·K
S 0 s in J/mol·K
Analytik
Klassische Verfahren Kurzbeschreibung Nachweisreaktionen (auch der einzelnen Ionen!)
SI -Einheiten wurden wo möglich verwendet. Wenn nicht vermerkt wurden Normbedingungen benutzt.

Thujon (C 10 H 16 O) auch Absinthol ist eine zyklische (ringförmige) aromatische organische Verbindung genauer ein kampferähnliches Keton aus der Gruppe der Monoterpene . Als farbloses ätherisches Öl ist Thujon anderem enthalten in: Thuja Thymian Wermut Rainfarn und Heilsalbei .

In der Wermutpflanze kommt Thujon als Gemisch der beiden Stereoisomere α- und β-Thujon vor. Bei der von Absinth wird Thujon aus den Blättern des Wermut ( Folia absinthii ) oder des ganzen Wermutkraut ( Herba absinthii ) extrahiert. Im Absinth ist das Thujon für die angeblich euphorisierende aphrodisierende und berauschende Wirkung des Getränks verantwortlich zumindest nach Aussage der so genannten Absinteure die dem Thujon auch eine THC -ähnliche Wirkung zuschreiben.

Thujon wirkt in geringen Mengen Psychoaktiv . In ausreichend hoher Dosierung ist Thujon starkes Nervengift und kann Verwirrtheit sowie epileptische Krämpfe hervorrufen. Bei chronischem Missbrauch kann es zur Verblödung führen. Krankheitsbild wird Absinthismus genannt.

Diese Gefahr kann allerdings relativiert werden ist unter Wissenschaftlern nach wie vor ungeklärt:

  1. Die berauschende Wirkung kann nicht zu nachgewiesen werden denn die meisten Studien zum stammen aus dem vorletzten Jahrhundert und entstanden der Atmosphäre einer Moralpanik den Absinth betreffend.
  2. Es wird eine Wechselwirkung zwischen Alkoholgehalt Thujonresorption vermutet (je mehr Ethanol desto niedrigere Resorption ). Der Absinthismus kann also durchaus einfach die hohen Alkoholkonzentrationen der thujonhaltigen Getränke zurückzuführen




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