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Tonabnehmer


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Inhaltsverzeichnis

Plattenspieler

Der Tonabnehmer ist eine Baugruppe beim Plattenspieler bestehend aus Nadel Nadelträger und Wandler. der Spitze der Nadel ist ein Saphir oder Diamant angebracht. Am Schaft der elastisch gelagerten werden die Schwingungen über eine Gabelkonstruktion an Wandler übertragen. In der Zeit der Grammophone waren die Nadeln auch aus Holz oder Stahl .

Der Tonabnehmer ist am Tonarm befestigt.

Mit dem Kristalltonabnehmer (Piezokristall) und dem wurde die Langspielplatte ermöglicht die nur noch mit 33 Upm betrieben wurde und damit gegenüber der Schellackplatte deutlich längere Spielzeiten zuließ. Diese Tonabnehmer außerdem erheblich niedrigere Auflagekräfte was die Lebensdauer Platte und Nadel entsprechend erhöhte.

Während der Kristalltonabnehmer eine der Auslenkung der Schallplattenrille proportionale Signalspannung erzeugt ist beim Magnettonabnehmer der Geschwindigkeit (Schnelle) der Nadel Bei tiefen Frequenzen würden auf diese Weise leise Töne erzeugt oder man hätte für Tonabnehmer unterschiedliche Schallplatten produzieren müssen wobei für Magnettonabnehmer wegen der höheren Auslenkung eine größere hätte vorgesehen werden müssen mit entsprechender Verkürzung Spieldauer. Mit der Anpassung des Frequenzverlaufs durch RIAA -Kennlinie die in einem entsprechenden Vorverstärker realisiert ist wird die Signalspannung so daß die Schallplatten sowohl mit Kristall- als Magnettonabnehmern abgetastet werden können.

Die Entwicklung der Tonabnehmer erreichte ihren in der 80er Jahren als mit Auflagekräften unter 10 mN und Frequenzbereichen von 20 Hz bis 50 kHz quadrophone (vierkanalige) Schallplatten nahezu verschleißfrei abgetastet werden Es wurde dann noch eine Weiterentwicklung eingeführt Magnettonabnehmer mit bewegten Spulen ( Moving Coil MC ) der im Vergleich zu den herkömmlichen bewegten Magneten ( Moving Magnet MM ) zwar noch einmal geringere Signalspannungen erzeugt wegen der reduzierten mechanisch schwingenden Massen auch ein noch saubereres transparenteres Klangbild liefert.

Der Austausch einer verbrauchten Nadel ist MC-Tonabnehmern nur bei speziell dafür konstruierten Typen da die Spulen fest mit der schwingenden verbunden sein müssen. Außerdem erforden viele MC-Systeme weiteren Vorverstärker .

Wegen der zur gleichen Zeit auf Markt kommenden Compact Disc ( CD ) und des damit verbundenen Rückgangs des für Vinyl - Schallplatten hat das MC-System nur in Audio -Anlagen der höheren Preisklassen Eingang gefunden.

Alternativ zu diesen kommen auch Laser- oder Infrarotdioden zur berührungslosten Abtastung zum Einsatz.

Tonabnehmer bei Musikinstrumenten

Bei Musikinstrumenten werden Tonabnehmer eingesetzt um Schwingung des Instruments in elektrische Wechselspannung umzusetzen einem Mischpult oder Verstärker zugeführt werden kann.

Das betrifft hauptsächlich Saiteninstrumente und hier allem Gitarren aber auch Tasteninstrumente (E-Pianos Hammond-Orgeln ). Bei Blasinstrumenten ist es dagegen üblich sowieso erzeugten Luftschall über Mikrofone aufzunehmen.

Nach der Funktionsweise unterscheidet man die und die piezoelektrischen Tonabnehmer.

elektromagnetische Tonabnehmer

Mittels eines elektro-magnetischen Tonabnehmers wird auch der Klang bei einer E-Gitarre bei einem E-Bass oder bei alten E-Pianos erzeugt. Er besteht im einfachsten Fall einer Reihe von Magneten um die eine gewickelt ist. Durch die Bewegung der Saiten aus Stahl oder Nickel bestehen müssen) im entstehen durch elektromagnetische Induktion (gleiches Prinzip wie Fahrraddynamo) einige Dutzend Millivolt an Spannung die den Verstärker weitergereicht wird. Bei den elektrischen und Bässen werden hierbei die Bauformen Single Coil und Humbucker unteschieden.

piezoelektrische Tonabnehmer

Piezoelektrische Tonabnehmer bestehen aus speziellen Kristallen oder Keramik den sogenannten piezoelektrischen Effekt nutzen: Mechanischer Druck auf die Seitenflächen Körpers lässt eine elektrische Spannung entstehen.

Piezo-Tonabnehmer werden hauptsächlich für akustische Gitarren Konzertgitarren) eingesetzt. Es gibt sie aber auch andere Zupfinstrumente z.B. Mandolinen und auch E-Geigen in der Regel diese Abnehmer. Da kein Effekt zugrundeliegt funktionieren sie mit allen Saiten mit Nylonsaiten.

Der Tonabnehmer wird in den Steg und zwischen Steg und Saiten geklemmt. Der der schwingenden Saite der sich über den auf die Decke überträgt wird so vom in eine Wechselspannung gewandelt.

Da das elektrische Signal sehr schwach gehört zu einem Piezo- Tonabnehmersystem fast immer ein batteriebetriebener Vorverstärker der ins Instrument eingebaut und meist einen Lautstärkeregler und eine einfache besitzt.

MIDI-Tonabnehmer

Diese Tonabnehmer nehmen die Saitenschwingung der Stahlsaiten einer Gitarre oder entsprechend auch eines Bass auf. Diese werden durch eine zusätzliche Einheit in MIDI -Signale umgewandelt.



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