Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Thurner Hof ist ein in Köln Dellbrück gelegenes Herrenhaus das von einem m² großen Gartengelände umgeben ist. Die Gartenanlage auf ehrenamtlicher Basis von einem Förderverein gepflegt und u.a. der VHS Köln als Lehrgarten. Die Gartenanlage mit steht Besuchern an Samstagen ab 12 Uhr offen wobei ein möglich ist. Der Thurner Hof ist jedes am 1. Sonntag im Mai auch Veranstaltungsort Kölner Pflanzentauschbörse.
Die Gartenanlage besteht aus Bauerngarten ehemaligem und einer Streuobstwiese auf der sich auch die Imkerei Der Garten und das Herrenhaus im Fachwerkstil dem 16. Jahrhundert bilden eine ästhetische Einheit sie für einen Hausgarten des 16. Jahrhundert war.
In den Gemüsebeeten wachsen aus der gekommene Nutzpflanzen wie Gartenmelde Rübstiel Mangold Pastinake Topinambur und Dicke Bohnen . Der Gemüseanbau erfolgt aus Lehrgründen auf unterschiedliche Weisen: Als Reihenmischkultur nach Gertrud Franck bei der Pflanzen einer spezifischen Folge in eng beieinander stehenden gezogen werden und als traditionellere Beetmischkultur bei Stark- Schwach- und Mittelzehrer nacheinander angebaut werden.
Der Wehrgraben ist das ökologische Herzstück Gartens. Großzügig mit Landesmitteln unterstützt sorgte hier Arbeitskreis der VHS Köln für die Wiederflutung verbliebenen Teils des historischen Wehrgrabens. Aufgrund der Gewässertiefe der abwechslungsreichen Lichtverhältnisse von tief schattig voll besonnt und der angrenzenden langen Trockenmauer sich hier eine außergewöhnliche ökologische Vielfalt mit Vielzahl von Wasser- und Sumpfpflanzen entwickeln. Hier findet man unter Naturschutz Pflanzen wie die Gelbe Teichmummel und die Weiße Seerose auf deren Blätter im Sommer die Bachstelzen nach Insekten jagen.
Europäischer Eisvogel (Alcedo atthis)
Im Frühjahr säumen gelbe Sumpfdotterblumen den Gewässerrand und im Sommer der Blutweiderich sowie Igelkolben Fieberklee und Sumpf-Schwertlilie . Im März sieht man im Wasser Laich der Grasfrösche ab April auch den Wasserfrösche. Der Eisvogel der in der Nähe brütet hat einen Teil seines Jagdreviers. Häufig kann man beobachten wie er auf den über die ragenden Weidenzweigen nach Fischen Ausschau hält. Ebenfalls zu ist der Fischreiher für den die Teiche am Thurner ebenfalls ideales Jagdrevier sind. Im Sommer brüten außerdem regelmäßig Stockenten .
Aufgrund der unterschiedlichen Lebensräume findet man eine große Vielfalt unterschiedlicher Libellenarten . Sie lassen sich am besten von weit in die Teichfläche hinausragenden Steg beobachten von dem man auch das Balzspiel der Moderlieschen und Stichlinge sehen kann. dem Teichsteg liegt eine lange Trockenmauer. Dort Hummeln und Solitärbienen.
Die größte Fläche der Gartenanlage des Hofs nimmt die Streuobstwiese ein. Auch hier wird versucht durch Auswahl der Zuchtformen dem historischen Ambiente des Rittergutes gerecht zu werden. Hier wachsen mit Rheinischem Bohnapfel und dem Rheinischem Krummstiel regionaltypische alte Apfelsorten . Ziel der Lehrgartens ist es jedoch den Besuchern das ganze Spektrum der Obst- und Beerensorten zeigen zu können. Neben Zwetschgen findet man auch Aprikosen Pfirsiche Kirsche einem Walnussbaum und Haselnußsträuchern auch seltenere Sorten wie Mispeln und die sorbische Eberesche . Zahlreiche Vogelarten finden in den Wild hecken die die Streuobstwiese umgeben Nistgelegenheit. Der Distelfink ist ebenso zu beobachten wie der Grünling . Im Winter fällt gelegentlich eine größere von Schwanzmeisen ein die in den Zweigen der Obstbäume herumturnen.
Das ehemalige Herrenhaus wurde im 16. in seiner jetzigen Fachwerkform errichtet. Die Grundmauern daraufhin dass hier schon zuvor ein Gebäude hat. Das Herrenhaus war lange Zeit Veranstaltungsort Kölner VHS und wird im Laufe das 2004 einer neuen Verwendung zugeführt.