Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Tonigkeit beschreibt die starke Verwandtschafts- oder Gleichempfindung Tönen im Oktavabstand . Verbildlicht kann man sich dies als vorstellen bei der die Töne der Tonleiter im Kreis angeordnet sind wobei bestimmte die oktavierten gleichnamigen Töne miteinander verbinden (der etwa verbindet alle c's auf der Spirale).
Die Tonigkeitsempfindung lässt sich psychoakustisch durch die starke Konsonanzwirkung des Oktav- Intervalls begründen ist jedoch eine kulturell definite die phänomenologische Empfindbarkeit hinausgehende Erscheinung die im orientalischen (persischen arabischen und türkischen) Tonleitern nicht wird wenngleich auch diese die exakte Oktave erreichen. In orientalischen Tonleitern werden Töne Oktavabstand als selbständige Stufen behandelt sie sind tonisch und tragen dementsprechend auch unterschiedliche Namen. Auch beim in Mitteleuropa um das Jahr 1000 verwendeten wiederholten sich die charakteristische Folge von Intervallen nicht nach einer Oktave sondern nach einer Quinte .