Troisdorf wird ursprünglich in einer Urkunde dem Jahre 1075 der Siegburger Benediktiner -Abtei Michaelsberg als Truhtesdorf bezeichnet.
Die ältesten urkundlich erwähnten Siedlungen im Stadtgebiet sind aber Eschmar und Sieglar die 832 genannt werden. Für eine frühe Besiedlung auch der ehemalige Rittersitz Burg Wissem der nahe dem Stadtzentrum am Waldrand liegt.
Nach früherer Nutzung der Gebäude als und Standesamt befindet sich heute dort unter anderem Kinderbuchmuseum.
Der eigentliche Aufschwung der heutigen Stadt aber mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert . 1825 wurde eine Eisenhütte an der Sieg gegründet. Dies führte zur Gründung des Stadtteils Friedrich-Wilhelms-Hütte. Zeitweise dachte man auch daran Unterlauf der Sieg schiffbar zu machen.
Im Jahr 1887 folgte der Bau einer Zündhütchen- und der späteren Dynamit-Nobel AG.
1952 erhielt Troisdorf Stadtrechte . In der Gemeindereform von 1969 kamen schließlich die Ortschaften der Gemeinde sowie die Ortschaften Friedrich-Wilhelms-Hütte und Altenrath hinzu.
Fischereimuseum in Bergheim. Ein 1986 von der Bergheimer Fischereibruderschaft gebautes Museum die Geschichte der Zunft und des Ortes präsentiert.
Troisdorfer Stadttore. Zwei von Joachim Bandau und Bonato 1984 entworfene Edelstahlkonstruktionen mit transparenten und spiegelnden welche sich am Anfang und Ende der befinden.
Das Wappen wurde nach der Gemeindereform gestaltet. Es stellt die Initiale "T" der dar. Die vier Kugeln stehen für die aus denen das heutige Troisdorf entstand. Das erinnert an ein Molekül in Anlehnung an die chemische Industrie Stadt.