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Peter Iljitsch Tschaikowski


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Peter I. Tschaikowski

Peter Iljitsch Tschaikowski (russisch Пётр Ильич Чайковский ) (* 7. Mai 1840 in Kamsko-Wotkinsk ( Russland ); † 6. November 1893 in Sankt Petersburg ) war ein russischer Komponist .

Leben

Tschaikowski war Sohn eines Bergbau-Ingenieurs und zweiter Frau Alexandra Andrejewna. Aus dieser Ehe neben Peter die Kinder Nikolaj Alexandra Hypolit die Zwillinge Anatol und Modest hervor. Die Neigungen der Familie waren nicht sehr ausgeprägt erhielt Tschaikowski auf seinen Wunsch hin vier Klavierunterricht. Da die Eltern wollten dass er Staatsdienst Karriere mache besuchte Tschaikowski von 1850 bis 1859 die Rechtsschule in Sankt Petersburg und anschließend im Justizministerium tätig. Obwohl der Beamtenstatus ein gutes Auskommen bot das ihm ermöglichte kostspieligen Vergnügungen nachzugehen wurde Tschaikowski 1861 dieses Lebens überdrüssig. Er der bis nur über mittelmäßige musikalische Kenntnisse verfügte nahm Musikstudium auf und trat 1862 in das von Anton Rubinstein gegründete Petersburger Konservatorium ein. Rubinstein persönlich unterwies ihn in Komposition und Instrumentation den theoretischen Unterricht erhielt Tschaikowski bei polnischen Komponisten Nikolai Zaremba. 1866 wechselte er nach Moskau . Bei Anton Rubinsteins Bruder Nikolaj Rubinstein Tschaikowski eine Bleibe. Nikolaj Rubinstein ließ den mittellosen Musiker bei sich wohnen und vermittelte eine Stelle am Moskauer Konservatorium.

In Moskau entstanden die ersten erfolgreichen so auch die Ouvertüre "Romeo und Julia" . Auf Kritik an seinen Werken reagierte zu der Zeit höchst sensibel: Die Opern "Undine" und "Der Wojewode" verbrannte er sofort als sie auf stießen. Zahlreiche Zeugnisse belegen dass er zunehmend depressiv und neurotisch wurde. Sein Geheimnis war für ihn seelische Belastung: Tschaikowski war homosexuell. Gleichwohl hätte 1886 fast eine andere Wendung in seinem gegeben. Nachdem er die Sängerin Désirée Artôt gelernt hatte weihte er seinen Vater ein heiraten zu wollen. Daraus wurde aber nichts die Artòt einen Monat später einem spanischen das Ja-Wort gab.

1871 zog Tschaikowski bei Rubinstein aus. Er sich weiterhin seiner Lehrtätigkeit am Moskauer Konservatorium komponierte einige Opern die auf geteilte Resonanz stießen sowie ersten drei Sinfonien außerdem die Musik zu "Schneewittchen" und das Ballett "Schwanensee" das 1877 uraufgeführt wurde - und durchfiel. In freien Zeit bereiste Tschaikowski verschiedene Städte Europas auch Neapel und Paris . Ein Besuch der Aufführung Der Ring des Nibelungen in Bayreuth rief höchstes Ungefallen hervor. Tschaikowski schrieb seinen Bruder Modest: "Die Auftürmung der kompliziertesten und ausgetüfteltsten Harmonien Farblosigkeit des Gesangs auf der Bühne die langen Monologe und Dialoge das Dunkel des die Abwesenheit jeglicher Poesie jeglichen Interesses der - alles das hat meine Nerven bis letzten Grade ermüdet. Also das ist es die Reform Wagners erstrebt! Früher war man bemüht die durch die Musik zu erfreuen - heutzutage quält man sie." In Bayreuth aber wurde Tschaikowski zum Mal bewusst dass sein Ruf als Komponist die Grenzen Russlands hinausragte.

Die aus den Moskauer Jahren für Leben bedeutsamste Komposition ist das erste Klavierkonzert (in b-moll). Tschaikowski hatte es 1874 geschrieben und gleich seinem Freund Nikolaj dem es auch gewidmet sein sollte vorgespielt. Erschütterung über die Reaktion Rubinsteins war so dass Tschaikowski noch drei Jahre später in Brief schilderte: "Ich spielte den ersten Satz. Nicht ein nicht eine Bemerkung... Ich fand die Kraft Konzert ganz durchzuspielen. Weiterhin Schweigen. 'Nun?' fragte als ich mich vom Klavier erhob. Da sich ein Strom von Worten aus Rubinsteins Mein Konzert sei wertlos bruchstückhaft unzusammenhängend und komponiert dass es nicht einmal mit Verbesserungen sei. Die Komposition selbst sei schlecht trivial ..." Rubinstein schlug vor das Konzert umzukomponieren. änderte nicht eine Note schnürte die Partitur Paket und schickte es dem Dirigenten und Pianisten Hans von Bülow . Dieser saß bei der Uraufführung des in Boston selbst am Klavier. Ab dem Moment das Konzert seinen unaufhaltsamen Siegeszug an.

1877 war das Jahr der schwersten inneren des Komponisten. Überstürzt ging er eine Ehe der ihm kaum bekannten Antonina Miliukowa ein. war dass beide eine Ehe in geschwisterlicher praktizieren würden. Die Beziehung währte nicht ganz Monate. In einem späteren Brief gesteht Tschaikowski: "Kaum war die Trauung vollzogen kaum war mit meiner Frau allein geblieben und erkannte uns das Schicksal untrennbar verbunden hatte da ich plötzlich dass ich nicht einmal Freundschaft im wahrsten Sinne des Wortes Wiederwillen gegen empfand. Der Tod schien mir der einzige doch Selbstmord kam nicht in Frage." Die Auseinandersetzungen zwischen dem Paar und Nachstellungen seitens Miliukowa nach der Trennung waren Tschaikowski ein Alptraum. In dieser Zeit intensivierte seine Bekanntschaft mit einer seiner Bewunderinnen der Nadeschda Filaretowna von Meck (1831-1894). Beide pflegten Jahre hinweg eine innige Brieffreundschaft. Tschaikowski war stets darauf bedacht Frau von Meck nicht treffen. Als es 1879 doch zu einer flüchtigen Begegnung auf Kutschfahrt kam wich Tschaikowski ihr aus und sie nicht an. Frau von Meck setzte eine Jahresrente von 6000 Rubel aus was ihn unabhängiger machte. Gleichwohl es immer wieder finanzielle Engpässe Gerüchte er Schweigegelder wegen seiner sexuellen Ausrichtung bezahlen müssen sich bis heute.

Förderung erfuhr Tschaikowski auch durch seine Verleger Mackar und Jurgenson. Ab 1879 entstanden u.a. die Werke "Die Jungfrau von Orleans" "Capriccio Italien" das zweite Klavierkonzert in G-dur die für Klavier und Orchester die Oper "Mazeppa" und die "Manfred-Sinfonie" . 1887 entdeckte Tschaikowski sein Talent als Dirigent. folgten Konzerttourneen durch Europa u.a. auch in Prag und London später u. a. in Dresden Köln und Frankfurt am Main . Eine Auslandstournee 1891 führte ihn nach New York Philadelphia und Baltimore . Ab 1888 entstanden die fünfte Sinfonie (in f-moll) Ballett "Dornröschen" die Ouvertüre "Hamlet" die Oper "Pique Dame" und das Ballett "Nussknacker" .

Im Jahr seines Todes 1893 komponierte Tschaikowski das (unvollendete) dritte Klavierkonzert die sechste Sinfonie "Pathétique" (in h-moll) deren Uraufführung am 28. Oktober er selbst leitete.

Tschaikowski starb im Alter von 53 am 6. November 1893 in Petersburg. Es heißt er Opfer der damals in Russland grassierenden Cholera geworden. Gleichwohl werden immer wieder Zweifel dieser Todesursache genährt. Gerüchte es habe einen gegeben bei dem er sich einem Jüngling genähert habe woraufhin er zwecks Wiederherstellung der zum Selbstmord durch Vergiftung gezwungen worden sei halten sich bis

Werk

Die bekanntesten Werke sind

Werkverzeichnis:

Weblinks



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