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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 21. Oktober 2014 

Torontosegen


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Der Torontosegen umfasst eine Reihe ekstatischer Manifestationen die in Teilen der Neocharismatischen Bewegung verbreitet sind. Befürworter des Torontosegens sind dass diese Manifestationen vom Heiligen Geist gewirkt sind und bezeichnen sie darum als Salbung .

Ursprung

Der Name Torontosegen kommt daher dass diese Phänomene zuerst aus der Toronto Airport Community Fellowship (TACF) bekannt geworden sind - einer Freikirche die sich in der Peripherie der kanadischen Stadt Toronto befindet und die ehemals zur Vineyard-Bewegung Der Torontosegen ist jedoch an vielen Orten der aufgetreten und hat möglicherweise nicht wirklich in seinen Ursprung.

Geistlicher Hintergrund

Die Manifestationen des Torontosegens bestehen darin Betroffene plötzlich

  • umfallen (dies wird als Ruhen im Geist bezeichnet)
  • einige Minuten oder Stunden lang nicht der Lage sind aufzustehen sich normal zu oder normal zu sprechen
  • seltsame Laute von sich geben oder Bewegungen vollführen
  • scheinbar grundlos lachen oder weinen.

In Anlehnung an die Bibelstelle Epheser 5:18 werden diese ekstatischen Zustände auch als Trunkenheit im Geist bezeichnet. Sie können im Rahmen einschlägiger spontan auftreten werden aber auch gern gezielt und verstärkt indem man Betroffenen segnend die auflegt ihnen mit der Hand Luft zufächelt mit dem Mund Luft entgegenbläst (denn Wind und Atem sind im Christentum geläufige Symbole für Heiligen Geist ).

Angeblich kommt es beim Ruhen im Geist nicht zu Verletzungen selbst wenn die scheinbar schlimm stürzen. Wenn jedoch im Voraus ist dass jemand umfallen wird stellen sich Sicherheit hinter ihm Leute als "Fänger" auf ihn aufzufangen und sanft auf dem Boden

Kritik

Der Torontosegen wird in vielen Gemeinden scharf kritisiert und abgelehnt weil die sichtbaren Manifestationen auf Uneingeweihte oft sehr chaotisch widerlich oder auch lächerlich wirken und so nicht in das übliche seriöse Erscheinungsbild christlicher passen. Andere wiederum kritisieren derartige Praktiken als Auswüchse die sie in charismatischen Gruppierungen vermuten. des Torontosegens bieten jedoch geistlich-theologische Deutungen dieser Manifestationen und verweisen darauf dass die Manifestationen von Betroffenen selbst meist als überaus erfrischend und empfunden würden und dass mit diesen (zugegeben manchmal unschönen) Manifestationen innere Prozesse der Heilung Befreiung verbunden seien die auf Körper Seele Geist einen sehr positiven Einfluss hätten.




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