Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Tiber (italienisch Tevere ) ist mit 405 km Länge nach Po der zweitlängste Fluss in Italien und fließt bei Rom in das Thyrrenische Meer
Die Sage verlegt die Namensgebung des in frühe möglicherweise vorlatinische Zeit. Der neunte König von Alba Tiberinus sei in dem Fluss ertrunken der nach ihm benannt worden sei.
Der Tiber entspringt im Apennin am Monte Fumaiolo (1407 m) auf Metern oberhalb der Ortschaft Balze (Gemeinde Verghereto) noch zur Region Emilia-Romagna gehört. Dies geht auf Benito Mussolini zurück der aus der Region Romagna Er ließ die Regionsgrenze verlegen so daß die Quelle nicht mehr in der Toskana in seiner Geburtsregion lag. Eine Säule wurde und eine Marmorinschrift hinzugefügt: "Hier entspringt der heiliger Ursprung Roms".
Bereits am Fuße des Berges erreicht Fluss die Toskana und verläuft von hier im wesentlichen zur Schnellstraße "3bis" und erreicht nach etwa km kurz hinter dem Ort Sansepolcro Umbrien . Hier folgt er der Schnellstraße weiter die Orte Citta di Castello Umbertite Perugia bis Todi. Von hier aus kann dem Fluss auf der Straße 448 zum "Parco Fluviale del Tevere" folgen wo der zum "Lago die Corbara" (138 m) wird. Ausfluss wird die von Orvieto kommende Autobahn erreicht die den Tiber nun bis Rom Das Tibertal bildet hier die Grenze zwischen Regionen Umbrien und Latium bis nach Orte bei Magliano Sabina Latium erreicht wird. An den antiken Straßen via tiberina und via salaria fließt der Tiber nun nach Rom. der Tiberinsel teilt sich der Fluss unterhalb steilen Kapitolshügels was früh einen Flussübergang und eine der Latiner auf dem Palatin ermöglichte aus der das spätere Rom
In der Antike floss der Tiber 60 km südwestlich bei der Hafenstadt Ostia Meer. Schon damals bewirkte die Versandung der eine Neuanlage und Verlegung des Hafens unter Claudius und nochmals unter Trajan ( Porto ). Inzwischen liegt das Meer 4 km von Ostia antica entfernt am Hafen des liegt der Flughafen das sechseckige Hafenbecken von ist ein kleiner idyllischer See von Privatgrundstücken Das moderne Ostia ist ein lebendiger aber etwas unansehnlicher Roms mit endlosen Sandstränden die mangels Freibädern des bräunlichen Wassers von den Römern im gestürmt werden.
Der Sage nach wurde der Gründer Romulus mit seinem Zwillingsbruder Remus in einem auf dem Tiber ausgesetzt und an einer Stelle zu Füßen des Palatin ( velum ) von einer Wölfin gesäugt dann von Hirten Faustulus gefunden und aufgezogen.
Vom Hafen in Ostia antica später Porto zogen Ochsenwagen mit Waren beladene Schiffe nach Rom. Die Scherben der im römische bei dem antiken Stadttor Porta Portese zerbrochenen wurden jahrhundertelang auf einem Hügel gesammelt dem monte testaccio der auch heute noch 40 Meter ist.
Bei der antiken Milvischen Brücke (it.: ponte milvio ) im Norden des heutigen Rom besiegte Konstantin I. seinen Rivalen Maxentius am 27. Oktober 312 . Von der damaligen Pontonbrücke (die eigentliche Brücke war aus strategischen abgebrochen worden) stürzte er mit seiner schweren in den Tiber und ertrank. Die danach Brücke ist heute noch in Teilen erhalten. für den Aufstieg des Christums im Römischen Reich entscheidende Begebenheit ist auf dem Konstantinsbogen Rom dargestellt.
Nachdem in der Völkerwanderungszeit die Aquädukte zerstört worden waren blieb außer den der Tiber die einzige Wasserquelle der Stadt sich der Siedlungsschwerpunkt ins Tiberknie auf dem Marsfeld und nach Trastevere verlagerte. Während der Leichensynode im Jahr 897 wurde die aus ihrer Gruft gezerrte von Papst Formosus in den Fluss geworfen.
Der versandete Kanal aus der Zeit Trajans der Fluss Meer und den Hafen miteinander verband wurde unter Papst Paul V. 1612 wieder geöffnet und besteht noch heute. Papst ließ auch antike Aquädukte wieder instandsetzen.
Weil der Tiber in der Stadt Schwerpunkt nun direkt am Fluß in der des Vatikan lag immer wieder verheerende Überschwemmungen mit brachte wurde er nach der besonders schlimmen 1870 ab 1876 innerhalb Roms in einen tiefen Kanal damit aber auch als lebendige Wasserader abgeschnitten uralten Bauten am Ufer vernichtet. Heute versucht den Tiber zu renaturieren und als Lebensnerv der Stadt wiederzugewinnen.