Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 17. Oktober 2019 

Treuhandanstalt


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Neutralität dieses Artikels ist umstritten. Siehe Wikipedia:Neutraler Standpunkt .

Die Treuhandanstalt in Berlin hatte von 1990 bis die Aufgabe aus den rund 8000 Volkseigenen Betrieben (VEB) marktfähige Unternehmen zu machen sie zu privatisieren oder stillzulegen. Sie verwaltete darüber hinaus 30.000 Einzelhandelsgeschäfte Hotels und Gaststätten landwirtschaftliche Nutzflächen Liegenschaften. Die Treuhandanstalt war damit verantwortlich für vier Millionen Beschäftigte.

Die Einrichtung der Treuhandanstalt geht auf noch von der Volkskammer am 17. Juni 1990 verabschiedete Treuhandgesetz zur Privatisierung und Reorganisation der Volkseigenen zurück. Mit der Wiedervereinigung wird die Treuhand eine bundesunmittelbare Anstalt öffentlichen Rechts und steht unter der Fach- Rechtsaufsicht des Finanzministeriums . Die grundlegenden Probleme ihrer Arbeit sind: geringe Produktivität der Betriebe ökologische Altlasten ungeklärte und der Zusammenbruch der osteuropäischen Märkte. Millionen Arbeitsplätzen gehen verloren. Die Verkaufserlöse aus der des volkseigenen Vermögens können die wirtschaftlichen Folgelasten Wiedervereinigung im Osten nicht kompensieren. Die Ostdeutschen daß sie einen hohen Preis für die zahlen müssen. Die Sorge um Arbeitsplätze und Angst vor einer ungewissen Zukunft überlagern bald Freude über die errungenen Freiheiten. Viele befürchten Verlierer der Einheit zu sein. Tatsächlich gibt nur eine sehr geringe Beteiligung Ostdeutscher an Privatisierung ehemaliger DDR-Unternehmen.

Am 31. Dezember 1994 wird die Treuhandanstalt aufgelöst. Die verbliebenen übernehmen mehrere Gesellschaften: Die Beteiligungs-Management-Gesellschaft mbH (BMG) für unternehmensbezogene Aufgaben und Beteiligungen zuständig die und verwaltungsgesellschaft mbH (BVVG) für land- und Aufgaben. Der Bund übernimmt die Liegenschaftsgesellschaft der (TLG). Die restlichen Abwicklungen Reprivatisierungen und hoheitlichen sind Aufgabe der Bundesanstalt für Vereinigungsbedingte Sonderaufgaben BVS ). Die Schulden der Treuhandanstalt die sich Krediten Altkrediten und Ausgleichsforderungen zusammensetzen gehen in Erblastentilgungsfond des Bundes über der am 1. 1995 errichtet wird.




Bücher zum Thema Treuhandanstalt

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Treuhandanstalt.html">Treuhandanstalt </a>