Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Transsubstantiation ist die nach katholischem Glauben bei der Konsekration innerhalb des Hochgebets der Messe kraft eines göttlichen Allmachtswunders erfolgende Wesensverwandlung Brot und Wein in den Leib und Blut Christi . Sie wurde auf dem 4. Laterankonzil 1215 zum Dogma erhoben und durch das Konzil von Trient (13. Sitzung Dekret über das Sakrament Eucharistie Kap. 4: DH 1642) bekräftigt: "Durch die Konsekration des Brotes und Weines eine Verwandlung der ganzen Substanz des Brotes die Substanz des Leibes Christi unseres Herrn der ganzen Substanz des Weines in die seines Blutes. Diese Wandlung wurde von der katholischen Kirche treffend und im eigentlichen Sinne genannt."
Die Lehre von der Transsubstantiation war ist nicht unumstritten. Die gemäß katholischer Lehre Glaubenswahrheit widerspricht dem Augenschein dass nämlich Brot Wein die beim Abendmahl verwendet werden nach der Wesensverwandlung zum und Blut Christi geworden sein sollen. Schon der feierlichen Dogmatisierung 1215 gab es über Transsubstantiation theologische Auseinandersetzungen in der Kirche so 9. und 11. Jahrhundert im ersten und Abendmahlsstreit. Berengar von Tours meinte im zweiten dass Brot und Wein der Substanz nach was sie waren und nur die geistige hinzuträte. In Hand und Mund kämen Leib Blut Christi nicht. Christus befände sich ja im Himmel. Sein Leib und sein Blut deshalb nicht stückweise in einzelnen Kommunionen ausgeteilt Trotz dieser und anderer Kritik setzte sich noch heute gültige kirchliche Lehrmeinung durch.
In der gegenwärtigen katholischen Theologie werden das aristotelische Begriffspaar "Substanz - Akzidenz" gern Begriffe verwendet die betonen dass es um Gegenwart Christi als des sich fortgesetzt Opfernden geht der sich wirklich und vorbehaltlos die Kirche verschenkt ("in die Hände der und sie dadurch selbst zu seinem Leib lässt. "Empfangt was ihr seid: der Leib Christi. was ihr empfangt: der Leib Christi" ( Augustinus ). Derartige Deutungsversuche werden vom kirchlichen Lehramt als unzureichend ja irrig angesehen sofern damit Abgehen von der traditionellen Transsubstantiationslehre verbunden ist.
Die Transsubstantiation wird außerhalb der Katholischen generell nicht akzeptiert - die Orthodoxe Kirche bekennt zwar eine Veränderung läßt aber offen worin diese besteht. Protestantismus gibt es weit auseinandergehende Meinungen von leiblichen Gegenwart Christi über die geistige Gegenwart hin zur reinen Gedenkfeier.