Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Turkmenische Sprache (Eigenbezeichnung: Türkmen dili ) ist die Muttersprache des Turkvolkes der Turkmenen . Sie gehört zur Ostgruppe der oghusischen Sprachen. Als Alternativbezeichnungen sind auch Türkmençe/Türkmence (Turkmenisch) und aus der türkischen Turkologie Türkmen Türkçesi (Turkmenisches Türkisch) bekannt.
Turkmenisch ist heute die Muttersprache von 3 5 Mio. Menschen. Davon sprachen es über 2 688 Mio. oder 98 5 aller Turkmenen in der damaligen UdSSR rund 380.000 in den angrenzenden Gebieten (1983) und rund 751.600 im Iran . Im Jahre 1982 gaben 925 Menschen der Türkei die Turkmenische Sprache als Muttersprache an.
Die turkmenische Sprache gehört zerfällt bis in zahlreiche Dialekte von denen nun die wichtigsten aufgeführt Nokhurli Anauli Khasarli Nerezim Yomud Teke (= Göklen Salyr Saryq Esari Cavdur Chaghatay und Nayman . Vom Lautstand Grundwortschatz und Aufbau her das Turkmenische dem alten Oghus-Türkischen noch am - es ist als hätte sie sich fast 800 Jahren nicht verändert.
Im frühen Mittelalter dienten den heutigen das Choresm-Uyghurische dass im 15. Jhd. dem Tschagataiischen wich. Beide Sprachen wurden mit einem arabischen Alphabet geschrieben. Ab dem 18. Jhd. entstanden arabischer Schrift erste bedeutende Literatur in turkmenischer Sprache.
1928 übernahmen die turkmenischen Stämme das Einheitliche Alphabet dass jedoch 1940 durch ein modifiziertes ersetzt wurde. 1990 beschlossen die Vertreter der auf einem Kongress in Ankara entweder bis (spätestens bis 2010) das Neue türkische Alphabet der Türkei zu übernehmen oder auf lateinischer Grundlage neues zu entwickeln: Zum Unabhängigkeitstag der Republik Turkmenistan wurde 1995 ein neuartiges Latein-Alphabet eingeführt das sich deutlich vom "Neuen Alphabet" unterschied.
Der language code nach ist tk (nach ISO 639-1 ) bzw. tuk (nach ISO 639-2 ).
Das Turkmenische ist auch die Muttersprache Truchmenen Russlands die in 18 Dörfern des Kaukausus sie zogen im 17.-18. Jhd. von Mangyschlak Astrachan in ihre heutigen Siedlungsgebiete.