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Titus Livius


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Titus Livius (* wohl 59 v. Chr. in Patavium dem heutigen Padua ; † ca. 17 n. Chr. in Patavium) war ein römischer Geschichtsschreiber zur Zeit des Augustus.

Über Livius' Leben ist wenig bekannt. war anders als die meisten römischen Historiker B. Sallust oder Tacitus ) nicht selbst politisch aktiv.

Sein Hauptwerk ist eine umfangreiche Geschichte von der Gründung der Stadt (deswegen der ab urbe condita ) bis zum Tod des Drusus im Jahr 9 v. Chr. Von den ursprünglich 142 Büchern sind (mit kleineren Lücken) erhalten dazu kommen einige und Inhaltsangaben ( periochae ). Erhalten sind die Bücher 1 bis (mit den Ereignissen bis 293 v. Chr.) 21 bis 45 die die Zeit vom des 2. Punischen Krieges bis 167 v. Chr. abdecken. Livius sein Werk in Abschnitte zu fünf (Pentaden) 10 Büchern (Dekaden) gegliedert. Die Abfassung erstreckte über mehr als 40 Jahre die etwa der Herrschaft des Augustus zusammenfallen.

Livius stützte sich ganz überwiegend auf Geschichtsdarstellungen (vor allem die Annalistik und Polybios ) stellte mitunter aber auch eigene Nachforschungen Seine Zuverlässigkeit aus der Sicht eines modernen hängt deshalb entscheidend von der Qualität der Quellen ab denen mit großer Akribie nachgespürt Livius selbst verstand sich wie alle antiken weniger als Wissenschaftler denn als Schriftsteller. Seine durchgearbeitete Darstellung hat fast alle seine Vorgänger aber der große Umfang gefährdete auch die von Livius’ eigenem Werk. Schon im 1. fertigte man Auszüge und Zusammenfassungen an.

Literatur

Quellenausgabe:

  • Livius: Römische Geschichte hrsg. von Hans Jürgen Hillen und Feix Sammung Tusculum mehrere Bände Darmstadt 1987 Alternativ: Reclam Ausgabe. Sekundärliteratur findet sich in Quellenausgaben.

Weblinks



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