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Tugend


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Unter Tugend versteht man eine Fähigkeit und innere das Gute mit innerer Neigung (d. h. und mit Freude) zu tun. Der tugendhafte hat sich das Gute gleichsam zur zweiten gemacht.

Es wird unterschieden zwischen

  • natürlicher Tugend
    • angeboren (in der klassischen Ethik)
    • eingegossen (in der christlichen Theologie)
  • erworbener Tugend
    • durch Übung (d.h. durch oftmaliges Tun)

Inhaltsverzeichnis

Tugend (in der klassischen Ethik)


Als die klassischen Grundtugenden gelten Klugheit Gerechtigkeit Tapferkeit und Maß. Platons Theorie der Grundtugenden wurde für die tugendethische Theorie Richtungsweisend. Tugend ist für Aristoteles Weg zur Glückseligkeit.

Tugend (in der christlichen Theologie)

Thomas von Aquin ergänzte die Grundtugenden von Platon und mit den so genannten theologischen Tugenden Glaube Hoffnung und Liebe als übernatürliche von Gott der Taufe eingegossene Tugenden deren Übung den Weg zur Seligkeit bei Gott im Himmel weist.

Literatur

  • Otto Friedrich Bollnow (1958): Wesen und Wandel der Tugenden ( ISBN 3-548-12209-4 )
  • André Comte-Sponville (1995): Ermutigung zum unzeitgemäßen Leben .
    Ein kleines Brevier der Tugenden und Werte ISBN 3-499-60524-4 ; französischer Originaltitel: Petit traité des grandes allerdings sehr auf Spinoza fokussiert.
  • Pieper Josef: Das Viergespann – Klugheit Tapferkeit Maß München 1964

Weblinks


Siehe auch:

Nikomachische Ethik Kardinaltugend Sekundärtugend Preußische Tugenden Laster Todsünde



Bücher zum Thema Tugend

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