Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Thusnelda (geb. ca. 10 v.Chr. in Deutschland 17 n.Chr.? Rom?) war eine germanische Fürstentochter. Vater war der Cherusker Segestes . Nach ihrer Entführung durch den germanischen Arminius wurde sie dessen Frau obwohl sie ihrem Vater einem anderen Mann versprochen war. Cherusker Arminius war der spätere Sieger der Schlacht im Teutoburger Wald (9 n.Chr.) einem entscheidenden Wendepunkt in römisch-germanischen Geschichte.
Im Jahr 15 Im Verlauf der Auseinandersetzungen zwischen Römern und Germanen geriet Thusnelda Gefangenschaft des römischen Feldherren Germanicus . Die Schwangere befand sich zunächst in Händen ihres Vaters der auf der Seite stand und damit Gegner Arminius war. Arminius es nicht seine Frau zu befreien die von ihrem Vater an Germanicus ausgeliefert wurde. in Gefangenschaft wurde Sie Mutter eines Sohnes
Am 26. Mai 17 sind Thusnelda ihr Sohn Trophäen und Teil des Triumphzuges zu Ehren des siegreichen Heerführers Germanicus in stattfindet. Über Thusneldas weiteres Leben und ihren ist heute nichts mehr bekannt. Es war damals üblich prominente Gefangene dem Gott Jupiter zu opfern.
Das Schicksal der Thusnelda hat Künstler Epochen zu Darstellungen animiert: Die Statue Die trauernde Barbarin in der Loggia dei Lanzi in Florenz soll Thusnelda darstellen. Ihr bekanntestes Bild stammt vom deutschen Historienmaler von Piloty.
Während Thusneldas Name im 19 Jh. positiv besetzt war kam es im 20. zu einer abwertenden Umdeutung. Der Name wurde negativ besetzte Bezeichnung für weibliche Ehe- Lebenspartner Dienstboten benutzt. Aus Thusnelda enststand "Die Tusnelda" schließlich in den 1970ern "Die Tussi".