Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Eine Todesschwadron ist eine paramilitärische oder terroristische Gruppe die im Auftrag des Staates mit dessen Billigung oder Duldung politische oder Gegner verfolgt und ermordet.
Todesschwadronen sind offiziell meist illegal. Inoffiziell sie von der jeweiligen Regierung jedoch geduldet oder sogar gesteuert. In Ländern mit einer Zivilregierung kann diese Unterstützung auch durch die Machthaber in der Regel das Militär erfolgen.
Die Grenzen zu Militär – offiziellen und Privatarmeen – und Polizei sind oft fließend; personelle Überschneidungen sind ungewöhnlich.
Ende der 1930er Jahre dienten der Sowjetregierung unter Stalin Todesschwadronen der Geheimpolizei NKWD der Festnahme und Tötung 100.000er verdächtiger währen der Großen Säuberung . Schätzungen belaufen sich auf über 1 Todesopfer meist durch Erschießung weitere Millionen wurden Gulags verbannt.
Beim Überfall Nazideutschlands auf die Sowjetunionim Jahre 1941 setzten die Invasoren so genannte Einsatzgruppen Todesschwadronen ein deren Aufgabe darin bestand Juden in den eroberten Gebieten festzunehmen und töten (siehe Holocaust ). In der Regel wurden die Opfer Massengräbern getrieben und dort erschossen. 1941 bis 1944 ermordeten Einsatzgruppen über 1 2 Millionen sowjetische Juden Zehntausende leitende sowjetische Persönlichkeiten Kriegsgefangene und Zigeuner .
Die Roten Khmer begannen nach ihrer Machtübernahme 1975 mit dem Einsatz von Todesschwadronen zur Kambodschas von angeblichen Antikommunisten. Sie erschossen oder ihre Opfer auf den Killing Fields . Über 1 6 Millionen Kambodschaner wurden der Herrschaft der Roten Khmer.
Besonders in den 1980er Jahren waren Todesschwadronen in Lateinamerika verbreitet. Verschiedene Regierungen haben sich ihrer Oft setzten sie sich ais Mitgliedern nationaler zusammen und kooperierten meist eng mit hochrangigen Meist verfolgten sie linksgerichtete Rebellen und deren vermutete Sympathisanten im Land ihre Opfer und vernichteten teilweise ganze Dörfer.
In El Salvador wurde die Existenz der Todesschwadronen bekannt deren Ermordung des Erzbischofs Oscar Romero sowie vier US-amerikanischer Ordensschwestern. Dies löste Auseinandersetzungen und Proteste in den USA aus die Todesschwadronen in enger Beziehung zum US-gestützen El Salvadors standen.
In Brasilien gingen Todeschwadronen gewaltsam im Auftrag der gegen Reformbestrebungen vor. Ähnliche Schwadronen haben sich letzter Zeit vermehrt Straßenkinder zum Ziel genommen.
Der Völkermord in Ruanda 1994 wurde durch zahlreiche Todeschwadronen namens verübt (siehe Geschichte Ruandas ). Sie nahmen Tutsis und gemäßigte Hutus in vielen Städten und Dörfern fest. Interahamwe schlitzten in der Regel ihre Opfer Macheten auf oder erschossen sie aus großer Die Streitkräfte Ruandas gewährten den Hutus bei Massakern oftmals Unterstützung die 650.000 bis 800.000 töteten bis die Rwandan Patriotic Front die übernahm.
Beispiel für Gruppen die unter ähnlichen wie Todesschwadronen gearbeitet haben sind der 1865 den USA gegründete Ku-Klux-Klan der unter Einsatz terroristischer Mittel die der Schwarzen zu verhindern suchte und manche Freikorps in der frühen Weimarer Republik die mit politischen Morden die Demokratie haben.