Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. tty ist eine Abkürzung aus dem Computerbereich der Signalübertragung und hat mehrere Bedeutungen:
TTY ist die Abkürzung für das englische Teletypewriter ( auf Deutsch Fernschreiber = Telex)
-s --silent --quiet gib nichts aus Endestatus wird gesetzt
--help gibt die Hilfe aus und beendt Programm
--version gibt die Versionsinformation aus und beendet Programm
Die derzeitig gültige Version von tty ist . Sie wurde von David MacKenzie geschrieben.
Gibt man unter einem X-Window-Systems z. B. KDE im mitgelieferten X-Terminal den Befehl tty so erhält man eine Meldung wie: /dev/pts/1 (pts ist ein virtuelles Dateisystem für
Tty bezeichnet außerdem eine wenig gebräuchliche Schnittstelle zwischen zwei elektronischen Geräten.
Den Namen tty erhielt die Schnittstelle ihrem ersten Anwendungsgebiet: Sie wurde früher für Betrieb von Fernschreibern (TeleTYpes) und für den Morsefunkverkehr sowie RTTY (Radio-Amateur-Funkfernschreiben) genutzt.
Heute wird die tty Schnittstelle praktisch noch für den Datenaustausch zwischen elektronischen Waagen Großanzeige-Displays und Protokolldruckern verwendet die möglichst dauerhafte voraussetzen.
Bei der asymmetrischen Signalverbindung wird die Datenübertragung im Gegensatz RS232 nicht spannungsgesteuert sondern mit einem eingeprägtem (typ. 20 mA) betrieben. Dadurch wirkt sich Längsspannungsverlust auf der Datenleitung nicht wesentlich aus dass hier Kabellängen bis zu einem Kilometer sind.
Störsignale und Überkopplungen machen sich bei nur gering bemerkbar. Es kann deshalb mit Signalamplituden gearbeitet werden (z.B. 3 5 V). Nutzsignale werden bei tty in der Regel schnelle Daten-Optokoppler entnommen. Dies ermöglicht oft eine Trennung zwischen den verbundenen Geräten so dass TTY-Schnittstellen eine Datenübertragung ohne elektrische Schutzmaßnahmen möglich
Nachteil der sicheren Übertragung ist bei tty Schnittstelle die niedrige Datenrate. Die maximale beträgt 115 kBaud. Meist wird jedoch mit 6 kBaud oder 19 2 kBaud.
Innerhalb jeder Stromschleife darf lediglich ein Gerät den erforderlichen Schleifenstrom von 20 mA Dieses Gerät bezeichnet man als aktiv das als passiv.
Die Stromschnittstelle ist bis jetzt nicht wird aber weltweit einheitlich gehandhabt. In der 66258 Teil 1 (Entwurf) "Schnittstellen und Steuerungsverfahren die Datenübermittlung für klinisch-chemischen Bereich" ist die näher beschrieben.