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Tschernobyl


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Tschernobyl 1997

Tschernobyl ( Чернобыль / Tschernobyl ist die russische Чорнобиль / Tschornobyl die ukrainische Form des Namens) ist eine Stadt Norden der Ukraine nicht weit entfernt von Kiew und 15 km hinter der Grenze Weißrussland . Der Name Tschornobyl bedeutet Beifuß (und nicht wie oft behauptet Wermut ). Die Stadt ist hauptsächlich bekannt wegen zweitschwersten nuklearen Katastrophe durch Havarie die sich 1986 ereignete. Die vom Schadensausmaß her schwerwiegendste Havarie fand 1957 in Mayak statt.

Inhaltsverzeichnis

Die Katastrophe von Tschernobyl

Der Sarkophag wird gebaut

Am 26. April 1986 ereignete sich im Kernreaktor Tschernobyl Block-4 eine katastrophale Kernschmelze und Der Hergang des Unfalls ist auch Jahre dem Unfall nicht zweifelsfrei geklärt.

Als Auslöser allgemein anerkannt ist eine Eigenheit des Reaktors (sog. RBMK-Reaktor) in Verbindung mit schweren der Betreiber der Anlage welche genau die missachteten und die Sicherheitssysteme abschalteten die den Betrieb gewährleisten sollten.(Es bleibt anzumerken dass zuvor Unfälle in den AKWs in Harrisburgh(USA)und Seascale Sellafield ) /UK. geschahen.)

Einige offizielle Quellen verweisen auf ein das zur Zeit des Unglückes in der stattgefunden haben und so die Unglückskette mit Gang gesetzt haben soll. Ob die Seismographen nun ein Erdbeben oder die Explosion Reaktors aufgezeichneten wird wohl nicht abschließend geklärt können. Sollte wirklich ein Erdbeben mitverantwortlich für dieses Unglück sein stellt eine Sicherheitsfrage für alle Kernreaktoren an tektonischen Verwerfungen wie z.B. dem Rheingraben oder besonders die dominoartig angelegten Kraftwerke Japan .

Tatsache ist jedoch dass für den ein Experiment geplant war mit dem getestet sollte ob die interne Stromversorgung auch dann ist wenn die externe Stromversorgung ausfällt. In Fall wird nämlich sofort eine Notabschaltung des veranlasst während gleichzeitig Notstromgeneratoren angeworfen werden. Letztere aber fast eine Minute bevor sie die Leistung entfalten und die Frage war ob Hauptturbine lange genug Strom erzeugt bis die bereit steht.

Dieses Experiment sollte jedoch nicht aus vollen Betrieb heraus erfolgen sondern im Rahmen Routine-Abschaltung des Reaktors. Als erster Schritt sollte die Leistung des Reaktors von 3200 MW (thermisch) 1000 MW reduziert werden wie bei einer üblich. Die tatsächliche Leistung fiel jedoch auf 30 MW.

Die stark reduzierte Leistung führte dazu die Konzentration des Reaktorgifts und Neutronen -absorbierenden Stoffes Xenon-135 immer höher anstieg da bei der Kernspaltung erzeugtes radioaktives Iod-135 zu Xenon-135 zerfiel. Während des Normalbetriebs Kernreaktors wird Xenon-135 zwar ebenfalls erzeugt aber wieder zerstört denn nach der Absorption eines wandelt sich Xenon-135 zu Xenon-136 um das mehr so stark Neutronen-absorbierende Eigenschaften hat. Bei stark gesunkenen Leistung konnte sich jedoch Xenon-135 da nicht mehr genügend Neutronen zur Verfügung um dieses zu verbrauchen.

Die Betreiber versuchten dennoch die Reaktorleistung hochzufahren. Dazu wurden mehr Moderatorstäbe aus dem Reaktor entfernt als es laut den Sicherheitsregulationen erlaubt gewesen wäre. Sie dennoch nicht über ca. 200 MW hinaus.

Als Folge von bauartbedingten Schwächen des wurde dieser instabil. Das nukleare Feuer brannte mehr gleichmäßig im Reaktorkern sondern an einigen sehr stark während es an anderen faktisch war. Die Instabilität nahm noch zu als Ingenieure kurz vor Testbeginn zusätzliche Kühlmittelpumpen zuschalteten die durchschnittliche Temperatur dadurch sank.

Schließlich wurde der Test gestartet indem Ventile zur Generatorturbine geschlossen wurden. In der sank die Stromproduktion der Hauptturbine wie geplant wiederum zur Folge hatte dass die vier den Test geschalteten Kühlmittelpumpen weniger Wasser pumpen da der Notstrom nicht sofort bereit stand. arbeiteten vier nicht am Test beteiligte Kühlmittelpumpen dennoch kam es aufgrund der oben genannten an den Stellen im Reaktor mit der Aktivität zur Überhitzung so dass das Kühlwasser den Kühlrohren verdampfte. Da Wasser in gewissem Neutronen absorbiert und somit die Kernreaktion bremst durch das Verdampfen die Aktivität in den schon überhitzten Bereichen weiter gesteigert.

Die Wirkungskette verdampfendes Wasser -> verringerte -> verstärkte Kernreaktion -> mehr Wärmeprodution -> verdampfendes Wasser führte zu einer fatalen Kettenreaktion. Leistung stieg weiter und weiter an. Schließlich der Schichtleiter das Abschalten des Reaktors. Als wurden Steuerstäbe in den Reaktor eingefahren doch hatten den Fehler kurzzeitig die Leistung in Teilen des Reaktors sogar noch zu erhöhen sie nur teilweise eingeführt waren. So schoss Aktivät weiter hoch und erreichte wenige Sekunden mindestens das 100fache des Wertes während Vollbetriebs. Mengen an schlagartig verdampfendem Wasser sowie diverse gaserzeugende chemische Reaktionen erzeugten einen gewaltigen Überdruck daraufhin den Reaktorkern zerstörte. Die Druckwelle war stark dass ein über 1000 Tonnen schwerer hochkatapultiert wurde und aufrecht stehen blieb. Wenige später gab es eine zweite Explosion bei wahrscheinlich Wasserstoff verpuffte der sich in einer zwischen Graphit und heißem Wasser gebildet hat.

Große Mengen an Radioaktivität wurden durch Explosionen und den anschließenden Brand des Graphit-Moderators die Umwelt freigesetzt. Insbesondere die leicht flüchtigen und Cäsium-137 bildeten gefährliche Aerosole die in radioaktiven Wolke teilweise hunderte oder gar tausende weit getragen wurden bevor sie der Regen der Atmosphäre auswusch. Radioaktive Metalle mit höherem wurden hingegen vor allem in Form von freigesetzt die sich in der Nähe des niederschlugen.

Vergleich zu anderen Reaktortypen

Einer der wesentlichen Unterschiede zwischen dem (genannt RBMK) und den meisten Reaktoren westlicher ist dass in letzteren das Kühlwasser gleichzeitig Moderator dient. Kommt es bei einem der westlichen Reaktoren zum Verdampfen des Kühlmittels verringert gleichzeitig die Moderatorleistung so dass die Aktivität verringert wird. Anders beim Tschernobyl-Typ bei dem als Moderator verwendet wird und das Verdampfen Kühlwassers die Aktivität weiter steigert (so genannter positiver Gasblasen-Koeffizient oder positiver Void-Koeffizient ).

Auch beim Tschernobyl-Reaktortyp gab es diesen Void-Koeffizienten nur in den unteren Leistungsbereichen (weniger 1/3 der Nennleistung). Ein stabiler Betrieb wäre sonst nicht möglich gewesen. Inzwischen wurden weitere vorgenommen (höhere Uran-Anreicherung mehr Kontrollstäbe) die den in Bereiche bringen in denen dieser beherrschbar soll - auch bei niedrigen Leistungen.

Eine weitere Schwäche in der Konstruktion Kernkraftwerks in Tschernobyl war dass es nicht die meisten modernen Reaktoren in einen massiven (Containment) eingebettet war. (Es ist jedoch unklar die Wucht der Explosion wie sie in passiert war nicht auch ein Containment zerstört So konnten große Mengen an radioaktiven Stoffen in die Atmosphäre entweichen. Nachdem Teil des Dachs abgesprengt wurde entzündete sich die hinzuströmende Luft der Graphit-Moderator der tagelang brannte.

Folgen

203 Menschen wurden sofort ins Krankenhaus von denen 31 starben. Die meisten davon Feuerwehrleute oder beim Rettungsdienst und hatten versucht Unfall unter Kontrolle zu bringen -- ohne der Gefahren bewusst zu sein die die radioaktive Strahlung mit sich brachte. 135.000 Menschen wurden der Umgebung evakuiert darunter 45.000 aus der Stadt Pripjat .

Ein nicht unwesentlicher Teil der in freigesetzten Radioaktivität insbesondere die Nuklide Jod-131 und Cäsium-137 blieb als Aerosol lange in der Diese "radioaktive Wolke" erreichte auch Westeuropa. Mit Regen wurden die radioaktiven Substanzen aus der gewaschen und in den Boden eingebracht. Dadurch direkt (z.B. Freilandgemüse) oder indirekt (z.B. Milch Kühen die belastetes Gras gefressen hatten) Lebensmittel Radioaktivität belastet. Insbesondere in Süddeutschland beherrschte die um "verstrahlte Lebensmittel" monatelang die öffentliche Diskussion.

Einige Molkereien in besonders belasteten Gebieten angewiesen die Molke von der Milch abzutrennen und nicht zu verkaufen sondern da diese besonders belastet war. Die daraus Molkezüge mit Pulver das keiner haben wollte die Politik sogar über Jahre hinweg. Schließlich mit Millionenaufwand das Cäsium abgeschieden.

Sehr widersprüchlich wird jedoch beurteilt welche Folgen von der Verstrahlung herrühren. Zwar erkennen meisten Experten an dass sich die Gesundheit Menschen in der Ukraine verschlechtert hat. Jedoch dieses oft auch mit der schlechteren wirtschaftlichen seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion erklärt. Andere nennen wiederum die "Angst vor Strahlung" als Moment als die Strahlung selbst.

Es ist jedoch eindeutig das der Anstieg der Schilddrüsenkrebserkrankungen seit 1987 aufgrund seiner Ausmaße nur auf die von Tschernobyl zurückgeführt werden kann.

Siehe auch: Kernreaktor Liste der nuklearen Unfälle Strahlung Strahlenschutz Atomkraftgegner Strahlenkrankheit

Weblinks




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