Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 13. Februar 2012 

Trinkwasser


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Unter Trinkwasser versteht man Süßwasser mit einem hohen Maß an Reinheit für den menschlichen Gebrauch geeignet ist. Zudem technische Anforderung (Agressivität gegen Rohrleitungen Vermeidung von Ablagerungen) gewährleistet sein. Die Grenzwerte die es erlauben ein Wasser als freizugeben sind gesetzlich vorgegeben und am Gedanken Gesundheitsvorsorge orientiert. In Deutschland wird die Beschaffenheit Trinkwassers über die Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) geregelt. Die am 1. 2003 in Kraft getretene novellierte Fassung stellt Umsetzung der EG-Richtlinie "über die Qualität von Wasser für menschlichen Gebrauch" (98/83/EG) in nationales Recht dar.

Im Trinkwasser dürfen keine krankmachenden (pathogene) Keime enthalten sein. Das Wasser muß geruch- farblos sein und von seiner Natur her Genuss anregen. Die Grenzwerte für Nitrate und Nitrite sind sehr niedrig. Verunreinigungen infolge von Überdüngung auf landwirtschaftlichen Flächen in den letzten Jahrzehnten führen vielen Gegenden deren Trinkwasserversorgung auf der Entnahme Grundwasser beruht zu Problemen.

Ebenso muss ein Mindestmaß an Mineralien vorhanden sein. Die häufigsten Mineralien sind Calcium- und Magnesiumcarbonate bzw. Phosphate . Deren Konzentrationen werden als Härte (deutsche Härte) des Wassers angegeben. Trinkwasser mindesten 5° und soll höchstens 25° deutscher Gesamthärte (dH) haben. Auch der pH-Wert soll zwischen 6 5 - 8 liegen.

Eine hygienische und sichere Trinkwasserversorgung ist der entscheidende Beitrag zur Gesundheit und Seuchenvermeidung. Mensch benötigt ca. 2 bis 3 Liter pro Tag um zu überleben. In Mitteleuropa jedoch mit einem Gesamtwasserbedarf von ca. 150 200 l/Einwohner und Tag (Waschen Toiletten Reinigung gerechnet werden. Zumeist wird aus technischen Gründen auch Trinkwasser verwendet da es auch wirtschaftlich realisierbar ist getrennte Leitungen für Trink- und Nutzwasser zu errichten und betreiben. Zudem sind technischen Anforderungen heute an das Nutzwasser ähnlich wie jene an Trinkwasser. Wenn bei Leitungen laufende Entnahmen oder dauernd ein Durchfluss ist immer akute Verkeimungsgefahr.

Trinkwasserspeicher Bodensee

Trinkwasser wird meistens aus Brunnen (siehe Brunnenbau Artesischer_Brunnen und Quellen gewonnen aber auch Seewasser (z.B. aus Bodensee) oder Flusswasser (direkt aus dem Gewässer oder als Uferfiltrat ) wird zu Trinkwasser aufbereitet . Der Transport zum Verbraucher erfolgt zumeist ein Wasserverteilungssystem bestehend aus Behältern Pumpen und Leitungen in seltenen Fällen (zumeist in Notsituationen) durch oder mobile Gebinde (Flaschen Fässer Kunststoffsäcke).

In wasserarmen Küstenländern kommen auch Meerwasserentsalzungsanlagen zur Trinkwassergewinnung zum Einsatz.

Organisation der Wasserversorgung

Für Österreich gilt:

Die Errichtung Erhaltung und Betrieb von erfolgt durch Einzelpersonen Betriebe und Unternehmungen Wassergenossenschaften Kommunen und Wasserverbände .

Siehe auch

Mineralwasser

Weblinks




Bücher zum Thema Trinkwasser

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Trinkwasser.html">Trinkwasser </a>