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Turmfalke



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Turmfalke

Turmfalken (Falco tinnunculus)

Systematik
Klasse : Vögel (Aves)
Ordnung : Greifvögel (Falconiformes)
Familie : Falkenartige (Falconidae)
Unterfamilie : Eigentliche Falken (Falconinae)
Gattung : Falken ( Falco )
Art: Turmfalke ( F. peregrinus )

Der Turmfalke ( Falco tinnunculus ) ist der häufigste Vertreter der Falken in Deutschland. Gemeinsam mit etwa 60 Arten weltweit wie dem Wanderfalken ( Falco peregrinus ) der für seine unglaubliche Geschwindigkeit bekannt oder dem Baumfalken ( Falco subbuteo ) bildet er die Greifvogelgruppe der Falkenartigen (Falconidae). Charakteristisch für diese Vögel ist Hornzahn eine scharfe Kerbe im Oberschnabel. Die der Tiere weist lange sichelförmige Flügel auf die Fingerung die für andere Greifvögel typisch

Turmfalken haben ein recht großes Verbreitungsgebiet. reicht über Europa Asien und Afrika wo insgesamt etwa Unterarten der Art vorkommen. Hierzulande findet man bevorzugt in kleinen offenen Wäldern. Häufig ist jedoch sogar inmitten von Großstädten anzutreffen. Als verlassen viele der Tiere regelmäßig unsere Heimat verbringen die Wintermonate vor allem in Nordafrika bleiben auch im Winter hier. Spannend ist für große Teile der Population die Zielgebiete unbekannt sind.

Die Färbung des Männchens besteht aus auffälligen Rostrot am Rücken einem blaugrauen Kopf einem ebensolchen Schwanz. Die Unterseite ist hell bräunlich gefleckt. Das Weibchen ist stärker gefleckt insgesamt unaufälliger gefärbt.

Selbst Laien können das Tier an auffälligen Rüttelflug erkennen den es zur Beutesuche Dabei bleibt der Falke an einer Stelle der Luft stehen und späht nach geeigneter Hat er ein potentielles Beutetier etwa eine gesehen stürzt er im Sturzflug darauf zu und greift es indem kurz vor dem Boden abbremst. Zum täglichen braucht er dabei etwa drei Wühlmäuse. Er jedoch auch andere Wirbeltiere und größere Insekten . Beim Auffinden der Wühlmäuse hilft ihm besonders ausgestattetes Auge mit dem der Falke der Lage ist auch ultraviolettes Licht wahrzunehmen. Dies wird auch von Mäuse- Urin abgestrahlt wodurch die Spuren dieser Tiere ihn erkennbar werden und ihn direkt zu Versteck führen.

Wie bereits erwähnt kann man den auch in Städten antreffen. Als Kulturfolger ist er wenig wählerisch. Als Nistplätze ihm alle Arten von Gebäudenischen oder Mauerlöchern nisten sie in Kirchtürmen oder an Hochhäusern. der Stadt jagt er fast nur Sperlinge andere Kleinvögel. Die Brutzeit liegt im April Juni und dauert etwa einen Monat. Nach Eiablage schlüpfen die Jungen und werden einen Monat von den Eltern versorgt bevor sie Nest erstmalig verlassen.

Turmfalken in Berlin

Als Beispiel für eine von Turmfalken Stadt kann man sich Berlin anschauen. Die Turmfalken des Naturschutzbundes ( NABU ) Deutschland beschäftigt sich seit über 15 mit diesen Tieren in der Stadt. Im schwankt der Bestand in Berlin zwischen 200 300 Brutpaaren besonders nach harten Wintern bricht regelmäßig zusammen. Gerade in den letzten Jahren eine starke Steigerung des Bestandes zu verzeichnen durch den Einbau von Nisthilfen in öffentlichen wie Kirchen Schulen oder Rathäusern. "Natürliche" Nistmöglichkeiten Mauernischen werden jedoch zunehmend verbaut und verschwinden. finden sich heute etwa 60 Prozent der in den ausgehängten Nisthilfen. Natürlich birgt die auch Gefahren für die Tiere. So fallen Falken Autounfällen zum Opfer oder prallen gegen Außerdem können Jungfalken auch aus der Nistnische oder werden geschwächt aufgefunden. Bis zu 50 werden jährlich in den beiden Stationen der Turmfalken betreut. Ein großer Teil kann recht wieder in die Freiheit entlassen werden.




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