Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Tschagatai-Khanat umfaßte im wesentlichen die mittelasiatischen Staaten Usbekistan Kirgisien und weite Teile des heutigen Kasachstan . Ferner waren ihm die Gebiete Xinjiang und der Norden Afghanistans angeschlossen. Es von 1226 bis 1571. Der Name stammt Dschingis Khans zweitem Sohn Tschagatai Khan ab.
Das Tschagatai-Khanat umfaßte also jene Gebiete heute als Turkestan bekannt sind - daher wurde es verschiedentlich als Khanat Turkestan bezeichnet. Es umfaßte insgesamt 6 2 km² und hatte Almalyq (Kuldscha) zur Hauptstadt.
Zeitweise waren auch Gebiete des Khanats der Hand anderer Dschingisiden so z.B. in der eines Nachkommen Ögedäjs namens Qaidu († ca. 1303). Qaidu in dieser Zeit der Seniorpartner des Tschagatai-Khans (reg. 1274-1306). Aber auch der Mongolenkaiser selbst mischte sich mehrfach in diesem ein dabei oftmals im Bündnis mit dem Ilchanat stehend.
1346/47 wurde das Tschagatei-Khanat durch die des Emirs Kazagan (reg. 1346-1357) im Westteil Buchara Samarkand Qarshi) geteilt. Die Teilung bestätigte sich den Aufstieg Timur Lenks (reg. 1365-1405). Die Herrschaft des Tschagatai- Clans war zu dieser Zeit dort nur d.h. zur Legitimation eben dieser Emire .
Die Nachfahren Tschagatais konnten sich nach nur im Ostteil im sogenannten Moghulistan (Gebiet Flüsse Ili und Tschu Tienschan Tarimbecken ) an der Macht halten. Mit dem von Yunus Khan (1462-1487) spaltete sich Moghulistan zwei Herrschaftsgebiete die aber eng miteinander verbündet Ihr letzter ernstzunehmender Khan Abdur Raschid starb 1565.