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Dreifaltigkeit


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Dreifaltigkeitsikone von Andrej Rublev

Dreifaltigkeit Dreieinigkeit oder Trinität ist die christliche Kirchenlehre ( Dogma ) von der Dreiheit der Personen (Vater ( Jesus Christus ) und Heiliger Geist ) in der Einheit des Göttlichen Wesens.

Inhaltsverzeichnis

Herkunft der verwendeten Begriffe

Weder eine ausdrückliche Lehre der Dreieinigkeit die verwendeten Begriffe kommen in der Bibel

Das griechische Wort trias für Gott Vater Sohn und Heiligen wird erstmals erwähnt in der zweiten Hälfte 2. Jahrhunderts bei dem Apologeten Athenagoras. "sie (die Christen) kennen Gott seinen Logos wissen was die Einheit des mit dem Vater ist was die Gemeinschaft Sohnes mit dem Vater ist was der ist was die Einheit dieser drei der der Sohn und der Vater ist und ihre Unterscheidung in der Einheit ist."

In der Westkirche wurde das entsprechende Wort trinitas einige Jahrzehnte später von Tertullian eingebracht. Auch das Wort Person wird in der Bibel nicht im mit dem Vater Jesus Christus oder dem Geist gebraucht. Von Haus aus Jurist erklärte das Dogma in der Sprache des römischen Er verwendete substantia das den rechtlichen Status in der bezeichnet für die Gesamtheit von Vater Sohn Heiligen Geist und personae (Partei im rechtlichen In der substantia soll Gott einer sein aber in monarchia - der Herrschaft des einen Gottes wirken drei personae Vater Sohn und Heiliger Geist meinte Einer anderen Version zufolge entlehnte Tertullian die "Person" dem Theater von Carthago wo die Masken vor ihr Gesicht hielten je nach die ihnen zukamen. Er verstand die Trinität drei "Masken" drei "Rollen" eines einzigen "Schauspielers" Gottes.

Akzeptanz

Kirchenväter Theologen und Kirchenhistoriker verwenden die Trinitätslehre um aus ihrer Sicht in der Bibel beschriebene von Jesus Christus und dem Heiligen Geist

Die Lehre gehört zu jedem bedeutenden in der Geschichte der Christenheit und wurde Kirchenvätern Konzilien und allen größeren Konfessionen anerkannt.

Die Kirchenlehre sieht die Trinität auch eine spezifisch christliche Gotteslehre die es so anderen Religionen nicht gibt. Kritiker der Lehre sie oft mit der Triade gleich (s.u.) es in vielen Religionen gibt.

Die meisten Konfessionen zählen die Lehre der Trinität zu den christlichen Mysterien weil sie in sich widersprüchlich ist deswegen im "Glauben" angenommen werden muss. Verschiedene und Theologen haben daher mit Zugangsmodellen versucht Lehre zu veranschaulichen.

Von einem Teil der Christen kann biblische Basis des Dogmas neben dem in Bibel nicht enthaltenem Vokabular auch inhaltlich nicht werden (s.u.).

Geschichte

Vorläufer in der Frühen Kirche

Fragen nach der Beziehung zwischen Gott Vater Jesus Christus und dem Heiligen Geist nach deren Eigenschaften wurden schon in den Jahrhunderten diskutiert.

Irenäus von Lyon sah beispielsweise den Sohn als Logos die Vernunft Gottes und den Heiligen als Gottes Weisheit. "Sein Wort und Seine Sein Sohn und Sein Geist sind immer ihm."

Diese Feinheiten entwickelten sich jedoch anfangs 4. Jahrhunderts zu heftigen theologischen Kontroversen die vierten Jahrhundert zeitweise zu einer faktischen Spaltung Kirche zwischen Trinitariern und Arianern führte. Streitpunkte dabei u.a.:

  • Ist Jesus Christus ganz Gott oder erste Geschöpf?
  • Ist der Heilige Geist eine eigenständige und ganz Gott?
  • Kann der Begriff Gott im Sinn Bibel für den Vater für Jesus Christus Sohn und den Heiligen Geist verwendet werden?
  • Sollte man Jesus Christus in gleicher wie Seinen Vater verehren?

Unter anderen hatte Arius ein Gemeindevorsteher aus dem ägyptischen Alexandria 317 dem widersprochen und vertreten dass Jesus Christus als Sohn Gottes ganz klar Gott untergeordnet - also sei. Besondere Unterstützung erfuhr Arius durch den Eusebius von Nikomedia (dessen Anhänger wurden Eusebianer genannt). Einwände gab es unter anderem von seinem eigenen Alexander von Alexandria.

Das Bekenntnis von Nicäa: "Jesus ist eines Wesens mit dem Vater"

Die christologische Frage um die Beziehung zwischen Gott Jesus Christus eskalierte im Streit auch in der Bevölkerung derart dass damalige nichtchristliche Kaiser Konstantin die Stabilität im Reich gefährdet sah. rief er 325 318 Bischöfe im ersten Konzil von Nicäa nahe Konstantinopel zusammen und setzte nach hitzigen Diskussionen Position des Alexander gegen die Anhänger des die Arianer durch. Die Synode verabschiedete das Bekenntnis von Nicäa in dem es zu Anfang heißt:

Wir glauben an einen Gott
den allmächtigen Vater
den Schöpfer alles Sichtbaren und Unsichtbaren.

Und an den einen Herrn Jesus Christus
den Sohn Gottes
der als einziggeborener aus dem Vater gezeugt d.h. aus dem Wesen des Vaters
Gott vom Gott Licht vom Licht
wahrer Gott vom wahren Gott
gezeugt nicht geschaffen
eines Wesens mit dem Vater;
[...]

Diejenigen aber die da sagen "es gab Zeit da er nicht war" und "er nicht bevor er gezeugt wurde" und er aus dem Nichtseienden geworden oder die sagen Sohn Gottes stamme aus einer anderen Hypostase oder Wesenheit oder er sei geschaffen wandelbar oder veränderbar die verdammt die allgemeine

Mit den Formulierungen "wahrer Gott von Gott" und "gezeugt nicht geschaffen" grenzte sich Versammlung gegen die die Auffassung des Arius Arius wurde mit zwei Bischöfen exkommuniziert und Zwei weitere Bischöfe wurden kurze Zeit später verbannt. Die Schriften des Arius wurden verbrannt ihren Besitz stand nunmehr die Todesstrafe (was in der Praxis vom Kaiser nicht durchgesetzt nachdem bereits vier Jahre später der Arianer Eusebius von Nikomedia sein Hofbischof war.

Die erhoffte Einigung blieb aus. Statt war die nun folgende Zeit geprägt von Anklagen der nizänischen Partei und der Arianer Verleumdungen Absetzungen und Verbannungen. Es traten verschiedene zusammen die ihre Beschlüsse gegenseitig verwarfen. Die Sicht bekam aber nach dem Konzil langsam Oberhand und drohte das Bekenntnis von 325 verdrängen (siehe unter Arianischer Streit ).

Erst Theodosius I. (ab 379 n.Chr. Herrscher über Ostrom) sollte das zugunsten der Trinität wieder wenden.

Das Nicäno-Konstantinopolitanum: "Der Heilige Geist ist Herr"

Neben der christologischen Frage die im Konzil von Nicäa Vordergrund gestanden war kam Mitte des Jahrhunderts Klärungsbedarf auf: Die Stellung des Heiligen Geistes. der Geist Gottes eine Person oder eine Kraft Gottes?

"Der Heilige Geist ist selbstverständlich kein so propagierte eine Theologengruppe die von ihren "Pneumatomachen" (Geistbekämpfer) genannt wurden. Die Trinitarier waren Meinung: Der Heilige Geist war für sie Gott wie der Vater und der Sohn wie sollte das formuliert werden? Ein erster kam im Konzil von Alexandria (362). Dann die Kirchenlehrer Gregor von Nazianz Gregor von Nyssa und Basilius von Caesarea "die drei großen Kappadozier " die Ergebnisse von Alexandria weiter. Ein Wesen bzw. Sein ( ousia ) - drei Hypostasen hieß es nun. Es ist also mehr von "Wesenseinheit" sondern von "Wesensgleichheit" zwischen und Sohn die Rede. Eine wesentliche Leistung Kappadozier war es die unbiblischen Begriffe hypostase homoousious und homoiousious die von den verschiedenen im arianischen Streit mit unterschiedlicher Bedeutung verwendet waren klar zu definieren.

381 wurde das erste Konzil von Konstantinopel um den arianischen Streit beizulegen. Dort das mit dem nicäischen Glaubensbekenntnis verwandte Nicäno-Konstantinopolitanum beschlossen das insbesondere den Teil bezüglich Geist erweiterte. Ein genauer Textvergleich findet sich Nicäno-Konstantinopolitanum .

[...]
Wir glauben an den Heiligen Geist
der Herr ist und lebendig macht
der aus dem Vater hervorgeht
der mit dem Vater und dem Sohn und verherrlicht wird
der gesprochen hat durch die Propheten
und die eine heilige katholische und apostolische
[...]

Fortan sollte also auch der Heilige der nach dem Bekenntnis aus dem Vater ging mit dem Vater und dem Sohn und verherrlicht werden.

Mit diesem Konzil war aber die bekannte Lehre aber immer noch nicht formuliert der Weg bereitet war. Theodosius der 394 das gesamte Reich vereinigen konnte gab Nicäno-Konstantinopolitanum die Autorität römischen Gesetzes so dass die nicht daran glaubten per römischem Gesetz waren sich entweder von der Kirche loszusagen aber die Konsequenzen und Strafe zu tragen.

Das Athanasische Glaubensbekenntnis: "Ein Gott drei Personen"

Erst im 6. Jahrhundert entstand dann im Westen das nach Athanasius von Alexandria bezeichnete aber nicht von ihm verfasste Athanasische Glaubensbekenntnis das die heute bekannte Formulierung der enthält. Die Theologie dieses Glaubensbekenntnisses basiert stark den Gedanken der Kirchenväter Ambrosius (gest. 397 ) und Augustinus (gest. 430 ).

Dies aber ist der rechte Glaube dass einen einigen Gott in drei Personen und Personen in einer Gottheit ehren. Und nicht Personen ineinander mengen noch das göttliche Wesen Eine andere Person ist der Vater eine der Sohn eine andere der Heilige Geist. der Vater und Sohn und Heiliger Geist ein einiger Gott gleich in der Herrlichkeit in ewiger Majestät. Welcherlei der Vater ist ist der Sohn solcherlei ist auch der Geist. Wer daher selig werden will muss von der heiligsten Dreifaltigkeit glauben.[...]Das ist nun rechte Glaube: Wir müssen glauben und bekennen unser Herr Jesus Christus der Sohn Gottes und Mensch ist. Gott ist er aus Wesenheit des Vaters von Ewigkeit gezeugt und ist er aus der Wesenheit der Mutter der Zeit geboren. Vollkommener Gott vollkommener Mensch ist der katholische Glaube! Wer ihn nicht und fest glaubt kann nicht selig werden.

Während sowohl die östliche und die Tradition der Kirche die Trinität seit dem von Konstantinopel als festen Bestandteil ihrer Lehre gibt es doch Unterschiede: In der östlichen wird noch etwas mehr Wert auf die Personen gelegt die westliche Tradition betont eher Einheit. Die unterschiedliche Auffassung führte schließlich zum Filioque -Streit der eine der Ursachen für das Morgenländische Schisma war und bis heute nicht beigelegt

Unter den Germanen Goten und Langobarden hielt sich der Arianismus noch über Jahre. So konnte Leander von Sevilla erst 589 den arianischen König der Westgoten mit allen Adeligen und Geistlichen in römische Kirche aufnehmen.

Die katholische Kirche formuliert die Trinitätslehre der 11. Synode von Toledo 675 als Dogma bestätigt das im 4. Laterankonzil 1215 und stellt sie auch danach nie Frage.

Das Dogma in neuerer Zeit

Von lutheranischen und baptistischen Reformatoren wurde die Trinität im Gegensatz zu spezifisch katholischen Dogmen (z.B. Fegefeuer) übernommen und Teil der allgemeinen christlichen Lehre vertreten. Sie auch in allen seither verfassten evangelischen Bekenntnissen

Ebenso ist die Trinität (wie auch Gottheit von Jesus Christus) in der Verfassung ökumenischen Rats der Kirchen aufgeführt.

In der Kirchengeschichte sind aber auch wieder Theologen (z.B. K.-H. Ohlig) und kleinere aufgetreten die die Trinitätslehre ablehnen. 1548 - 1574 entstanden in Polen antitrinitarische Gemeinden auch genannt die in ganz Europa verfolgt wurden. der in der Aufklärung aufkommende Deismus lehnte die Trinität ab. Im 17. bildeten sich auch in England und ab 18. Jh. in den späteren USA unitarische Einige der frühen Staatsmänner und Präsidenten der waren bekennende Unitarier. Die heutigen amerikanischen "Unitarian die daraus entstanden aber heute eher Universalisten Christen sind kann man damit nicht mehr Nichttrinitarische Gruppen waren oder sind die Gründer Adventisten die Quäker Unitarier The Way International Mormonen Zeugen Jehovas und die Urchristen-(Christadelphian-)Gemeinden .

Zugangsmodelle

Analogien zur Trinität die von Kirchenvätern wurden meist mit dem ausdrücklichen Hinweis dass nur ganz unvolkommene Bilder sind:
  • Tertullian gebrauchte für die Trinität die Bilder Baums: Wurzeln Stamm und Zweige und des das von der Quelle zum Bach und zum Fluss fließt.
  • Gregor Thaumatourgos und Augustinus von Hippo verglichen die Trinität mit der dreifachen der Natur des Menschen in Körper Seele Geist.
  • Basilius von Caesarea verglich das Konzept der Trinität mit Regenbogen : Sonne Sonnenlicht und Farben.
  • Ebenfalls bei den Kirchenvätern findet sich das von drei dicht aneinandergestellten Kerzen oder Fackeln mit einer einzigen Flamme brennen.
  • Aus neuerer Zeit gibt es die Analogie Clive Staples Lewis der die Trinität mit einem Würfel seinen drei Dimensionen verglich.
  • Der Theologe David Clemens verglich die Trinität dem mathematischen Konzept von 1 x 1 1 = 1.
  • Andere Bilder sind die Sonne ihr Licht ihre Kraft oder die drei Aggregatzustände des als kühlendes Eis als erfrischendes Wasser als Dampf.
  • Eine weitere Vorstellungsmöglichkeit ist die Gottheit in Personen die von daher Liebe Gemeinschaft und inhärent als unverzichtbaren Teil ihres Wesens hat.

Graphisch dargestellter Unterschied zwischen Dreifaltigkeit und Dreieinigkeit

Dreieinigkeit/Dreifaltigkeit (blau: Dreifaltigkeit türkis: Dreieinigkeit grün: Monotheismus

Die in der Grafik erkennbaren geometrischen finden sich häufig als sog. Maßwerk (also ornamentale Formen) in der gotischen und neoklassizistischen Baukunst. Beide im folgenden erklärten Formen Maßwerkes findet man in vielfach ausgeschmückter und unterschiedlich gedrehter Ausrichtung.

Das blau dargestellte Dreiblatt soll den Blattgewächs nachempfundenen Begriff der dreigliedrigen Ausfaltung der Gottes darstellen: die Dreifaltigkeit. Das nach unten Blatt symbolisiert nach vereinzelten Quellen beispielsweise Jesus "Ausfaltung" aus dem Wesen Gottes somit als Gottes" auf Erden. Diese Idee findet sich diskutiert bei Cusanus .

Im türkisen Dreipass mit Kreisen dagegen Berührungspunkte mit dem gemeinsamen Umkreis ein gleichseitiges bilden sollen die die sich gegenseitig umfassenden des Gottesbegriffes der Dreieinigkeit dargestellt sein.

Im Sprachgebrauch wird zwischen Dreieinigkeit (Dreipass) Dreifaltigkeit (Dreiblatt) meist nicht unterschieden obwohl es Diskussionen um dem Unterschied der beiden Begriffe

Verschiedene Nichttrinitarische Vorstellungen in der Kirchengeschichte

Die klassische Lehre von der Trinität "drei Personen in einer einzigen göttlichen Wesenheit" aufgrund der unklaren Formulierung in verschiedenen Richtungen die nicht zur Orthodoxie gehörten:
  1. Die Sicht von drei Göttern die in der in der Lehre beschrieben sehen Es gibt sogar Extreme einer Art Vier-Gott-Vorstellung: als "eigentlicher" Gott UND als Vater UND Sohn UND als Geist. Gewisse Randerscheinungen des erheben Maria teilweise zu einer Art vierten Person Trinität.
  2. Das Verständnis von den drei Formen oder Erscheinungsweisen ("modi") des einen Gottes hinter er sich den Menschen zeigt. Modalismus wurde vom Sabellianismus Patripassionalismus heute z.B. von den Oneness-Pfingstlern.
  3. Der Adoptionismus vertreten z.B. durch Paulus von Samosata ging davon aus dass Jesus ein Mensch war auf den Gottes Geist herabgestiegen

Dreifaltigkeitsfest

Das Fest der Heiligen Dreifaltigkeit wird der Westkirche zu Trinitatis am Sonntag nach Pfingsten gefeiert. In der Ostkirche gilt das selbst als Fest der Dreifaltigkeit.

Theologische Auseinandersetzung

Argumente für die Trinität

  • Trinitarier verweisen auf Bibelstellen wo Jesus ihrer Sicht als einziger dem Schöpfer gleichgesetzt z.B. Joh 1 1ff oder Phil 2 5ff. Ebenso sei das Wort kyrios (Herr) zu beachten das in der Septuaginta für Adonai (Gott) verwendet wird und im Neuen für sowohl für Gott und als auch Jesus wobei kyrios (Jesus) im Neuen Testament öfters im Kontext steht wie kyrios (Gott) im Alten Testament (vgl. Jes 45 23 und Phil 2 10 Joel 2 32 und Röm 10 13 Jes 8 13 und 1 Petr 3 15).

  • Trinitarier meinen dass Jesus zwar Gott sei aber freiwillig und dass es sich um ein prinzipiell unterschiedliches "göttliches Wesen" handele. als Beinah- Halb- oder Unter-Gott" ist ihrer nach mit dem biblischen Monotheismus noch weit zu vereinbaren als die Trinitätslehre. Ebenso sind die Jesus erhalten hat in ihrer Sicht zwingenden Beweise für einen qualitativen Unterschied denn Funktionen kann es ihrer Meinung nach auch Gleichrangigen geben z.B. in einem Team. In Mt 27 43 zitiert Jesus wörtlich den von Psalm 22. Andererseits gibt es in Sicht Stellen im Neuen Testament die deutlich die Gottheit von Jesus Christus hinweisen: Jesus "Ehe Adam war bin ich" ( Joh 8 58) mit einem von den verstandenen klaren Bezug auf das "Ich bin" 2 Mo 3 14 und "Ich und der sind eins" ( Joh 10 30) was von den Zuhörern 10 33 so verstanden wurde dass er selbst zu Gott machte worauf sie ihn Gotteslästerung zu steinigen suchten. Thomas nennt ihn Joh 20 28 "Mein Herr und mein

  • Trinitarier sehen dass es in der durchaus verschiedene Personifizierungen von Abstrakta wie auch Heiligen Geist gibt weisen aber darauf hin es im konkreten Fall eine Frage der ist ob es sich um eine solche Vom Heiligen Geist wird aus ihrer Sicht vielen Stellen konkret als Person gesprochen die und mit anderen Personen in Beziehung tritt. deutlich sehen sie das z.B. in Joh 16 13f wo sich ein männliches auf das im Griechischen neutrale Wort πνευμα pneuma (Geist) bezieht. In Röm 8 26 tritt der Geist für ein in Apg 8 39 wirkt er Wunder in Joh 16 8 überführt er von der Sünde. Er belogen werden ( Apg 5 3) betrübt werden Eph 4 30) gelästert werden ( Mt 12 31). Die Apostel verwenden ihn Apg 15 28 zusammen mit sich selbst Subjekt des Satzes ("Der Heilige Geist und haben entschieden...").

  • Trinitarier betonen die absolute Geistigkeit Gottes. ist für sie jedoch sowohl Gott als Mensch - als Gott absolut geistig als körperlich. Hebr 13 8 schreibt Jesus die göttliche Unwandelbarkeit für die Äonen zu: "Jesus Christus gestern und heute derselbe auch für die Äonen". Und gerade zitierte Hymnus aus Phil 2 4-11 spricht für Trinitarier besonders von der Gottheit Jesu Christi.

  • Trinitarier sehen in der Ablehnung der auch die Ablehnung der Gottheit Jesu Christi. vertreten die Ansicht dass der Erlöser Jesus Gott selbst sein müsse da nach Kol 1 17ff nur Gott selbst die mit sich versöhnen kann. Sie weisen auf hohe Christologie hin die bereits im Neuen Testament bezeugt ist.

  • Für Trinitarier ist es nur durch Trinität möglich dass Liebe ein ewiger Wesenszug sein kann. Liebe braucht immer ein Gegenüber ein nichttrinitarischer Gott könnte also erst lieben er ein Gegenüber erschaffen hat dass er kann. Der dreieinige Gott hat jedoch von her das Gegenüber der Liebe in sich wie Jesus es in Joh 17 24 beschreibt: "Vater ich will die die du mir gegeben hast auch mir sind wo ich bin damit sie Herrlichkeit sehen die du mir gegeben hast du hast mich vor Grundlegung der Welt

Alttestamentliche Bibelstellen die in der Apologie der Trinitätslehre bevorzugt verwandt wurden (Beispiele)

  • "Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen ein Bild das uns gleich sei ..." (1.Mose 1 26)
  • Im Hain Mamre erscheint der HERR Jahwe ) Abraham in der Gestalt dreier Männer 18 1+2). Er spricht diese drei Männer im Singular an: "Herr habe ich Gnade gefunden vor deinen so gehe nicht an deinem Knecht vorüber!" (Vers 3) wechselt dann jedoch unvermittelt den Plural: "Man soll euch ein wenig Wasser bringen eure Füße zu waschen ..." (Vers 4) Die drei Männer antworten zunächst im Plural: " Sie sprachen: ..." und "Da sprachen sie zu ihm: .." (Verse 5b 9) wechseln aber in 10 in den Singular: "Übers Jahr will ich wieder zu dir kommen ..."
  • Das dreifache "Heilig!" in Jesaja 6 3 wurde ebenfalls als ein auf die Trinität verstanden und gelehrt.
  • Ebenso sah man in der Bezeichnung als " Gott Abrahams (Gott offenbart sich als Vater) Isaaks (Gott offenbart sich als Sohn) und Jakobs - Israels (Gott offenbart die verwandelnde Kraft seines einen Hinweis auf die Dreieinigkeit Gottes.

Neutestamentliche Ansätze einer trinitarischen Theologie (Beispiele)

  • Im Johannesevangelium Kapitel 14 15 und 16 spricht über die geheimnisvolle Verbindung von Vater Sohn Heiligem Geist.
  • Der Apostel Thomas zu dem auferstandenen Christus: "Mein Herr und mein Gott!" ( Joh 20 28)
  • Der Missionsbefehl Jesu: "Gehet hin in alle Welt und machet Jüngern alle Völker und taufet sie im des Vaters und des Sohnes und des Geistes ...." ( Mt 28 19)
  • Der Apostel Paulus grüßt seine Gemeinde in Korinth mit dem Segenswunsch : "Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen sei mit euch allen!" ( 2Ko 13 13)

Argumente gegen die Trinität

  • "Gott" werde in der Bibel als verwendet (im Sinn von Unterordner) und habe Träger wie Jesus ( Heb 1 8) Mose (2. Mose 4 Joh 20 28) andere Menschen ( Ps 82 8; Joh 10 34) z.B. Richter (2. Mose 6) oder der eigene Körper ( Phil 3 19). Nicht alle Träger des seien also gleichzusetzen wie es das Dogma das ja eigentlich von drei gleich großen spricht. In absoluter Form ohne Einschränkung (also Gott über alle und alles) ist dagegen Gott in der Bibel immer nur der gemeint: Gott sei nicht teilbar Er ist ( Röm 3:30) ein Gott und Vater aller ( Eph 4 6). Für uns ist nur einer Gott der Vater ( 1. Kor 8 6).

  • Der Heilige Geist sei in der nicht genauso unabhängig vom Vater wie der und dürfe nicht als eigenständige "Person" betrachtet Der Heilige Geist werde auch nie Gott "Geist" werde in der Bibel zwar des personifiziert (Gottes Geist also der Heilige Geist: 8:9 14; Christi Geist: 1. Petrus 1:11 selbst Marias Geist: Lukas 1:47) Personifizierung beweise nicht Persönlichkeit. Auch die Weisheit müsste so Sprüche 1:20-33; 8:7-15 Mat. 11:19 und Lukas eine Person sein. Ebenso wie die Sünde 5:14 17 21; 6:12) der Tod oder Liebe (nach 1. Kor.13). Die Verwirrung entsteht Meinung weil nicht gesehen wird dass hier vorliegen. Gott wirkt mit Hilfe Seines Geistes des Heiligen Geistes) in den Herzen der damit sie durch Gott verändert werden können Eph. 3:16ff). Dem Heiligen Geist also dem Gottes den gleichen Stellenwert wie dem Vater dem Sohn zuzurechnen kann mit der Bibel ihrer Meinung nach nicht unterstützt werden. Die sage auch ganz klar dass der Geist der Heilige Geist in der selben Verbindung Gott steht wie der Geist eines Menschen Verbindung zum Menschen steht: "Denn wer unter Menschen weiß was im Menschen ist außer Geist des Menschen der in ihm ist? hat auch niemand die Tiefen Gottes erkannt dem Geist Gottes. (1. Kor. 2:11)". Also: jemand den Heiligen Geist betrübt wird Gott Vater betrübt und niemand anderer.

  • Jesus Christus sei nicht genauso "Gott" sein Vater und ihm damit gleichrangig. Schon dem Ausspruch Jesu "Der Vater ist größer Ich" (Joh. 14:28) sehen Nichttrinitarier die Annahme Gleichrangigkeit zwischen dem Vater und seinem Sohn Gott der Vater hat Seinen Sohn mit Auftrag auf die Erde gesandt aber Er nicht gesandt. Der Sohn wird gesandt Er sendet niemals Seinen Vater. Das ist nicht und ein klares Zeichen von Unterordnung. Wer da um Gott zu schicken? Mehrfach bezeugt dass der Vater Ihn gesandt hat (Joh. 6:29 38 44; 17:3 8 18 21) Er stellte fest dass ein Sklave nicht ist als der der ihn gesandt hat 13:16). Auch Paulus schreibt dass Jesus von gesandt wurde (Römer 8:3). Christus hat einen (Unterordner) und Vater. Er rief Ihn an Gott mein Gott!" (Mat. 27:43). Paulus und schrieben "Gesegnet sei der Gott und Vater Herrn Jesus Christus!" (2. Kor. 1:3 16; 1:3; 1. Pet. 1:3). Auch Paulus bezeugt "Das Haupt des Christus ist Gott" (1. 11:3). "[Da ist] ein Gott und Vater der über allen ist und durch alle in allen wirkt" (Eph. 4:6). Unbestritten ist besondere Harmonie zwischen dem Vater und Seinem sie sind eines Geistes (Joh. 10:30) also aber nicht Einer sondern unterscheidbar mit klarer Für uns ist nur einer Gott der (1. Kor. 8:6).

  • Aus Sicht der Nichttrinitarier ist auch absolute Geistigkeit Gottes zu betonen (Jes. 31:3 4:24 Kol. 1:15). Geist ist aber weder noch hörbar. So sagte Jesus auch "Weder ihr jemals des Vaters Stimme gehört noch Aussehen wahrgenommen" (Joh. 5:37). " Niemand hat Gott jemals gesehen " (Joh. 1:18). Gott ist unwandelbar (Jes. Jak. 1:17): Er war immer Geist ist und wird immer Geist bleiben. Allein das schon die Vorstellung aus dass Gott Mensch Damit Gott mit Seiner Schöpfung kommunizieren kann also ein Mittler nötig. Dieser Mittler auch "das Wort" genannt (Joh. 1:1) ist mit dem Vater eins aber nicht einer (Joh. "denn Gott ist einer ebenso ist einer Mittler zwischen Gott und den Menschen der Christus Jesus" (1. Tim. 2:5). Sie sind zwei aber in vollkommener Vertrautheit weil so Jesus sagt "ich von Ihm bin und mich ausgesandt hat" (Joh. 7:29). Ein Mittler von dem zu unterscheiden der vermittelt werden er dem Vermittelnden also unterordnet. Nur der Gottes konnte also seine Gestalt ändern von Gestalt Gottes (also Geist) wurde er dem gleich: "Denn diese Gesinnung sei auch in die auch in Christus Jesus ist: der Er in der Gestalt Gottes war es als ein Rauben erachtete ebenso wie Gott sein; sondern Er entäußerte Sich Selbst nahm Gestalt eines Sklaven an wurde den Menschen gestaltet." (Phil. 2:6-7). Zu beachten ist auch der Vater zuerst da war und Jesus von Ihm gezeugt wurde (Joh. 1:18 8:42 8:22-24 30) vor aller anderen Schöpfung die dann durch Seinen Sohn schuf (Joh. 1:1-3 10 auch Kol. 1:16; 1. Kor. 8:6; Heb. Wird der Gottesbegriff im Plural verwendet wie "Elohim" in 1. Mose 1:1 ist dieses Handeln betont.

  • Nichttrinitarier meinen dass durch das Dogma Trinität unnötige Unklarheiten und Mißverständnisse geschaffen worden die die einfache Botschaft vom allmächtigen Gott von Seinem einziggeborenen Sohn der den besonderen bekommen hat die Welt zu retten (Joh. verschleiert. Unwahr ist so nach ihrer Sicht Bibel dass der Gott und Schöpfer des hilfloser Mensch wurde und am Kreuz gestorben (wenn Jesus Gott gewesen wäre hätte er nicht sterben können denn Gott ist unsterblich nach 1. Tim. 6:16). Ihrer Meinung nach mit der Trinität ein altes heidnisches Konzept Christentum integriert.

Vergleiche mit dem Heidentum

Göttliche Triaden (Dreiheiten d.h. drei verschiedene Gottheiten) bestehend aus Vater Mutter und Kind das Kind der Erlöser ist) sind aus meisten Mythologien bekannt wie im Römischen Reich Jupiter Juno und Minerva oder im Hinduismus die Triade ("Trimurti") aus den Göttern Brahma (dem Schöpfer) Vishnu (dem Bewahrer) und Shiva (dem Zerstörer).

Daneben gibt es auch das Konzept Modalismus : Eine Gottheit erscheint in verschiedenen (oft drei) Gestalten: So wurden vorchristliche Göttinnen im kleinasiatischen und europäischen Raum (wie z.B. die Morrigan ) oft als drei verschiedene Personen abgebildet: Jungfrau ("Liebesgöttin") als Mutter ("Fruchtbarkeitsgöttin") und als Weib ("Todesgöttin") - jeweils zuständig für den den Sommer und den Winter - alles derselben Göttin.

Während die Trinität in der Kirchenlehre eine nur im Christentum vorkommende Gottesvorstellung gesehen weisen Kritiker auf Ähnlichkeiten zum Dogma hin: ist meist von drei gleichrangigen Gottheiten (Trinität: die Rede die in sich verbunden sind in der Gesamtheit wieder eine Bedeutung (Trinität: haben.

Weitere Aspekte

Im Islam wird darauf hingewiesen dass Christen den Schöpfer Jesus und Maria anbeten. wird entgegengesetzt dass dies eine "sehr körperliche" der Trinität sei während der trinitarische Glauben die absolute Geistigkeit Gottes betonen würde: Der wird vom Vater gezeugt nicht auf körperliche auf geistige Weise. Ebenso geht der Heilige (nach Westkirchlicher Ansicht) aus der Liebe von und Sohn auf geistige Weise hervor.

Die feministische Theologie übt manchmal Kritik der Trinität da es sich nur um Personen handle. Dem halten Christen entgegen dass weder männlich noch weiblich ist und entsprechende nicht in einseitiger Weise auf das männliche aber (wie in der feministischen Theologie) auf weibliche Geschlecht bezogen werden dürfen. Der menschgewordene Gottes Jesus Christus ist als Mensch freilich Geschlechts was jedoch nicht als einseitige Bevorzugung Geschlechts durch Gott zu deuten ist -- wahrer Mensch konnte er eben nur eines den beiden Geschlechtern haben.

Weblinks

Literatur

  • Buzzard Anthony F. Hunting Charles F.: Die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes als zugefügte Wunde der Christenheit Verlag Aletheia Linz 2001 ( Vorwort online )
  • Gisbert Greshake An den drei-einen Gott glauben 1998 ISBN 3451266695
  • Jürgen Moltmann Trinität und Reich Gottes 1994 ISBN 3579019309
  • Bertram Stubenrauch Dreifaltigkeit 2002 ISBN 3786784345
  • Ohlig Karl-Heinz: Ein Gott in drei Personen? Vom Vater zum "Mysterium" der Trinität Verlag Grünewald ISBN 378672167-X
  • George R. Knight Es war nicht immer so - Die adventistischer Glaubensüberzeugungen Advent Verlag ISBN 3-8150-1858-7
  




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