Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Tur Abdin ist ein Gebiet im heutigen Südosten Türkei . Ihre Urbewohner sind die Aramäer auch Syrer genannt. Tur Abdin hieß früher Kischyari und Mosch . Die meisten ihrer Dörfer existierten bereits unserer Zeitrechnung und besitzen aramäische Namen. Die haben seit dem sie über den Tur herrschen alle Namen in den 1930er zu türkischen Ortsnamen umbenannt. Die Aramäer lehnen die Bezeichnungen ab und protestieren dagegen.
Im Tur Abdin liegen die ältesten Kirchenbauten und Klöster. Die aramäischen Bewohner vom Abdin wurden schon im 1. Jahrhundert von den Aposteln missioniert.
Der Bischofssitz der ersten Diözese vom Abdin war Hah damals die Metropole vom Tur Abdin Königsstadt. Hier ist auch die älteste christliche (Mutter-Gottes-Kirche) die nach aramäischen Bewohnern von Hah den aus Bethlehem zurückkehrenden Königen gebaut wurde.
Tur Abdin war rein aramäisches und Gebiet. Er wurde von Timur Lenk ein türkischer Tyrann aus der Mongolei um 1400 massiv geplündert und zerstört. Bis zu letzten 500 Jahren gab es hier keine Völker.
Seine aramäische Bewohner sind syrisch-orthodox und gehören zum syrisch-orthodoxen Patriarchat von Viele von ihnen wurden von den Türken Kurden im Jahre 1896 und 1915 massakriert. Anschließend mussten die meisten der nach Syrien Libanon Amerika Europa oder Australien fliehen. Heute leben dort etwa 2500
Die noch von Aramäern bewohnten Dörfer Hah Bequsyone Dayro da-Slibo Kfarze Salah Medyad Midyat Aynwardo Mzizah Anhel Kafro Arkah Beth Middo oder Midun und Azagh. In Mardin eigentlich nicht zum Tur Abdin gehört leben noch Aramäer. Die bewohnten Klöster sind Mor in der der Bischof vom Tur Abdin Mor Malke Mor Yakob in Salah Mutter-Gottes Hah Mor Hananyo oder Dayr Za'faran.