Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Tiefenpsychologie ist die zusammenfassende Bezeichnung für psychologische psychotherapeutische Schulen (von Sigmund Freud Alfred Adler und Carl Gustav Jung ) die sich um die Erforschung der Psyche mit dem Postulat des Unbewussten bemühen. Dabei vertreten alle "Schulen" der Tiefenpsychologie die Auffassung dass dem Erleben und Verhalten in der "Tiefe" des Un- oder ablaufende Prozesse der Triebregulation und Konfliktverarbeitung zugrunde Tiefenpsychologie wird auch als zusammenfassende Bezeichnung für aus der Psychoanalyse stammende Freudianische und Neopsychoanalytische Auffassung sowie Schichtentherorie (bewusst vorbewusst und unbewusst) gebraucht. Der Tiefenpsychologie wurde zuerst von Eugen Bleuler eingeführt. Freud verwendete diesen Begriff ab 1913 um zwischen der in der Schulpsychologie Bewusstseinspsychologie zu unterscheiden.
Die vorherrschende Vorstellung in der TP dass "unter" dem Bewusstsein in der Tiefe Prozesse ablaufen die dann als deren Negation genannt werden. Diese Vorstellung ist nicht neu findet Vorläufer in der Philosophie . Freud war der erste der versuchte Phänomen mit wissenschaftlichen Methoden zu untersuchen.
Das Modell dass es neben dem ein weiteres gebe ist schon oft von akademischen Psychologie angegriffen worden die sich primär mit positivistischen (statistischen) Methoden an die Erforschung der und des Verhaltens der Menschen macht. Allerdings das Unbewusste von den Tiefenpsychologen auch experimentell worden (meist unbeachtet von der akademischen Psychologie). die empirisch-experimentelle Überprüfung tiefenpsychologischer Hypothesen hat sich Gestaltpsychologie verdient gemacht - dabei konnten einige bestätigt werden für andere wurden Modifikationen vorgeschlagen dazu die Arbeiten von Wolfgang Metzger ).
Freud sah zunächst als Beweis für Unbewusste die so genannte posthypnotische Suggestion an verstanden wird dass Befehle die einem hypnotisierten suggeriert werden nach dem Erwachen aus der Trance ausgeführt werden obwohl sich der Proband an den Befehl erinnert. Für das Konzept Unbewussten bedeutet das dass der Befehl obwohl der Proband nicht daran erinnern kann soviel Spannung besitzt dass er ihn ausführt obwohl sich darüber wundert warum er es macht.
Jung sah als Beweis für das seine Assoziationsexperimente. Er rief den Probanden einige festgelegte Wörter zu. Die Probanden sollten so wie möglich das Erste antworten was ihnen den Sinn kam. Bei diesem Experiment fiel auf dass einige der Wörter merkwürdige Reaktionen Die Assoziationen zu manchen Wörtern wurden gestört. Sie zu langsam oder enthielten Assoziationen die auf konflikthaften Zusammenhang schließen ließen. (Beispiel: Arzt: Wolke Proband: Luft; aber: Arzt: Mutter - Proband spät: Friedhof). Aus diesem Zusammenhang schloss Jung es abseits des Bewusstseins konflikthafte Zusammnhänge gibt er als Komplexe bezeichnete und die - obwohl unbewusst die bewusste Absicht stören können.
Neuere Untersuchungen bestätigen diese aus den der TP ( 1890 - 1920 ) stammenden Experimente. Beispiel: In einigen Untersuchungen den Konversionsstörungen wurden "hysterisch" blinden Menschen also bei denen aufgrund einer psychischen Störung die Wahrnehmung abhanden gekommen war verschiedene visuelle Reize Wenn die Probanden keinen Grund hatten ihre Blindheit vor den Untersuchern aufrecht zu erhalten die Testergebnisse ähnlich der gesunder Probanden. Wenn Probanden allerdings Grund hatten ihre Blindheit vor Untersuchern aufrecht zu erhalten schnitten sie bei Tests unterdurchschnittlich ab - und zwar noch als ein aus physiologischen Gründen Erblindeter unter zufällig richtiger Antworten abgeschnitten hätte. Daraus kann schließen dass es tatsächlich unbewusste Motivationen für menschliches Verhalten gibt.