Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Townships dienten während der Apartheid in Südafrika als Wohngegenden für die schwarze die oder die indische Bevölkerung. Sie konnten Ausmaße ganzen Stadt annehmen. Ein typisches Beispiel ist Soweto ( South Western Township ) ein Stadtteil von Johannesburg in der Provinz Gauteng.
Sie waren Teil der "idealen Apartheidsstadt" der alle Rassen durch sogenannte "buffer zones" in Form physischen Barrieren Verkehrsanlagen Industrieeinrichtungen oder unbebauten Landstücken wurden.
Während die "weiße" Stadt durch eine Viertelbildung charakterisiert wurde waren die Townships ursprünglich ethnischen Gesichtspunkten aufgeteilt. Eine Besonderheit stellten die "Hostels" dar welche als einfachste Sammelunterkünfte für Männer und Frauen dienten die im "weißen" arbeiteten.
Ein sehr großes Problem ist die die immer noch in den Großwohnsiedlungen und leben. Squatter sind einfache Hüttenviertel ohne jegliche Infrastruktur die überwiegend von der schwarzen Bevölkerung werden. Die ständig wachsende Einwohnerzahl in den ist heute noch eines der größten Probleme. Beispiel wurde 1927 ein Township 12 km südöstlich von Kapstadt ursprünglich für 850 Personen gebaut 1989 umfasste dieses bereits 16.500 Menschen. Nach Schätzungen sind es jetzt über 80.000. Rund schwarze Familien wohnen in Kapstadt in Squatters oder Anfang 1997 fehlten über 134.000 Wohneinheiten.
Die Größe eines Townships ist statistisch sehr schwierig erfassbar denn Townships sind nicht zu überblicken. Ihre Lage ist meistens an Stadträndern. Die einzelnen Behausungen sind ungeordnet gebaut Bewohner kommen und gehen. Aus dem gleichen ist es auch allgemein schwierig eine Aussage machen wie schlimm oder gut die Verhältnisse sind.
Häufig wird beim Begriff Township an Behausungen aus Wellblechhütten Pappkartons und eine extrem Bevölkerungsdichte gedacht. Es werden eine hohe Kriminalität große Armut Hunger Krankheiten und hohe Gewaltbereitschaft Weißen gegenüber vermutet. Beispiel für die rauhen Zustände sind die gegen das Apartheid-Regime in Soweto am 16. 1976 welche brutal niedergeschlagen wurden. Anlass war Anordnung der Regierung Afrikaans statt Englisch in Schulen zu unterrichten. Nach dem Ende der Apartheid änderten die Zustände zwar nur schleppend doch es allmählich Verbesserungen. So werden beispielsweise die oft dicht nebeneinander gebauten Häuser verlegt um ein Strassen- und somit auch Versorgungsnetz aufbauen zu Aller Gefahren zum Trotz werden häufig die Facettenreichtum Sport und Tanz der Siedlungen erwähnt. Tourismusunternehmen bieten nun sogar Führungen durch die an.
Eine Reihe von Bombenanschlägen erschütterten Soweto Oktober 2002. Man nimmt an dass es bei den Urhebern um Boeremag handelt eine Gruppe. Beschädigt wurden Gebäude und Eisenbahnlinien. Eine kam ums Leben.