Trier liegt in der Mitte einer des mittleren Moseltals ( Mosel ) mit dem Hauptteil am rechten Ufer Flusses. Bewaldete und zum Teil mit Weinbergen Hänge steigen zu den Hochflächen des Hunsrücks Süden und des Bitburger Gutlandes im Norden Die Grenze zum Großherzogtum Luxemburg ist ca. 15 km entfernt.
Beschreibung : In Rot der stehende nimbierte und gekleidete St. Petrus mit einem aufrechten abgewendeten Schlüssel in der Rechten und einem roten in der Linken. Die Stadtfarben sind Gelb-Rot.
Bedeutung : Der Hl. Petrus als Stadtpatron ist seit dem 12. Jahrhundert in den Siegeln Stadt nachweisbar. Die Darstellung der Person wechselte und wird seit dem 15. Jahrhundert in Form dargestellt. Die Stadtfarben wurden erst im Jahrhundert festgelegt.
Der Sage nach soll Trebeta 1300 Jahre vor der Entstehung Roms Trier gegründet haben.
Nach gesicherten Quellen ist Trier jedoch Ursprungs: In der Nähe eines 30 v. Chr. errichteten Militärlagers gründen die Römer im 16 v. Chr. die Stadt ( Augusta Treverorum Stadt des Augustus im Land der Treverer ) den Hauptort der Provinz Belgica. Die nach seinem Namen benannt zu werden erhielten nur Augsburg und Augst in der Nordschweiz. Von 273 an war sie Bischofssitz . Im Jahr 275 wurde Trier durch den Alemanneneinfall zerstört. wählten die Römischen Kaiser die Stadt zu Residenz. Ab dem 3. Jahrhundert war Trier des römischen Kaisers und unter Konstantin I. Metropole der gallischen Präfektur des Reichs.
Unter der Herrschaft Konstantins des Großen (306 – 324) wurde die Stadt wieder aufgebaut und wie die Palastaula (die heute so genannte Konstantinbasilika ) und die Kaiserthermen errichtet. 326 wurden Teile der privaten Wohnpaläste der Familie zu einer großen Doppelbasilika verändert und deren Reste heute noch zum Teil im des Doms und der Liebfrauenkirche erkennbar sind.
Um die Mitte des 5. Jahrhunderts Trier unter die Herrschaft der Franken wurde aber 451 von den Hunnen zerstört. Durch den Vertrag von Verdun zu Lothringen geschlagen wurde es unter Heinrich I. dem Ostfrankenreich einverleibt. Zunächst von Grafen seit 902 als die Grafengewalt an die Erzbischöfe vom Vogt des Erzstifts verwaltet strebte die Stadt später danach reichsunmittelbar zu werden. 1212 erhielt sie von Kaiser Otto IV. tatsächlich einen Freibrief den Konrad IV. bestätigte. 1308 musste sie jedoch erneut die Gerichtsbarkeit Erzbischofs anerkennen. Ihr Status als als erzbischöfliche wurde 1364 von Karl IV. und 1580 vom Reichskammergericht bestätigt. Bis zum Ende des alten blieb die Stadt Hauptstadt - wenn auch Residenz - des nach ihr benannten Kurstaats . An ihrer Spitze stand ein Schöffengericht 1443 vom Erzbischof Jakob I. durch Einsetzung Bürgermeister ergänzt wurde.
Erzbischof Theoderich I. und sein Nachfolger Arnold II. befestigten 13. Jahrhundert die Stadt durch Mauern. Im 1473 kamen Kaiser Friedrich III. und Herzog Karl dem Kühnen von Burgund in Trier zusammen. Im gleichen Jahr in Trier eine Universität gestiftet die 1797 aufgehoben wurde.
1512 fand in Trier ein Reichstag statt welchem die Einteilung der Reichskreise endgültig festgelegt Im Dreißigjährigen Krieg wurde Trier zweimal erobert 1634 von den Spaniern 1645 von den unter Turenne. Französische Truppen nahmen die Stadt 1674 1688 und auf längere Dauer 1794 1801 kam sie an Frankreich und wurde des Departements Saar. 1814 fiel Trier an 1946 an das Land Rheinland-Pfalz .
Trier um 1900
Am 12. Mai 1969 wird das im Weisshauswald eröffnet. Ende April 1969 wird der Porta Nigra die Römerstraße freigelegt. Am März 1974 wird nach 99 Jahren die Landeszeitung" aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Am 1. 1974 wird das Studentenwohnheim Martinskloster seiner Bestimmung Am 1. Mai 1974 wird der restaurierte wiedereröffnet. Vom 24. bis 27. Mai 1984 Trier offiziell das 2000jährige Stadtjubiläum. 1986 wurde das römische Trier ( Amphitheater Barbarathermen Kaiserthermen Konstantinbasilika Igeler Säule Porta Nigra Römerbrücke ) der Dom St. Peter und die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Ein weiteres Kulturerbe ist die Kirche St. Paulin nach Plänen von Balthasar Neumann . Im Oktober 1988 werden unter dem Reste einer römischen Wandmalerei entdeckt. Am 5. wird dann die Sternwarte Trier offiziell eingeweiht. 9. September 1993 wird bei Ausschachtungsarbeiten für eine Tiefgarage der Römerbrücke ein Schatz mit 2558 römischen gefunden. Er hat einen geschätzten Wert von Millionen €.
Am 14. Mai 2004 kommt Bundeskanzler Gerhard Schröder zu einer Stippvisite nach Trier und an einer Festveranstaltung anlässlich des 60. Jahrestages Stiftungsverbandes in der Konstantinbasilika teil.
Trier wurde im 2./3. Jahrhundert Sitz Bischofs der später zum Erzbischof aufstieg. Dieser ein geistliches Territorium das über viele Jahrhunderte der Kurfürstentümer des Heiligen römischen Reichs deutscher war. Daher konnte in der Stadt auch Reformation keinen Fuß fassen; aus Trier ging mit Caspar Olevian einer der bedeutendsten deutschen reformierten Theologen Trier blieb eine ganz überwiegend katholische Stadt; Minderheit der Trierer bekannte sich zum Judentum . Im 17. Jahrhundert wurde der Bischofssitz nach Koblenz verlegt. Nach der Besetzung des durch die Franzosen 1794 wurde die Kirchenprovinz 1803 aufgelöst und das Territorium 1815 der preußischen Rheinprovinz eingegliedert. Trier wurde jedoch 1821 Sitz eines Bischofs dessen Diözese neu umschrieben der Kirchenprovinz Köln zugeordnet wurde (Suffraganbistum Trier). heutigen Pfarrgemeinden der Stadt gehören zu den Trier I Trier II und Trier III der Region Trier des Bistums Trier .
Im 19. Jahrhundert zogen auch Protestanten die Stadt die alsbald eine eigene Kirchengemeinde konnten. Sie erhielten als Gotteshaus die alte Basilika. Später wurden weitere Kirchengemeinden gegründet. Heute alle evangelischen Kirchengemeinden Triers zum Kirchenkreis Trier Evangelischen Kirche im Rheinland es sei denn sie sind Glieder Freikirche .
Neben den beiden "großen" Kirchen gibt in Trier heute auch mehrere Freikirchen (darunter Freie evangelische Gemeinde ) und sonstige religiöse Gruppierungen. Der Trierer Gemeinde die seit dem Mittelalter möglicherweise sogar der Antike existierte entstammte unter anderem Karl Marx der berühmteste Sohn Triers; etliche seiner waren Rabbiner in Trier gewesen. Auch der Bischof Matthias Eberhard entspross väterlicherseits einer jüdischen sein Großvater war zum Katholizismus konvertiert.
An der Spitze der Stadt Trier seit 1302 der Schöffenmeister gelegentlich auch Bürgermeister genannt. Schultheiß war Vertreter der erzbischöflichen Hoheitsrechte gegenüber Stadt. Im 15. Jahrhunderte standen zwei Bürgermeister der Spitze. Es herrschte stets Streit mit Erzbischof über den Status der Stadt. 1795 führte die französische Besatzung die kollegiale ein. 1798 wurde die Mairieverfassung eingeführt und einige eingegliedert. 1801 folgte eine neue Gemeindeverfassung die Wesentlichen bis 1845 beibehalten wurde wobei der Bürgermeister ab 1818 den Titel Oberbürgermeister führte (Trier war Stadtkreis geworden). Der Oberbürgermeister war zugleich Landrat Kreises Trier (bis 1851). 1856 erhielt die Stadt die "Rheinische Städteordnung". Gemeinderat entschied sich für die Bürgermeisterverfassung (im zur Magistratsverfassung). 1933 folgte die preußische Gemeindeordnung 1935 die "Deutsche Gemeindeordnung". Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde zunächst ein Bürgermeister eingesetzt der 1946 von den Stadtverordneten gewählt wurde. Er zunächst ehrenamtlich ab 1949 wieder hauptamtlich tätig.
Der Trierer Oberbürgermeister trägt eine Amtskette Gold die das alte Trierer Stadtsiegel zeigt dem St. Petrus und St. Eucharius (erster Bischof) von Christus den Schlüssel für Sancta (Heiliges Trier) erhalten.
Stellvertreter des Oberbürgermeisters ist der Bürgermeister Bernarding. Der Stadtvorstand besteht aus Oberbürgermeister Bürgermeister drei Beigeordneten: Peter Dietze Christiane Horsch und Holkenbrink.
Durch das Stadtgebiet führt von Luxemburg dortige A 1 kommend von Südwest nach die Bundesautobahn A 64 die im Norden des auf die Bundesautobahn A 1 Saarbrücken-Köln führt. Bundesstraßen führen durch das Stadtgebiet: B 49 51 B 52 B 53 und B 268.
Den öffentlichen Personennahverkehr versorgen mehrere Buslinien Stadtwerke Trier GmbH (SWT) sowie anderer Verkehrsunternehmen. 1890 und 1951 gab es in der Stadt ein Straßenbahnbetrieb
Park-and-Ride Parkplätze stehen sowohl im Süden auch im Norden der Stadt zur Verfügung.
Ein Bahnhof der DB (Deutsche Bahn befindet sich im Zentrum der Stadt (Trier weitere Bahnhöfe sind Trier-Ehrang wo die Eifelstrecke das Kylltal nach Köln abzweigt sowie die Quint Ehrang-Ort Pfalzel und Trier-Süd. Trier liegt an einer ICE-Trasse deshalb verkehren über Trier RE (Regionalexpress) RB (Regionalbahn) und IC (Intercity; Interregio). Die nächsten Anschlüsse an ICE-Verbindungen gibt in Koblenz und Saarbrücken.
Trier besitzt einen Segelflughafen (Trier-Föhren). Die Flughäfen für nationale und internationale Verbindungen sind (ca 20 min Autofahrt) Hahn (im Hunsrück auch als Frankfurt-Hahn bezeichnet ca 40 min und Saarbrücken (ca 50 min Autofahrt).
Über fast zwei Jahrtausende führte der zum linken Moselufer nur über die Römerbrücke . Erst Anfang des 20. Jahrhunderts folgte "Kaiser-Wilhelm-Brücke" als zweite Flussüberquerung und erst Mitte 60er Jahre kam dann noch die Konrad-Adenauer-Brücke
Das Stadtgebiet von Trier ist gemäß 2 der Hauptsatzung der Stadt Trier in 19 Ortsbezirke gegliedert. In jedem Ortsbezirk gibt es aus 9 bis 15 Mitgliedern bestehenden Ortsbeirat einen Ortsvorsteher. Die Ortsbeiräte sind zu wichtigen Ortsbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören. Die endgültige über eine Maßnahme obliegt dann jedoch dem der Gesamtstadt. Allerdings haben die Ortsbeiräte auch Maßnahmen bei denen sie in eigener Zuständigkeit entscheiden können.
Die Ortsbezirke sind zum Teil in Stadtteile untergliedert. Diese Einteilung dient jedoch lediglich Zwecken.
Die Ortsbezirke Triers mit ihrer amtlichen sowie deren zugehörige Stadtteile:
Ehemals selbständige Gemeinden und Gemarkungen die die Stadt Trier eingegliedert wurden. Einige der waren zwischen 1798 und 1851 bereits Teil Stadtgebiets. 1798 umfasste das Stadtgebiet insgesamt 890
Jahr
Orte
Zuwachs in ha
1888
St. Paulin Maar Zurlauben Löwenbrücken St. Barbara
?
1888
Ausgliederung von Hl. Kreuz und Olewig
?
1912
Pallien (südlicher Teil) Hl. Kreuz St. Matthias St. Medard St. Feyen Weismark)
?
1930
Euren Biewer Pallien (nördlicher Teil) Kürenz Olewig
?
7.6.1969
Ehrang-Pfalzel (gebildet am 1. März 1968 durch Vereinigung der beiden selbständigen Gemeinden)
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter der Stadtverwaltung selbst.
Jugendzentren existieren in Trier-Nord (Exzellenshaus) Trier-Zentrum Hof/MJC) Trier-Euren und Trier-Süd. Regelmäßige Tanz- oder finden im Zentrum im alten und neuen (Hauptmarkt und Stockplatz) und im "Walderdorffs" (Domfreihof) Im Stadtzentrum existieren zwei Kinos Broadway und Filme im Original gibt es im ca min entfernten Utopolis (Luxemburg-Kirchberg) zu sehen.
Bundesliga-Basketball hat in Trier eine lange der Klub firmierte zuerst unter dem Namen Trier" hieß dann kurzzeitg "HerzogTel Trier" und sich zur Zeit "TBB Trier" ( Weblink ). Zu den größten Erfolgen zählt der Gewinn des Pokals 1998 und 2001.
Das Internationale Trierer Bergrennen im Juni der Trierer Slalom am Flugplatz Bitburg im werden jährlich veranstaltet vom Racing Team Trier e.V. (Ortsclub im ADAC ) - http://www.racingteam-trier.de
1930 : Dr. jur. h.c. Johannes Fuchs (1874-1956) Oberpräsident der Rheinprovinz
?: Adolf Hitler und Bernhard Rust - 3. April 1979 erklärt Oberbürgermeister Dr. Wagner: dem Ende des Dritten Reiches sind Adolf und Bernhard Rust nicht mehr Ehrenbürger der Trier.
1946 : Dr. Franz Rudolf Bornewasser (1866-1951) Bischof Trier
1957 : Dr. Heinrich Weitz (1890-1962) Oberbürgermeister von
Die folgende Übersicht enthält bedeutende in geborene Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Trier oder nicht ist dabei unerheblich. Die Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
um 339 ? Aurelius Ambrosius † 397 in Kirchenlehrer Verfasser von Hymnen
Im Exhaus (Kurzform für Exzellenzhaus) finden regelmäßig Feten Disko -Veranstaltungen und Konzerte verschiedener Stilrichtungen statt. Größere werden entweder in der Messeparkhalle oder seit 2003 in der neu errichteten Arena Trier Außerdem findet 2004 die Landesgartenschau auf dem statt und zwar vom 22. April - Oktober 2004. Das Maskottchen heißt "Tupsi" und ist der Form einer Tulpe http://www.landesgartenschau-trier.de
Mai bis September: Trierer Sommertreff
Mai bis September: Diverse Heimat- und Weinfeste: Olewiger Weinfest Zurlaubener Weinfest Zewener Weinfest Kürenzer Kirmes