Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Begriff Tsunami leitet sich vom Japanischen Tsu-Nami her das wörtlich mit "Große Woge Hafen" übersetzt werden kann.
Damit unterscheiden sich Tsunamis grundlegend von Wellen die durch Stürme entstehen denn hier zwar im Extremfall das Wasser bis zu m hoch aufgeworfen die tieferen Wasserschichten werden nicht bewegt.
Auf dem offenen Meer besteht noch Gefahr durch einen Tsunami meist wird sein gar nicht bemerkt denn die Welle ist einige Meter hoch erstreckt sich allerdings unter über mehr als 700 km Länge. Auch Geschwindigkeit von bis zu 700 km/h (vergleichbar Boeing 747) ist aufgrund ihrer Ausdehnung kaum beobachten.
Erst in Küstennähe sobald sie flacheres erreicht und ihre Geschwindigkeit auf etwa 100 verringert konzentriert sich die gespeicherte Energie so dass sich eine mehrere Dutzend Meter hohe aufbauen kann.
In den letzten zehn Jahren wurden 82 Tsunamis registriert wobei 10 von ihnen mehr als 4000 Menschenleben kosteten.
Tsunamis zählen zu den schlimmsten Naturkatastrophen der Erde denn ein mächtiger Tsunami seine zerstörerische Energie über Tausende von Kilometern mitführen. So geschah es 1946 in Hawaii als 159 Menschen ums Leben kamen das Epizentrum des Seebebens fast 3700 km entfernt Ohne schützende Küstenfelsen können schon 3 m Wellen mehrere hundert Meter tief ins Land Die Schäden die der Tsunami beim Vordringen werden noch vergrößert wenn die Wassermassen wieder
In Japan richteten in den letzten 100 Jahren 15% der 150 registrierten Tsunamis Schäden an kosteten Menschenleben. Das liegt daran dass bei effektiv funktionierenden Frühwarnsystem und Aufklärung regelmäßig Trainingsprogramme die Bevölkerung durchgeführt werden.
Wesentlich verheerender ist die Schadensbilanz in Indonesien . Hier wirkte die Hälfte der Tsunamis denn die meisten der Küstenbewohner hatten das Erdbeben nicht als natürliche Warnung erkannt und deshalb nicht landeinwärts geflohen. Verstärkt wurde die durch die Unkenntnis dass sich die See vollständig zurückzieht bevor ein Tsunami über die hereinbricht.
Lissabon 1755 ()
Nicht nur die Anrainerstaaten der Pazifikküste von Tsunamis betroffen. Auch an den europäischen Küsten treten diese Riesenwellen wenn auch wesentlich auf. Da die Afrikanische Platte sich nach unter die Europäische Platte schiebt entstehen Seebeben Mittelmeer und im Atlantik. So wurde am November des Jahres 1755 die portugiesische Hauptstadt Lissabon von einem Brand zerstört der in eines Erdbebens auftrat. Als die Einwohner vor den an das Tejoufer flüchteten wurden sie von haushohen Flutwellen Zwei Drittel der Stadt wurden zerstört 60 Menschen starben. Der Tsunami war noch in Irland und jenseits des Atlantiks auf den kleinen Antillen zu spüren.
Riesenwellen deren Ursprung nicht seebebenbedingt ist z.B am Cap Horn oder in anderen regelmäßig beobachtet sie werden in der Seemannsprache Kaventsmann genannt. Sehr lange wurden sie als belächelt bis Satellitenaufnahmen und andere Messungen ihre bewiesen. Etwa jede 3000. Welle ist doppelt hoch wie der Durchschnitt der anderen Wellen alle 20 Jahre so die statistische Wahrscheinlichkeit ein Schiff von einer Riesenwelle oder Monsterwelle bis 35 m) überrascht und schwer beschädigt gar zerstört werden. Der letzte bekannt gewordene betraf das Kreuzfahrtschiff "Bremen" das nur knapp Katastrophe entkam. Große Aufmerksamkeit erregte um Weihnachten der Fall des deutschen Containerschiffs "München" das spurlos samt 28 Mann Besatzung im Atlantik der Azoren verschwand. Die Seeamtsverhandlung ergab dass eine Riesenwelle das Schiff zunächst maneuvrierunfähig machte dann in der Folge untergehen ließ.