Als Tintenfische werden umgangssprachlich meistens alle Kopffüßer benannt korrekterweise handelt es sich allerdings um eine Teilgruppe von diesen die man als Tintenfische oder Sepien (Sepioida) bezeichnet. Auch dieser Gruppe ist die Bezeichnung allerdings nicht klar häufig wird der Begriff Tintenfische auch auf die Familie der Sepiidae angewandt. Die bilden gemeinsam mit den Kalmaren die Gruppe der Zehnarmigen Kopffüßer die den Achtarmigen Vertretern der Kopffüßer den Kraken und den Vampir-Tintenfischen unterschieden wird. Innerhalb Sepioida unterscheidet man die etwa 120 Arten Echten Tintenfische (Sepiida) von den Zwergtintenfischen (Sepiolidae) etwa 70 Arten.
Anders als die Kalmare sind die nicht an das Leben im freien Wasser Pelagial ) der Meere angepasst sie leben vor allem in Der Mantel ist in der Regel stumpfer weniger keilförmig als der der Kalmare allerdings es Kalmararten die auf den ersten Blick Sepien sehr ähnlich sehen. Den wesentlichsten Unterschied allerdings die Ausprägung des Innenskeletts dar welches den Sepien als flacher Kalk schulp ausgebildet ist. Dieser auch als Phragmokon Schulp enthält eine Vielzahl von gasgefüllten Kammern dem Tier Auftrieb geben.
Wie die meisten anderen Kopffüßer besitzen die Sepien einen hornigen Schnabel. Um den herum befinden sich zehn Fangarme die meist kurz sind. Die längeren Tentakel (1 Paar) in der Ruhestellung zwischen den restlichen Armen Die Tintenfische sind Lauerjäger und erreichen entsprechend so hohe Geschwindigkeiten wie die Kalmare. Den übernimmt ein Flossensaum welcher als Band um Körper veläuft und mit wellenartigen Bewegungen für Vortrieb sorgt. Der Sipho wird ebenfalls eingesetzt meist nur für kurze Strecken zur Flucht.
Tintenfische treffen sich in großen Schwärmen ihre Paarung durchzuführen. Dabei kommt es bei Männchen zu Rivalenkämpfen um die Weibchen. Hat ein Paar gefunden überträgt das Männchen mit Paarungsarm eine Spermatophore in die Mantelhöhle des Weibchens und diese dadurch. Die Eier werden an Wasserpflanzen anderen Strukturen befestigt.
Die meisten Tintenfische sind zu Farbwechseln und können sich blitzschnell eingraben. Aus diesem können sie sich extrem gut tarnen und nicht weit vor Feinden zu fliehen. Die signalisieren jedoch durch Farbwechsel auch ihre Stimmung die Paarungsbereitschaft oder Stress. Ebenfalls der Tarnung der Tintenbeutel der eine dunkle Tinte enthält. Diese wurde früher als Sepia zur Färbung von Kleidung oder Fotopapier verwendet heute wird sie beinah ausschließlich Farbstoff für schwarze Pasta (Seppia) benutzt.
Tintenfische sind nahrhaft und schmackhaft und deswegen als Speise zubereitet vor allem in mediterranen und asiatischen Küche. Aufgrund der besonderen der Axonen ihrer Neuronen waren sie bevorzugte Objekte neurowissenschaftlicher Untersuchungen. sogenannten Tintenfisch-Riesenaxon wurde in den 40er Jahren 20. Jahrhunderts das erste Mal ein Aktionspotential gemessen und darüberhinaus der Mechanismus des der Nervenerregung aufgeklärt.
Die folgende Liste enthält die überwiegende der Tintenfischarten einzelne Art- und Gruppenporträts finden auf den dafür angelegten Seiten. Deutsche Namen allerdings nur für einen Bruchteil der Tintenfische.
Häufig wird auch das Posthörnchen ( Spirula spirula ) in die Tintenfische eingereiht nach aktueller stellt es jedoch als Basis der Zehnarmigen die Schwestergruppe zu den Kalmaren und Tintenfischen