Am 29. November 1888 wurde Toni in Biebrich als dritte Tochter des Kaufmanns Sender und seiner Frau Marie geboren. Sie schon mit 13 Jahren nach Abschluss der Töchterschule ihre Heimat und besuchte die private für Mädchen in Frankfurt am Main . Schon vor Abschluss der Ausbildung verdiente sich ihren Lebensunterhalt selbst. Sie trat der Büroangestelltengewerkschaft bei. Einige Zeit lebte sie in Paris und engagierte sich bei den französischen Sozialisten . Mit der Ermordung Jean Jaurès' und Ausbruch des Ersten Weltkriegs kehrte sie nach nach Frankfurt zurück sie Friedensarbeit leistete.
Nach dem Krieg arbeitete sie maßgeblich der Arbeiterrätebewegung mit und wurde 1920 Abgeordnete der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung. 1924 ging sie nach Dresden und wurde SPD -Reichtagsabgeordnete für Dresden und Bautzen mit den Arbeitsgebieten Zoll- und Handelspolitik. 1928 arbeitete sie in der Redaktion der einer Illustrierten der SPD. Am 5. März 1933 folgte die Emigration : über die Tschechoslowakei und die Niederlande sie 1935 in die USA . Dort arbeitete Toni Sender als Wirtschaftsspezialistin der UNRA (United Nations Relief and Rehabilitation später bei der American Federation of Labor die als Non-Governmental-Organisation ( NGO ) bei der UN zugelassen ist. Sie engagierte sich in Menschenrechtskommission und der Kommission zur Rechtsstellung der
Toni Sender starb am 26. Juni in New York an einem Schlaganfall.
1988 fand ihr zu Ehren die Ausstellung 100 Jahre Toni Sender in ihrer Geburtsstadt Wiesbaden-Biebrich statt seit 1992 verleiht die Stadt Frankfurt den Tony-Sender-Preis Förderung von "hervorragenden innovativen Leistungen die der der Gleichberechtigung der Geschlechter dienen und der von Frauen entgegenwirken."