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Traubenmost


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Traubenmost (lat. vinum mustum - junger Wein) ist der durch gewonnene Saft der Weintrauben . Er ist ein Vorprodukt in der Weinherstellung .

Die Trauben werden zur so genannten Maische zerdrückt und einige Zeit ruhen gelassen. Pressen sog. Keltern wird die Maische zerdrückt der dabei Saft wird als Most bezeichnet. Alternativ werden statt Keltern auch eingesetzt. Je nach Reifegrad und Flüssigkeitsgehalt der erhält man aus 100 Teilen Trauben zwischen und 80 Teile Most.

Die übrigbleibenden festen Bestandteile der Beeren Samen Stiele) bezeichnet man als Treber . Sie enthalten immer noch einen hohen wertvoller Fruchtbestandteile die durch Anrühren des Trebers Wasser und nochmaliges Pressen gewonnen werden können.

Traubenmost darf nach EG-Verordnung maximal 1% haben. Damit Traubenmost als Traubensaft gelten kann muss er gegen weitere haltbar gemacht werden.

Wird der Most nicht behandelt fängt durch den Einfluss von Hefebakterien unter Luftabschluss relativ schnell an zu gären . Dabei wird die im Most enthaltene Fructose der Trauben in Alkohol und Kohlensäure gespalten ( Glykolyse ). Solange sich der Most im Prozess Gärung befindet spricht man von Federweißer oder Suser .

Der Gärprozess des Mostes dauert in Gegenden zwischen drei und acht Tagen in meist zwischen acht und vierzehn Tagen. In kalten Weinkellern dauert es vier bis sechs

Wenn sämtlicher enthaltener Zucker in Alkohol ist ist der Most durchgegoren. sobald sich Hefe abgesetzt hat und die Flüssigkeit klar spricht man von Wein .




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